Startseite Foren Halle (Saale) Jetzt keine Kraftwerke abschalten

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  • #425305

    Die Absicht der Regierung, am Jahresende weitere Kraftwerke abzuschalten, ist verantwortungslos. Die Stromlücke soll durch Gaskraftwerke und Stromkauf aus dem Ausland(Frankreich, Polen, Norwegen)geschlossen werden.
    Das Gas steht aber nicht zur Verfügung und unsere Nachbarn haben selber einen Stromengpass. Deshalb müssen die Kohle-und Kernkraftwerke zunächst weiterlaufen. Alle Techniker können bestätigen, dass ansonsten die Gefahr eines blackouts riesengroß ist. Sollte dieser eintreten, bin ich auch auf der Straße, egal wer da gegen die Regierung protestiert, ich bin dabei. Ich schreibe zunächst mal einen Brief an unsere halleschen Bundestagsabgeordneten. SPD-Abgeordneter Karamba Diaby ist mitverantwortlich für die m.E. unverantwortliche Außerbetriebnahme von Kraftwerken.

    #425331

    Mach Dir keine Sorgen Wolli. In der grünen Physik gibt es keinen Blackout. Falls Du trotzdem Zweifel hegst, decke Dich mit gefrorenen Hähnchenschenkeln ein und verlege noch ein paar Stromkabel auf Deinen Grundstück. Der Speicher ist das Netz, habe ich mal gehört.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von Tanc.
    #425333

    Da verstehst du etwas falsch. Wenn mehr Strom entnommen wird als im Netz zur Verfügung steht, gibt es negativen Strom. Dein Mixer dreht sich dann nur umgekehrt und dein Fön saugt deine Haare an. Alles nicht so schlimm.

    #425352

    Sehr geehrter Herr Dr. Diaby.
    die geplante Abschaltung weiterer Kohle- und Kernkraftwerke zum Jahresende 2022 ist angesichts der gegenwärtigen Situation bei Gas und Strom verantwortungslos. Die beabsichtigte Schließung der entstehenden Stromlücke durch Gaskraftwerke und Stromkauf von unserem Nachbarn ist nicht realistisch. Neben dem allgemeinen Schaden durch Gas-und Strommangel besteht die enorme Gefahr eines Stromblackouts mit unübersehbaren Folgen. Die SPD ist Teil der Regierung, damit tragen Sie als Bundestagsabgeordneter der SPD Mitverantwortung für die Entscheidungen der Regierung. Ergreifen Sie im Bundestag die Intiative gegen die Abschaltung weiterer Kraftwerke und machen Sie das in Halle deutlich.
    Es gibt genügend Stellungnahmen von Fachleuten, dass der Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke möglich und notwendig ist.
    Ich war als Ingenieur für Kraftwerke im Energiebereich beruflich tätig, mich erfüllt die Energiepolitik der Bundesregierung mit großer Sorge.
    Sollte die Regierung bei ihrer Absicht der Abschaltung weiterer Kraftwerke bleiben, werde auch ich im Herbst auf die Straße gehen und gegen die Regierung und die SPD demonstrieren.
    Das jetzt geschnürte Rettungspakat geht nicht an die Wurzel des Übels, wie oft sollen denn noch Rettungspakete geschnürt werden und wie sollen sie bezahlt werden?
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Kupke
    ehem. Gruppenleiter Kraftwerke im Energiekombinat Halle

    #425381

    Karamba Diaby (MdB) hat schnell geantwortrt:

