Startseite Foren Halle (Saale) Königsviertel: Baustart für neues Wohngebiet unweit vom Riebeckplatz

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Dieses Thema enthält 34 Antworten und 18 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Anonym vor 4 Jahre, 1 Monat.

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  • #140130

    War dort nicht auch eine Zweigniederlassung von RFT?

    #140144

    Ja, ich habe da mal in den Ferien gearbeitet.

    #140145

    Dort war m.W. das Fernsehgerätewerk.

    #140170
    #140270

    @roederberg1848,
    da haste aber sehr lange gebraucht, um das richtige Gebäude des ehemaligen Fernsehgerätewerkes zu finden.

    #140755

    Anonym

    Roederberg hat Recht. Ich entsinne mich dunkel, dass der Initiator des Parkplatzes in mühevoller Tätigkeit, die Eigentümer der maroden Häuser und Grundstücke ermittelte, mit ihnen Briefwechsel/Gespräche führte wegen Abriss und Eigentumsrechten usw. und dann der Abriss ins Rollen kam. Das war seine alleinige Initiative.

    Königsviertel muss von der Rudolf- Breitscheid- Straße herrühren. Die hieß früher Königstraße.

    So wie es eine Wilhelmstraße und eine Kronprinzenstraße und wer weiß nicht noch alles für Royales gab an Straßen in Halle.

    Ich würde Riebeckviertel als Bezeichnung besser finden.

    #140756

    Der Drops ist gelutscht, Elfriede. Bemühe mal die Suchfunktion dieser Website, es gibt einige Artikel zum Königsviertel, wo auch die Namensgebung thematisiert wird (aber du hast schon korrekt kombiniert).

    #140776

    In der Niemeyerstraße wurden die Häuser alle erst nach der Wende abgerissen.
    Es war ursprünglich eine geschlossene Häuserzeile. Ebenso wie die ersten 3 Häuser nach der Kurve in die Kurt Eisner Straße eine geschlossene Einheit bildeten. Daran schlossen sich 2 einzeln stehende Häuser an, das erste, an der Kurve war eine sehr repräsentative große Stadtvilla. Zu dieser gehörte eine Terasse, bogenförmig, auf der Luftbildaufnahme nicht erkennbar, da das Dach drüber viereckig war.

    Das Luftbild ist zeitlich ungefähr auf den Stand des Beginns der großflächigen Rest-Abrissarbeiten im Viertel einzuordnen. Es zeigt nicht die komplette ursprüngliche Bebauung, nur das was noch gestanden hat, nachdem die Bagger dort schon mehrfach gewütet hatten, man beispielsweise im Bereich längs der jetzigen Willy Brandt Straße alles umgestaltet hatte. Da wurde im hinteren Bereich unter anderem ein 2 etagiges Parkdeck und eine Straße errichtet.

    Das es so ist kann man auch klar daran erkennen, daß der Bagger da grad eine Fläche in der Kurt Eisner Straße planiert, auf welchem beispeilsweise kurz davor ein Gründerzeithaus stand.Am Nachbarhaus befand sich ein bogenförmiges Eingangstor, gut 4m hoch und mit wunderschöner Schmiedekunst original erhalten.

    Die ganze Gegend wurde nach der Wende massiv umgestaltet. Der Abriss der staatlichen Versicherung der DDR (heute steht dort der IDUNA Komplex), der Abriss der Niemeyerstraße für dieses radiologische Ärztehaus, in der Kurt Eisner Straße alle Häuser auf der Westseite bis auf das letzte, welches ein Enthusiast nunmehr langsam saniert…etc.pp. In der Niemeyerstraße gibt nicht mehr viel der ursprünglichen Bebauung. Eins der Häuser ist übrigens das Gesundheitsamt.

    Der Tod kam auf Raten im Königsviertel.

    Die Häuser auf den dann als Parkfläche genutztem Areal waren nur noch das letzte Relikt der ursprünglichen Bebauung des Karrees und mit Verlaub, eine Luftbildaufnahme, bei der man lediglich auf ein paar kaputte Dächer schauen kann, zeigt nicht eine einzige Fassade mit ihren Stuckarbeiten.
    Das einzige Haus was dort in kritischem Zustand war, war jener rote Klinkerbau, mit den Löchern im Dach in der Niemeyerstraße. Alle anderen hätte man als Kleinode erhalten können und eigentlich auch müssen.

    Röderberg, das Fernsehgerätewerk hatte den Eingang und das Hauptgebäude in der Niemeyerstraße, es ist aber nicht nur der lange Kasten gewesen, sondern es war auf dem kompletten Areal,verteilt welcher jetzt eine wilde Grünfläche ist. Beispielsweise gab es in der Rudolf Breitscheid Straße die Zufahrt für den Werksverkehr.

    Ich vermute mal Christian Feigl hat gleichartige Erinnerungen wie ich, möglicherweise hat er einst in diesem Viertel seine Wurzeln und versteht wie ich nicht, warum man zugelassen hat, daß diese ganze Bebauung nach der Wende dem Bagger anheimfallen lassen konnte.

    #140862

    „Auf Grund der enormen Belegung/Nutzung des Parkplatzes, frage ich mich nur, wohin weichen die Leute nun aus…?“
    In die Rudolf-Haym-Str. jedenfalls nicht. Da ist auch gerade ein PP (100 KFZ) geschlossen worden.
    Da wird wohl gebaut.

    #140865

    Anonym

    Ganz einfach: in die Nebenstraßen der Stalinallee/ Leninallee, um königstraßenadäquat zu sein. 🙂
    Komme mir jetzt keiner mit Merseburger Straße- so hieß sie noch vor oben genannten! 🙂
    Wie sie noch früher hieß, müsste jemand beantworten, der viel älter ist als ich. Wir müssen schon die v o r i g e nehmen.

    Wo ich Recht habe, habe ich Recht- stimmts?

    Es macht schon Spaß, sich auf diese Weise mich Euch waschechten Scheeksern und Ischen über das alte Halle auszutauschen.

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