Startseite Foren Halle (Saale) Jagd auf Radfahrer

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  • #238590

    Tatsächlich hoffe ich ja immer noch, im konkreten Falle würden noch Umstände zutage treten, die das Verhalten der Polizei erklären könnten.

    Das ist für mich die anscheinende Flucht des Radfahrers.
    Er handelt sich nicht nur um die Ordnungswidrigkeit, sondern auch der Entziehung der Personenüberprüfung durch die Polizei. Da wundert es mich nicht, wie die Polizei reagiert hat. Mein Verständnis gilt der Polizei, auch wenn es einen unglücklichen Unfall zur Folge hatte. Durch flüchtige Täter werden doch oft genug Streifenwagen beschädigt. Das schafft ein Radfahrer nur in geringem umfang. Hat er eigentlich den Streifenwagen beschädigt?
    Wer wegen so einer nach Ansicht von Fahrradideologen banalen Sache flüchtet, könnte ja noch mehr auf dem Kerbholz haben. Ich möchte nicht wissen, wer alles bekifft rumfährt oder Einbruchswerkzeug oder gestohlenen Gegenstände bei sich hat. Die Anzahl der Wohnungseinbrüche und Rauschgiftdelikte ist rapide angestiegen und auf der Polizei lastet ein höherer Aufklärungsdruck.

    #238595

    Anonym

    Adorno hatte Recht, die Welt ist schlecht!

    #238600

    Anonym

    …Flucht des Radfahrers.
    Er handelt sich nicht nur um die Ordnungswidrigkeit, sondern auch der Entziehung der Personenüberprüfung durch die Polizei.

    Die „Entziehung der Personenüberprüfung“ ist neuerdings eine Straftat? Sapperlot! Außerdem dachte ich bisher, nur die Flucht aus dem Gefängnis und vor der Fahne würden unter Strafe stehen. Man lernt nie aus…

    Hat er eigentlich den Streifenwagen beschädigt?

    Wenn, dann wäre die Beschädigung nur aufgrund des „in-den-Weg-Stellens“ des Streifenwagens passiert. Kann man wieder so und so sehen.

    Wer […] flüchtet, könnte ja noch mehr auf dem Kerbholz haben.

    Erstmals alle verhaften und nach eingehender Überprüfung (auch des Körperinneren!) auf Bewährung entlassen.
    Du fragst dich sicher auch, warum es soviele „Krakeeler“ und „Gutmenschen-Möbse“ gibt, die sich gegen Totalüberwachung und Generalverdächtigung zu wehren versuchen.

    Und dann noch diese jungen Leute mit ihrer Dschungel-Musik und dem „yeah yeah yeah“…

    #238613

    Sagi, bist du vielleicht der Vater von Heinzi?
    Nicht ganz uptodate, etwas senil und das Internet ist dir suspekt?
    Oder einfach nur gallekrank?

    #238618

    Wer ist dann das Enkelkind?

    #238625

    Anonym

    etwas senil

    Heißt das etwa, du weißt gar nicht, ob die Flucht vor der Polizei verboten ist? farbi, Junge, ist dein Google schon wieder alle?

    Wer ist dann das Enkelkind?

    Wenn ich’s mir aussuchen könnte: Juri. Der ist war so .. äh .. interessant.

    #238633

    Außerdem dachte ich bisher, nur die Flucht aus dem Gefängnis und vor der Fahne würden unter Strafe stehen. Man lernt nie aus…

    die Flucht aus dem Gefängnis ist nicht strafbar.

    #238634

    Außerdem dachte ich bisher, nur die Flucht aus dem Gefängnis und vor der Fahne würden unter Strafe stehen. Man lernt nie aus…

    die Flucht aus dem Gefängnis ist nicht strafbar.

    Richtig! Nicht die Flucht ansich, sondern nur die damit verbundene Sachbeschädigung und/oder andere evtl. durch die Flucht begangene Straftaten sind strafbar.

    #238637

    Anonym

    Das wird ja immer toller! Da rufe ich ganz laut: Strafbarkeitslücke! Heiko, die Bevölkerung ist beunruhigt. Gefängnisausbruch MUSS bestraft werden.

    Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, farbi wird irgendwas googeln. Oder bingen. Ob er noch Altavista kennt?