    Am 05.09.2022 um 14:58 schrieb Dr. Karamba Diaby, Bundestagsbüro:
    Lieber Herr Kupke,

    haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht, die mich zu Beginn der Sitzungswoche des Bundestages in Berlin erreicht. Ich denke, es gibt in der Bewertung der drohenden Gefahr einer Stromlücke großen überparteilichen Konsens. Sie wissen, dass Bundeswirtschaftsminister Habeck heute um 18.00 Uhr die Stresstest-Ergebnisse vorstellen wird, auf deren Grundlage ein Streckbetrieb der noch drei aktiven Atomkraftwerke entschieden werden soll. Bundeskanzler Scholz und weitere führende Sozialdemokrat:innen haben deutlich gemacht, diese Entscheidung völlig ergebnisoffen anzugehen.
    >
    Wir sind sicherlich einer Meinung, dass wir rasch Alternativen zu russischem Gas erschließen müssen. Dies umfasst den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien, der dafür benötigten Stromnetze, den Import von Flüssigerdgas, den Einsatz von Kohlekraftwerken und das Einsparen von Energie, wo es sinnvoll und möglich ist.
    >
    Trotz der akuten Lage ist aus meiner Sicht der einzig nachhaltige Weg der Ausbau der erneuerbaren Energien, um nicht nur unsere Energieunabhängigkeit zu sichern, sondern auch das Leben zukünftiger Generationen zu verbessern.
    >
    Nette Grüße
    Karamba Diaby

    Ich habe eben zurück geantwortet:

    Lieber Herr Diaby,
    herzlichen Dank für die schnelle Antwort aus Berlin. Ich bin auch gespannt auf die Stresstest-Ergebnisse der Atomkraftwerke.
    Ihre genannten Maßnahmen als Alternativen zum Gasbezug aus Rußland werden aber vermutlich nicht reichen, wir müssen auch in Deutschland das bei uns reichlich vorhandene Erdgas in 3000 m Tiefe durch Fracking erschließen, das Flüssiggas, das wir aus den USA und Kanada kaufen wollen, wird auch mittels Fracking gewonnen.
    Aber nun das Wichtigste: Wir können soviel Windkraftwerke und Solaranlagen aufstellen wie wir wollen, bei allen Problemen, die das auch mit sich bringt, im Winter liefern die Solaranlagen kaum Strom und bei Dunkelflaute im Sommer liefern alle diese Anlage keinen Strom, deshalb muss für diese Fälle die gleiche Kraftwerksleistung nochmal zur Verfügung stehen, solange wir keine großen Strom-Speichermöglichkeiten, z.B. mit Wasserstoff, haben. Bei dieser Art Energiepolitik müssen wir praktisch eine doppelte Stromerzeugungskapazität installieren, was enorme Kosten verursacht, die sich natürlich im Strompreis niederschlagen.
    Es muss Ihnen doch zu denken geben, dass die deutsche Energiepolitik in allen anderen Ländern, die auf moderne Atomkraftwerke setzen, nur mit Kopfschütteln wahrgenommen und nicht unterstützt wird.
    Der Kampf gegen die Atomkraftwerke war und ist das Markenzeichen der Grünen, deshalb fällt Ihrem Koalitionspartner in der Bundesregierung so schwer, diesen Kampf zu beenden. Auch meine Partei, die CDU, hat unter der Regierung von Angela Merkel mit dem Beschluss zum Ausstieg aus der Atomstromerzeugung einen Riesenfehler gemacht, der jetzt korrigiert werden muss.
    Sie haben im Sommer in Ihrem Wahlkreis Halle viele Einrichtungen besucht. Ich schlage ihnen vor, auch die Energieversorgung Halle zu besuchen, damit Sie sich Ihre Meinung auch aus Gesprächen mit Fachleuten aus Ihren Wahlkreis bilden können.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Kupke

    #425389

    Energieversorgung, Wasserversorgung, Wärmeversorgung alles grüne Überflüssigkeiten.

    #425393

    wir müssen auch in Deutschland das bei uns reichlich vorhandene Erdgas in 3000 m Tiefe durch Fracking erschließen, das Flüssiggas, das wir aus den USA und Kanada kaufen wollen, wird auch mittels Fracking gewonnen.

