Startseite Foren Halle (Saale) Kein Prostest gegen die Südostlink- Trasse?

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  • #337807

    Das erdverlegte Hochspannungs-Geichstromkabel der Südostlink-Trasse vom Umspannwerk Wolmirstedt bei Magdeburg zum Umspannwerk Isar in Bayern wird westlich an Halle vorbeigeführt. So ein Gleichstromkabel scheint ja allerhand Probleme zu bereiten, von Protesten im halleschen Umfeld habe ich aber noch nichts gehört.

    #337808

    Welche Gefahren sollen denn von einem erdverlegten Gleichstromkabel ausgehen?

    #337820
    #337827

    „Viele Landwirte befürchten, dass die Kabel in bis zu zwei Metern Tiefe Wärme abgeben und infolgedessen die Erde zu trocken wird. “ (fluter.de)

    #337829

    teu

    Liegt das nicht bereits?
    Ich meine schon vor Monaten Höhe Delitz/Bad Lauchstädt Arbeiten gesehen zu haben.

    #337831

    „Viele Landwirte befürchten, dass die Kabel in bis zu zwei Metern Tiefe Wärme abgeben und infolgedessen die Erde zu trocken wird. “

    Da muss man den Landwirten recht geben. Ich habe gerade in meinem Tomatenzimmergewächshaus so elektrische Heizkabel vergraben, die machen tatsächlich die Torftöpfchen so warm, dass da das ganze exotische Neophytenzeugs sich richtig wohl fühlt. Wehret den Anfängen!

    #337838

    @teu
    Die genaue Trassenlage liegt m.W. noch nicht fest

    Es wird behauptet, dass die Kabel so schwer sind, dass nur Kabellängen von 600 -800 m transportiert werden konnen. Alle 600 -800 müssen diese Kabel darum gemufft werden und die Muffen können nicht einfach in die Erden verlegt werden, sondern erfordern ein Gebäude von ca. 8x8m.

    #337851

    Hier ein Link zur HGÜ-Verlegung von der bekanntesten Firma, ein Muffengebäude (alle 1000m) ist zu sehen:
    https://www.tennet.eu/fileadmin/user_upload/Our_Grid/Onshore_Germany/Allgemein/151022_HGUE_Erdkabel_1_.pdf

    Von Gefahren und Problemen steht da natürlich nichts.

    #337853

    Ich hab nie verstanden, dass man nicht „Großverbraucher“ nicht in Erzeugernähe angesiedelt hat. Der Norden D ist bis auf Ballungsgebiete relativ dünn besiedelt. Und auch zu Rhein-Ruhr mit vielen Arbeitskräften ist es näher als Süddeutschland.

    Aber das wäre wohl zuviel verlangt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 5 Monaten von rellah.
    #337856

    Die Muffbuden kommen doch auch unter die Erde.

    #337858

    Hat man doch,aber die AKW und die Kohlekraftwerke werden doch abgeschaltet.

    #337980

    Die Gebäude alle 800-1000 m für die Muffen kommen nicht unter die Erde, das kann mann auf der Homepage von der Verlegefirma sehen.

    #337982

    „Aber das wäre wohl zuviel verlangt.“
    Vom Wind?

    #367535

    Nein. Das ist so nicht richtig.
    Kabellängen zwischen 1000-2000m möglich.
    Nur Temporäre Muffenbauwerke während der Montage.
    Danach ist nichts zu sehen. Die Muffen liegen wie die Kabel im Erdreich eingebettet in thermisches Material.
    Wir legen die Kabel und montieren die Muffen.
    Also sollte ich von fundiertem Wissen sprechen.

    #367587

    Dann legt euch wieder hin und sucht euch einen anderen Aufreger- ihr halleschen Rentner.

    #367593

    @Kabelverleger Stefan Ramonat
    Nenne doch bitte mal einen Link, wo das richtg dargestellt wird.

    #367605

    Anonym
    #367628

    #367634

    @Stefan Ramonat: wie viel Watt pro Meter gibt denn so ein Kabel an die Umgebung ab?

    #367635

    Danke für das interessante Video.

    #367636

    Das ist aber kein gleichstromkabel

    #367639

    Wolli, das stimmt. Bild folgt

    #367644

    #368062

    Auch das ist kein Hochspannungsgleichstromkabel. Das sieht anderst aus.

    #368108

    Ich bin mir da nicht sicher, Kenno. Die Südostlink soll 2 (evtl 4)Kabel haben, mit einem Durchmesser von je 12 cm. Das könnte hinhauen.

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