    #238638

    Anonym

    Außerdem dachte ich bisher, nur die Flucht aus dem Gefängnis und vor der Fahne würden unter Strafe stehen. Man lernt nie aus…

    die Flucht aus dem Gefängnis ist nicht strafbar.

    Die Gefangenenmeuterei aber schon. Und beide Sachverhalte liegen oft dicht beieinander.

    #238666

    Bilanz des heutigen Nachmittags:

    7 Verstöße zu meinem Nachteil.
    3x Vorrang nicht eingeräumt (die parkenden Autos standen nicht auf meiner Seite), 1 Beleidigung, Fußgänger auf der Straße, 1 Beleidigung (wie kann ich mir auch erlauben, zu klingeln), Vorfahrt (welcher Autofahrer kann schon rechts vor links bei für Radfahrer freigegebenen Einbahnstraßen?).

    Von heute früh ist mir nur noch eine Vollbremsung in Erinnerung, weil ein Q7 über den Radweg ausparkte. Der Rest ist schon gelöscht, aber ich weiß noch, dass ich mich mehrfach geärgert habe.

    #238675

    Manche Leute scheinen das Unheil ja regelrecht anzuziehen.

    #238687

    Geraldo, bei mir gabs heute früh frische Brötchen und noch mehr. War wieder ganz gut. Auch sonst bin ich recht zufrieden …

    #238689

    Mit Radfahrern verhält es sich einfach so: selbst ihre restlose polizeiliche Beseitigung würde kein Problem lösen. Die gehen dann einfach zu Fuß über die Ampel, und wenn sie das auch nicht mehr dürfen, kaufen sie ein Auto.

    #238692

    Was die Gefahren an Ampeln angeht: Es ist nicht im Entferntesten damit zu rechnen, das jeder Rotlichtverstoß geahndet wird. Selbst in Diktaturen nicht. Man kann als Radfahrer bei Rot fahren, wenn es der Verkehr zulässt, und entgeht damit dem Überfahrenwerden. Das ist die Realität auf dt. Straßen, also sollte man sich nicht anstellen wie Palmström. So theoretisch und realitätsfern wie eure Diskussionen ist nicht einmal die StVO, geschweige denn deren Auslegung

    Deine wirren Theorien werden ja schlimmer. Nur weil mit einer Ahndung nicht zu rechnen ist, heißt das bitte was? Ein Rotlichtverstoß Verstoß von Radfahrern ist zu 99.99% Ignoranz und/oder Faulheit. Wer ist denn bitte jemals durch einen Rotlichtverstoß dem Überfahrenwerden entkommen?

    Wurden die Ermittlungen erst durch Strafanzeige des Geschädigten eingeleitet oder von Amts wegen?

    Der Geschädigte lag laut MZ noch im Koma als die Polizei schon ermittelt hatte.

    Jetzt ist man schon verdächtig, weil man sportlich/zügig Rad fährt

    Also in diesem Fall weil „man“ bei Rot über die Kreuzung gefahren ist (Ordnungswidrigkeit oder Straftat) und vor der Polizei geflüchtet ist.

    Vielleicht lässt sich im Zuge der Ermittlungen klären ob der Polizist überreagiert hat, sich der Radfahrer beim Fluchtversuch verschätzt hat oder ob es etwas dazwischen war.

    #238694

    Bilanz des heutigen Nachmittags:

    7 Verstöße zu meinem Nachteil.
    3x Vorrang nicht eingeräumt (die parkenden Autos standen nicht auf meiner Seite), 1 Beleidigung, Fußgänger auf der Straße, 1 Beleidigung (wie kann ich mir auch erlauben, zu klingeln), Vorfahrt (welcher Autofahrer kann schon rechts vor links bei für Radfahrer freigegebenen Einbahnstraßen?).

    Von heute früh ist mir nur noch eine Vollbremsung in Erinnerung, weil ein Q7 über den Radweg ausparkte. Der Rest ist schon gelöscht, aber ich weiß noch, dass ich mich mehrfach geärgert habe.

    Schon diese Geschichten lassen tief blicken. Selbst wenn du nicht deine ständige Unkenntnis der StVO zum besten geben würdest und auch betonst diese bewusst zu ignorieren, so müsstest du mit deinen Geschichten wirklich einer der größten Pechvögel der Welt sein.