    Lieber Wolli, interessante Diskussion. Was das Fracking betrifft, muss Dir aber klar sein, dass von der Überprüfung der Realisierbarkeit bis zur Marktfägigkeit sehr viel Zeit vergehen würde. Eine kurzfristige Lösung zur Überbrückung der Gasknppheit kann das also, ungeachtet der umweltpolitischen Problematik, nicht sein.

    Eher wird man die Wasserstofftechnologie umsetzen können, hier wird bereits ein zukunftsfähiger Weg beschritten. Was die kurzfristige Überbrückung betrifft, ist eben LNG (aus bestehenden Fracking-Anlagen in den USA und Kanada, die auch in dünner besiedelten Gebieten angesiedelt sind), der gangbarere Weg, dazu kommt der steigende Anteil an Gas aus Norwegen und die Möglichkeit der konventionellen Förderung aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Es gibt dazu einen recht lesenswerten Artikel im Fokus:

    https://www.focus.de/politik/deutschland/fracking-deutschland-gas-vorrat-und-warum-wir-ihn-so-schwer-anzapfen-koennen_id_107995284.html

    #425410

    Habeck will 2 von 4 oder 5 möglichen AKW in die Notreserve schicken. Der TÜV hat die Nebelkerze schon einen Tag später kassiert. Man hat Ideologie gewählt und bekommt diese nun. Ich wette selten haben die Grünen für einen warmen Winter gebetet.

    Hätte man zum Wohle aller reagiert hätte man schon Ende letzten Jahres die AKW nicht abgeschalten, da standen die Russen nämlich schon vor der Ukraine und wie man so hört waren die Pläne im Westen bekannt.

    #425412

    Habeck will mit diesem Taschenspielertrick seine Grünen beruhigen, Atomkraftwerk kann man aber nicht an- und abstellen wie eine Gasturbine. Er setzt Ideologie über die wirtschaftliche Nowendigkeit, deshalb ist er als Wirtschaftsminister nicht mehr tragbar. Ich bin empört.
    Wer gegen diese Energiepolitik demonstriert, ist kein Scharlatan, die Scharlatane sitzen in der Regierung.

    #425416

    Analena hat schon in der Südsee Quartier für den Winter gemacht, der Regierungflieger steht bereit, der dürfte der Winter egal sein!

    Fracking hat Robert in S/H verboten,
    soll doch Winnetou auf sein Trinkwasser verzichten, Basta!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von redhall.
    #425420

    Ich bin empört.
    Wer gegen diese Energiepolitik demonstriert, ist kein Scharlatan, die Scharlatane sitzen in der Regierung.

    Ich würde mal vermuten, dass in der Regierung etwas mehr Fachkompetenz vorhanden ist als unter einem Haufen empörter Bürger.

    #425421

    Du hast deine alte Freundin vergessen, die berühmte Bemme. Wo wird sie überwintern?

    #425422

    Dann werde ich euch mal die Stellungnahme einer Kernforscherin mitteilen:

    Von Anna Vero Wendland via Twitter @VeroWendland :
    Ihre „Einsatzreserve“ ist eine Verhöhnung der Empfehlungen des Stresstests.

    1) Der Stresstest sieht Netzstabilität als gegeben an, wenn 3 Anlagen im *Streckbetrieb* dh am Netz sind & laufend Strom produzieren. Habeck hat daraus null Anlagen am Netz gemacht, 1 unverfügbar.

    2) In „Reserve“ benötigen die Anlagen je nach Zustand, kalt oder heiß unterkritisch, mindestens 6-30 Stunden zum Anfahren, während sie am Netz sofort verfügbar wären. So ist Engpassmanagement gemäß Stresstest unmöglich, die Anlagen kosten Geld, statt welches zu verdienen. 2/n

    Hier noch einige Infos (Q: eigene Beobachtung + eingesehene Unterlagen) wie man ein KKW aus der Reserve anfährt.