    #238695

    Bilanz des heutigen Nachmittags:

    7 Verstöße zu meinem Nachteil.
    3x Vorrang nicht eingeräumt (die parkenden Autos standen nicht auf meiner Seite), 1 Beleidigung, Fußgänger auf der Straße, 1 Beleidigung (wie kann ich mir auch erlauben, zu klingeln), Vorfahrt (welcher Autofahrer kann schon rechts vor links bei für Radfahrer freigegebenen Einbahnstraßen?).

    Von heute früh ist mir nur noch eine Vollbremsung in Erinnerung, weil ein Q7 über den Radweg ausparkte. Der Rest ist schon gelöscht, aber ich weiß noch, dass ich mich mehrfach geärgert habe.

    Der normale Alltag auf Sachsen-Anhalts Straßen. Rücksichtslosigkeit, Hass, Aggression hinter der Windschutzscheibe. Das schlägt sich in der Verkehrsunfallstatistik ebenso nieder wie in solchen Meldungen, wo ein Polizist einen Kollegen umpflügt oder ein Autofahrer mit der Axt auf einen anderen losgeht: http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/autobahn-14-mit-der-axt-bedroht

    Leute, wie Nix Idee, Binärcode und Farbspektrum, die sowas normal finden, sollten mal ihr moralisches Koordinatensystem einnorden lassen.

    #238696

    Leute, wie Nix Idee, Binärcode und Farbspektrum, die sowas normal finden, sollten mal ihr moralisches Koordinatensystem einnorden lassen.

    Vielleicht gehen Autofahrer anders mit eigenen Verkehrsverstößen um?
    Nicht wenige Autofahrer huschen mal noch bei Rot über die Kreuzung. Ich habe aber noch nicht gelesen, dass Autofahrer sich damit brüsten, auch bei Rot zu fahren. Geschweige denn, dies zu fordern.
    Oder im Kreisverkehr links rum zu fahren, weil das kürzer ist, hab ich auch nicht erlebt.
    Besonders der Stadtverkehr verlangt vom Autofahrer eine sehr hohe Aufmerksamkeit. Er muss sich darauf verlassen können, dass sich andere Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten. Und da ist mein Eindruck, dass dies insbesondere Radfahrer nicht machen. Dass sie sogar in einem nicht unerheblichen Umfang die Regeln gar nicht kennen. Ein Radfahrer ist auf Grund seiner geringeren Größe auch schlechter wahrzunehmen als ein Auto.
    Er „schlängelt“ sich auch oft dort durch, wo es für ein Auto gar nicht möglich ist. In einem Verkehrsgewühl wie beispielsweise am Rannischen Platz fährt der Autofahrer viel umsichtiger als ein Radfahrer.

    #238700

    Leute, wie Nix Idee, Binärcode und Farbspektrum, die sowas normal finden, sollten mal ihr moralisches Koordinatensystem einnorden lassen.

    Wäre mir neu, dass das jemand normal findet. Das jemand Geraldos Ergüsse anzweifelt sollte wohl klar sein. Wer angeblich ständig und natürlich völlig unschuldig von der Polizei angehalten wird und an einen Nachmittag so viele Konflikte hat, hat nun mal unglaubliches Pech, fährt rücksichtslos oder hat eine merkwürdige Selbstwahrnehmung. Bei unseren Berufsbetroffenen tippe ich auf die letzten beiden Sachen.

    #238701

    Geraldo hat einen gesunden Menschenverstand. Aber leider können das die nicht beurteilen, die ihn selbst nicht haben.

    #238703

    Wo stand denn, dass er im Koma lag?
    Es war nur von „nicht ansprechbar/vernehmbar“ die Rede.

    Jedem seine Welt gemalt, wie er sie braucht!

    Komisch, ich unterscheide mein Fahren nicht darin, ob ich im Auto oder auf dem Rad sitze. Mach ich da was falsch? Muss ich nun aber im Auto oder auf dem Rad aggressiv werden? Besser mit beiden wahrscheinlich.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Jahre, 9 Monaten von HansimGlück.
    #238709

    Geraldo hat einen gesunden Menschenverstand. Aber leider können das die nicht beurteilen, die ihn selbst nicht haben.

    Das ihr geistig auf einer Wellenlänge seid, ist mir schon klar.

    Wo stand denn, dass er im Koma lag?
    Es war nur von „nicht ansprechbar/vernehmbar“ die Rede.

    Jedem seine Welt gemalt, wie er sie braucht!

    Das mit dem Koma wurde glaube direkt nach dem Unfall vermeldet. Wenn er nicht Ansprechbar und sich noch nicht geäußert* hat, ist das natürlich in dem Zusammenhang etwas ganz anderes. Oder auch nicht.

    *
    http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/ermittlungen-gegen-polizisten-nach-unfall-mit-radfahrer-102_zc-3cab68a5_zs-e4873e5f.html

    Komisch, ich unterscheide mein Fahren nicht darin, ob ich im Auto oder auf dem Rad sitze. Mach ich da was falsch? Muss ich nun aber im Auto oder auf dem Rad aggressiv werden? Besser mit beiden wahrscheinlich.

    Das machen die wenigsten. Ich vermute nur das einige Leute hier mit dem Auto genauso schlecht fahren wie sie es offensichtlich auf dem Rad tun. Wenn ich auf dem Rad die Ampeln ignoriere und heize wird das Motorisiert ja nicht auf ein mal besser.

    Mir ist auch klar das jeder Fehler macht und das man Rücksicht nehmen muss. Ist vielleicht auch ein Grund warum ich bis heute Unfallfrei bin und in Flensburg ein leeres Punktekonto habe.

    #238714

    §1 der StVO regelt doch alles wunderbar. Was in dem speziellen Vorfall mit dem Streifenwagen wirklich passiert ist und wie die genauen Umstände zusammengehören, weiß doch niemand wirklich.

    Vielleicht kannten sich “Opfer“ und “Täter“ ja und haben womöglich noch den gleichen Beruf. Dies ist aber nur Spekulation. Wenn auch nicht ganz weit hergeholt.
    Dieser Fall taugt zumindest nicht für eine Grundsatzdebatte.
    Idealerweise ist ein Autofahrer auch Radfahrer und umgedreht.Und schon ist die Welt nicht mehr schwarz-weiß.

    #238736

    Leute, wie Nix Idee, Binärcode und Farbspektrum, die sowas normal finden, sollten mal ihr moralisches Koordinatensystem einnorden lassen.

    Ich habe nie behauptet, dass ich das normal finde. Aber komischerweise passieren mir selten derartige Vorkommnisse, so dass ich mich frage, ob es eine Frage der Lebenseinstellung ist, dass man Vorfälle als schlimmer wahrnimmt als sie tatsächlich sind, oder ob manche Menschen nur mehr Pech haben als ich.

    Aber ich muss gestehen, heute ist auch für mich mal wieder „einer dieser Tage“. Ich war mit dem Fahrrad in Leipzig unterwegs und bin drei Mal sehr eng überholt und einmal von einem akuten Falschparker auf dem Radweg behindert worden. In Halle hat ein Autofahrer in einer engen Straße nicht gewartet, um mich, als entgegenkommender, durchzulassen, obwohl er dazu verpflichtet gewesen wäre, sondern ist auch sehr aggressiv und eng an mir vorbeigefahren. Aber sonst habe ich eher selten etwas zu berichten – was an grundsätzlich vorausschauender Fahrweise liegen kann, die bewirkt, dass ich selten mit Vollbremsungen reagieren muss.

    #238748

    @nix Idee

    Muss ich dich tatsächlich darauf aufmerksam machen, dass es ausgesprochen unfreundlich ist, Forenbeiträge als Ergüsse zu bezeichnen? Und ich kann auch nichts dafür, dass dein Vorstellungsvermögen nicht dazu ausreicht anzuerkennen, dass meine Beiträge tatsächliches Handeln und Erleben beschreiben. Es hat auch nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun, wenn man als Radfahrer mit 20 bis teilweise 40 km/h in der Stadt unterwegs ist, das tut jeder Roller- und Autofahrer, ohne dass er sich dafür generell der Raserei und Rücksichtslosigkeit bezichtigen lassen mag. So gesehen fahre ich mit dem Auto in der Stadt tatsächlich ungefähr genauso 😉
    Warum ich mit dem Auto rote Ampeln ernster nehme, hab ich auch schon im Forum beschrieben, hierbei spielt für mich die eingeschränkte Sicht, der nahezu ausgeschaltete Hörsinn als auch das erheblich höhere Gefährungspotential, wenn man mit 1 Tonne Material durch die Gegend rauscht, eine wichtige Rolle, die Blechtafel vorne und hinten hingegen eher nicht.