    Es gibt 2 Möglichkeiten:
    Option 1: die Anlage die ganze Zeit auf unterkritisch-heiß zu halten, dann dauert es ~6 Stunden z Entborieren, Kritischmachen & Turbine anfahren. Weitere 3-4h bis Vollast, aber dann verbraucht sie 70 MW Eigenbedarf, dh kostet Strom statt welchen zu produzieren. Auch hat man nie eine Anlage monatelang so gehalten. Fraglich, ob das die Betreiber mitmachen.

    Option 2: man stellt die Anlage kalt unterkritisch hin. Dann braucht es mind. beim 1. Mal m allen Wiederkehrenden Prüfungen ca 60 h & bei Wiederholung ca 30 h. Das eignet sich alles nicht zum schnellen Reagieren auf Engpässe & ich wette, die Fachleute zeigen Habeck einen Vogel.

    3) Während Streckbetrieb eine bewährte & oft durchgeführte betriebliche Fahrweise ist, ist es der Reservebetrieb nicht. Gut möglich, dass d „schnellste“ der Reservebereitstellungen – Dauerzustand heiß-unterkritisch – von d Aufsicht für solche Zeiträume gar nicht erlaubt wird.3/n

    4) Sie sind vor einer Minderheit der Grünen eingeknickt: Für eine für verlogene Abschaltsymbolik am 31.12. vergehen Sie sich am Klimaschutz (mehr Kohle muss nicht laufende AKW ersetzen) und durch Ignorierung des Stresstests riskieren Sie die Versorgungssicherheit.4/n

    5) Es steht zu vermuten, dass Ihre Entscheidung kalkuliert ist: Sie zwingen die Betreiber zu einer teuren und tatsächlich kaum zur Versorgungssicherheit beitragenden Betriebsweise, um am Ende sagen zu können, „seht, die KKW sind teuer & unflexibel & tragen nichts bei“. 5/n

    6) Womöglich ist d Absicht, Betreiber zum Hinschmeißen zu zwingen, um die Schuld für Engpässe dann ihnen in die Schuhe schieben zu können. Für totale Abschaltung aller 3 KKW wie geplant – fehlt #Habeck aber auch der Mut & die Bereitschaft, für die Konsequenzen einzustehen. 6/n

    7) Ihre nochmals wiederholten mündlichen Begründungen sind falsch. Der Umfang des Atomabfalls wird durch Streckbetrieb nicht tangiert, die Reaktorsicherheit gleichfalls nicht. Wieder haben Sie offensichtlich Beratung durch die kerntechnischen Fachleute der RSK ausgeschlagen. 7/n

    8 ) S: @BMWK #Habeck, dies ist ein Dokument d Unterwerfung der Realität unter die Parteiraison der Grünen bei gleichzeitigem Unwillen, für die Folgen geradezustehen. Es macht den gesamten Stresstest obsolet und verspottet sowohl dessen Autoren als auch uns Bürger. 8/n

    9) Was nötig & möglich ist: Befreiungsschlag zur Verbindung von Klima- & Versorgungssicherheit.
    • 3 laufende KKW m neuem Brennstoff laufzeitverlängern
    • 3 2021 stillgelegte AKW prüfen, ob sie für LZV bereit sind
    • Reaktorsicherheits-Kommission beiziehen.
    9/9

    #425428

    Ich würde mal vermuten, dass in der Regierung etwas mehr Fachkompetenz vorhanden ist als unter einem Haufen empörter Bürger.

    Also bei diversen Entscheidungen und so vielen ertappten Lügen würde ich da kein Geld drauf setzen. Und dann kommt noch der Punkt Ideologie.

    #425429

    Dann werde ich euch mal die Stellungnahme einer Kernforscherin mitteilen:

    Von Anna Vero Wendland via Twitter @VeroWendland :

    Ihre „Einsatzreserve“ ist eine Verhöhnung der Empfehlungen des Stresstests.

    1) Der Stresstest sieht Netzstabilität als gegeben an, wenn 3 Anlagen im *Streckbetrieb* dh am Netz sind & laufend Strom produzieren. Habeck hat daraus null Anlagen am Netz gemacht, 1 unverfügbar.

    2) In „Reserve“ benötigen die Anlagen je nach Zustand, kalt oder heiß unterkritisch, mindestens 6-30 Stunden zum Anfahren, während sie am Netz sofort verfügbar wären. So ist Engpassmanagement gemäß Stresstest unmöglich, die Anlagen kosten Geld, statt welches zu verdienen. 2/n

    Hier noch einige Infos (Q: eigene Beobachtung + eingesehene Unterlagen) wie man ein KKW aus der Reserve anfährt.

    Es gibt 2 Möglichkeiten:

    Option 1: die Anlage die ganze Zeit auf unterkritisch-heiß zu halten, dann dauert es ~6 Stunden z Entborieren, Kritischmachen & Turbine anfahren. Weitere 3-4h bis Vollast, aber dann verbraucht sie 70 MW Eigenbedarf, dh kostet Strom statt welchen zu produzieren. Auch hat man nie eine Anlage monatelang so gehalten. Fraglich, ob das die Betreiber mitmachen.

    Option 2: man stellt die Anlage kalt unterkritisch hin. Dann braucht es mind. beim 1. Mal m allen Wiederkehrenden Prüfungen ca 60 h & bei Wiederholung ca 30 h. Das eignet sich alles nicht zum schnellen Reagieren auf Engpässe & ich wette, die Fachleute zeigen Habeck einen Vogel.

    3) Während Streckbetrieb eine bewährte & oft durchgeführte betriebliche Fahrweise ist, ist es der Reservebetrieb nicht. Gut möglich, dass d „schnellste“ der Reservebereitstellungen – Dauerzustand heiß-unterkritisch – von d Aufsicht für solche Zeiträume gar nicht erlaubt wird.3/n

    4) Sie sind vor einer Minderheit der Grünen eingeknickt: Für eine für verlogene Abschaltsymbolik am 31.12. vergehen Sie sich am Klimaschutz (mehr Kohle muss nicht laufende AKW ersetzen) und durch Ignorierung des Stresstests riskieren Sie die Versorgungssicherheit.4/n

    5) Es steht zu vermuten, dass Ihre Entscheidung kalkuliert ist: Sie zwingen die Betreiber zu einer teuren und tatsächlich kaum zur Versorgungssicherheit beitragenden Betriebsweise, um am Ende sagen zu können, „seht, die KKW sind teuer & unflexibel & tragen nichts bei“. 5/n

    6) Womöglich ist d Absicht, Betreiber zum Hinschmeißen zu zwingen, um die Schuld für Engpässe dann ihnen in die Schuhe schieben zu können. Für totale Abschaltung aller 3 KKW wie geplant – fehlt #Habeck aber auch der Mut & die Bereitschaft, für die Konsequenzen einzustehen. 6/n

    7) Ihre nochmals wiederholten mündlichen Begründungen sind falsch. Der Umfang des Atomabfalls wird durch Streckbetrieb nicht tangiert, die Reaktorsicherheit gleichfalls nicht. Wieder haben Sie offensichtlich Beratung durch die kerntechnischen Fachleute der RSK ausgeschlagen. 7/n

    8 ) S: @BMWK #Habeck, dies ist ein Dokument d Unterwerfung der Realität unter die Parteiraison der Grünen bei gleichzeitigem Unwillen, für die Folgen geradezustehen. Es macht den gesamten Stresstest obsolet und verspottet sowohl dessen Autoren als auch uns Bürger. 8/n

    9) Was nötig & möglich ist: Befreiungsschlag zur Verbindung von Klima- & Versorgungssicherheit.

    • 3 laufende KKW m neuem Brennstoff laufzeitverlängern

    • 3 2021 stillgelegte AKW prüfen, ob sie für LZV bereit sind

    • Reaktorsicherheits-Kommission beiziehen.