    Und du verunglimpfst mich gezielt. Ich schrieb mitnichten, dass ich ständig von der Polizei angehalten würde. Die „Vorfälle“ lassen sich über Jahre an einer Hand abzählen (Auto und Rad und Fußwege zusammengenommen), dazu gehören die erwähnten mit der nicht verstandenen Ampelschaltung am Uniring sowie bspw. eine auf dem Marktplatz, abends nach 21 Uhr (ok, der Bereitschaftspolizist kannte offenbar die örtlichen Verhältnisse nicht, und er war ja auch ganz nett und einsichtig).

    Und so eine Häufung wie gestern beschrieben, ja, das passiert in Halle. Als „normal“ möchte ich es nicht bezeichnen, und ich bin auch nicht bereit, sowas für normal zu halten. Aber es passiert, mitunter täglich, in der Regel pro Weg mindestens einmal – die gestrige Häufung war schon was zweifelhaft Besonderes. Ich hätte drei Verstöße auch weniger plakativ zu einem zusammenfassen können, aber es waren tatsächlich drei Autos, die in Kolonne – quasi im Herdentrieb – den gleichen Verstoß begingen. Wüsste auch nicht, was an meiner Selbstwahrnehmung zu kritisieren wäre, wenn es um die Beurteilung der klaren Vorfahrtsregel „Rechts vor links“ geht oder darum, dass derjenige zu warten hat, auf dessen Seite (im Übrigen falsch)parkende Autos die Straße verengen. Genausowenig unklar ist die Verkehrslage, wenn ein Auto aus einer Parklücke über den Radweg auf die Straße fahren will, wer da zu warten hätte ist ja wohl sonnenklar.

    Dass ich bis auf einen fremdverschuldeten Parkrempler und einen Zusammenstoß mit einem Reh sowie diverse selbstverschuldete Stürze mit dem Rad (Schnee, Glatteis, Schotter, falsche Reifen) seit Jahrzehnten unfallfrei unterwegs bin, ist allerdings nicht einfach nur Glück, sondern hat – ich sage es mal ganz unbescheiden – mit vorausschauender Fahrweise inklusive eines gewissen siebten Sinns zu tun sowie mit meiner grundsätzlich defensiven Haltung – auch wenn ich auf dem Rad äußerlich offensiv auftrete bin ich innerlich immer bereit, zugunsten von Leben und Gesundheit im Falle des Falles zurückzustecken (so wie gestern, gleich sieben Mal).



    @farbspektrum

    Was ist gefährlicher: Ein Radfahrer, der an einer leeren Kreuzung bei Rot drüberfährt? Oder ein Autofahrer, der bei Dunkelorange an einer unübersichtlichen Kreuzung vor der Ampel noch mal Gas gibt? Und was verbotene Abkürzungen angeht empfehle ich einen Lokaltermin in der Geiststraße – du wirst überrascht sein, wie viele Autofahrer das Einfahrtsverbot stadtauswärts (war es für Sagisdorfer8 so präzise genug?) missachten. Was das Wahrnehmen anderer Verkehrsteilnehmer angeht muss ich deine Theorie in Zweifel ziehen: Wieso übersehen so viele Autofahrer und auch manche Fußgänger Straßenbahnen? Wieso übersehen Autfahrer auf deutschen Autobahnen regelmäßig Stauenden? Weil die so klein sind? Umsichtige Autofahrer am Rannischen Platz? Ich sehe da eher ungeduldige Zeitgenossen, die es nicht aushalten, drei Sekunden hinter einem Radfahrer zu bleiben. Und dabei augenscheinlich auch noch davon ausgehen, dass die Straßenbahnen aus Richtung Seebener Straße im Schritttempo daherkommen.

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