    9/9

    Habeck und anderen wollen keine Kernkraft und wollen es ihren Wählern verkaufen, ob es einen Blackout gibt, Gas knapp wird oder der Kunde viel zu viel bezahlt ist ihm völlig egal. Aufgrund des Drucks hat er die AKW jetzt offiziell „verlängert“ auch wenn sie tendenziell keine Minute laufen werden. Es hätten 6 AKW das ganze Jahr laufen können und eine Menge Gas sparen und den Energiepreis deutlich nach unten bringen können. Alles möglich, aus rein ideologischen Gründen wurde es verhindert.

    Ein relativ großer Teil der Krise ist damit selbst erzeugt, jetzt versucht man eben die Proteste zu delegitimieren, übrigens Verbrecher die Straftaten im Namen des Umweltschutzes begehen und der Allgemeinheit massiv schaden werden geschützt und sogar finanziell massiv unterstützt. Für den Großteil des Volks gibt es 3 Entlastungspakete die den Namen kaum verdienen. Mal sehen ob die verkrüppelte Strompreisbremse etwas bringt. Vermutlich eher nicht.

    #425432

    Ich bin gespannt, ob die deutschen Leitmedien, die Position von Atomtechnikern veröffentlichen.

    #425433

    @Wolli, bitte nicht schwindeln. Frau Wendland ist weder Kernforscherin noch Atomtechnikerin, sondern Historikern mit Schwerpunkten Technik und Osteuropa. Ihr fast fanatisches Pro-AKW-Engagement wurde mehrfach nicht nur von AKW-Gegnern, sondern auch von Fachwissenschaftlern und -journalisten kritisiert. Selbst die Energiekonzerne und KKW-Betreiber schienen lt. Handelsblatt in der Vergangenheit von der Dame genervt zu sein. Alles ganz einfach im Netz nachzulesen, wenn man tatsächlich Interesse an einer konstruktiven Diskussion über die Auswege aus der Klima- und Energiekrise hat. Fang mal bei Wikipedia an!

    #425434

    „Anna Veronika Wendland (* 6. Juni 1966 in Remscheid) ist eine deutsche Technik- und Osteuropahistorikerin.“

    Und Wolli promoviert sie hier im Spektrum gleich zur Atomforscherin. Alle Achtung.

    Aber wir durften auch schon erleben, wie ein Motorsportjournalist zum Klimaexperten erhoben wurde.

    #425437

    „Anna Veronika Wendland (* 6. Juni 1966 in Remscheid) ist eine deutsche Technik- und Osteuropahistorikerin.“

    Und Wolli promoviert sie hier im Spektrum gleich zur Atomforscherin. Alle Achtung.

    Aber wir durften auch schon erleben, wie ein Motorsportjournalist zum Klimaexperten erhoben wurde.

    Also Kernforscherin ist sie nicht, scheint sich aber nach dem selben Artikel den Du offensichtlich vor dir hattest durchaus auf wissenschaftlicher Basis damit zu beschäftigen. Der Kritikpunkt, dass AKW u.a. nicht als Notreserve geeignet sind war aber selbst einem Kinderbuchautor Habeck bekannt. Ansonsten hier die Einschätzung vom TÜV-Chef, da hat die Dame wohl richtig recherchiert:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/energie-krise-tuev-chef-sieht-notfallnutzung-deutscher-atomkraftwerke-skeptisch-a-2061b704-fa11-4df2-8aa6-bfef4ca48b69

    #425439

    Die Einschätzung des TÜV Chefs, dass die AKW ein paar Tage brauchen, um aus dem Kaltbetrieb in den aktiven Streckbetrieb versetzt zu werden, ist ein unumstrittene Position, die bestimmt auch Habeck nicht verborgen geblieben ist. Interessant dürfte aber auch die Frage sein, wie lange man im Voraus die befürchteten Engpässe prognostizieren kann. Die kündigen sich mit Sicherheit nicht eine/zwei Stunden vor deren Eintritt an.

    #425440

    Die Einschätzung des TÜV Chefs, dass die AKW ein paar Tage brauchen, um aus dem Kaltbetrieb in den aktiven Streckbetrieb versetzt zu werden, ist ein unumstrittene Position, die bestimmt auch Habeck nicht verborgen geblieben ist. Interessant dürfte aber auch die Frage sein, wie lange man im Voraus die befürchteten Engpässe prognostizieren kann. Die kündigen sich mit Sicherheit nicht eine/zwei Stunden vor deren Eintritt an.

    2-3 Tage ist aber wohl eher suboptimal. Und weiter vor allem Gas zu nutzen statt auf die AKW zu setzten bleibt dumm. Bei der aktuellen Verlängerung der AKW entsteht auch kein Gramm Atommüll. Es ist und bleibt dumm und fahrlässig diese Kraftwerke unnötig aus dem Rennen zu nehmen. Und diese Situation war vor grob einem Jahr schon absehbar gewesen. Da hätten wir genug AKW am Netz um fast völlig auf Gas zu verzichten. Die Gasspeicher wären vermutlich schon voll und wir würden im Winter vermutlich deutlich weniger Gas brauchen.

    Aber ja, Schrödingers Gasverbrauch. Die Netzbetreiber heulen weil von den privaten Haushalten in der ersten „kälteren“ Woche etwas mehr Gas verbraucht wurde als in der Vorwoche aber einen zweistelligen Prozentsatz zu Verstromen ist kein Thema.

    #425441

    Es ist und bleibt dumm und fahrlässig diese Kraftwerke unnötig aus dem Rennen zu nehmen… Da hätten wir genug AKW am Netz um fast völlig auf Gas zu verzichten. Die Gasspeicher wären vermutlich schon voll und wir würden im Winter vermutlich deutlich weniger Gas brauchen.

    Ich möchte mich mit dir in diesem Punkt nicht streiten, da ich kein bekennender AKW-Gegner bin. Die gravierenden Fehler der Vergangenheit, was die Energiepolitik anbetrifft, stimmen mich aber äußerst kritisch zu allen sonnenklaren Wahrheiten und Patentlösungen in dem Bereich. Letztendlich habe ich bisher die Ergebnisse des Stresstests noch nirgendwo vollständig nachlesen können. Ich nehme in der Presse nur ganz wenige Fragmente davon wahr, dafür umso mehr Interpretationen, Kommentare und Gefühlsbekundungen.

    Folgender Kommentar ist nicht uninteressant.

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-09/atomkraft-frankreich-energieversorgung-energiepolitik

    #425442

    Ich kenne den Verweis auf Frankreich, wie hier im Artikel auch steht, es sind vor allem sehr alte Reaktoren, dazu kamen neben den dort beschrieben Problemen, dass man wohl während Corona einiges verzögert hat und eben eine Dürre. Laut allen Berichten die ich hier gelesen habe, wäre eine Verlängerung der 6 Reaktoren (3 12/2021 vom Netz) problemlos möglich gewesen. Aktuell wäre wohl 2 der 3 vom Netz gegangenen wohl reaktiviertbar (stand August).

    Wir reden hier ja nicht mal von einem Neubau. Und die Alternative war und ist Gas zu verbrennen, die aktuell schlechteste.

    #425443

    Atomkraft for future! Fracking for future! Danke Robert und Analena!

    #425444

    Die Einschätzung des TÜV Chefs, dass die AKW ein paar Tage brauchen, um aus dem Kaltbetrieb in den aktiven Streckbetrieb versetzt zu werden, ist ein unumstrittene Position, die bestimmt auch Habeck nicht verborgen geblieben ist. Interessant dürfte aber auch die Frage sein, wie lange man im Voraus die befürchteten Engpässe prognostizieren kann. Die kündigen sich mit Sicherheit nicht eine/zwei Stunden vor deren Eintritt an.

    Robert als AKW Experte?
    Der wirft mit der Schippe Uran nach, und genehmigt Gorleben als Endlager?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von redhall.
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