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Dieses Thema enthält 41 Antworten und 15 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  hei-wu vor 8 Monate.

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  • #307214

    Ne Wolli, teu meinte glaube, ob du dir die vordere hallesche Hafenstraße schon mal genau angeschaut hast.

    #307216

    teu

    Danke.

    #307218

    Anonym

    Also man spricht von der „kontaminierten“ Straße in Halle, die schon zur Hälfte als teure Grundstücke verkauft wurde. Ich wette, sollten die Hasis raus sein, wird bald auch die andere Hälfte als unbedenkliche super Wohnlage deklariert werden. Dem Eigentümer fehlt wahrscheinlich nur dieses einzige Grundstück, um eine einheitliche Grundstücksfläche am Saaleufer zu besitzen.

    #307223

    Wer ist „man“?
    Lage, Bausubstanz und die Mieten in der vorderen Hafenstraße sprechen gegen deine Theorie.

    #307227

    Anonym

    „Man“ sind Wolli und teu. Und Spekulieren kann man nicht nur mit Immobilien. Ein bisschen Voraussicht wäre auch für die Gegner von Spekulanten von Vorteil.

    #307230

    Also man spricht von der „kontaminierten“ Straße in Halle, die schon zur Hälfte als teure Grundstücke verkauft wurde. Ich wette, sollten die Hasis raus sein, wird bald auch die andere Hälfte als unbedenkliche super Wohnlage deklariert werden. Dem Eigentümer fehlt wahrscheinlich nur dieses einzige Grundstück, um eine einheitliche Grundstücksfläche am Saaleufer zu besitzen.

    Es spricht niemand von der kontaminierten Straße. Hasi und Nachbargrundstück sind es aber mit Sicherheit, um so besser wenn ein potenter Investor das erledigt. Dies spart der Stadt zur Abwechslung mal sehr viel Geld. Aber selbst Leerstand ist mir lieber als linksextreme (jetzt wieder) Hausbesetzer.

    #307232

    Interessant ist auch, wie über und mit den „Altlasten“(nicht politisch, sondern chemisch zu verstehen) spekuliert wird. Mal sind sie angeblich hochgefährlich, und die Hasenkinder dürfen nicht mal im Garten spielen, dann sind sie aber nicht so bedeutend, dass ein anderes Nachrichtendingsbums den Wert des Grundstücks mit sieben Stellen ausdrücken will, dann wundert man sich, dass sich die HWG bei mehreren Hochwasser nicht Sorgen gemacht hat, dass die Altlasten vielleicht in die Saale und in angrenzende Grundstücke geflossen sind. Wenn da wirklich Altlasten liegen, wäre die HWG ein Zustandsstörer.

    Niemand kennt auch die Belastung der Nachbargrundstücke. Das städtische Gaswerk hat möglicherweise im 19. Jhdt. in der Umgebung Steinkohleteerabfälle verklappt, und nicht nur auf dem Hasi-Grundstück. Den Umfang kennt niemand. Möglicherweise geht von dem Material nach so langer Zeit auch nur so viel Gefahr aus, wie von einem alten Stück Teerpappe. Oder mehr. Da hätte man sich aber mal längst kümmern müssen. Auch die besorgten „88“ Anwohner, denn das Zeug könnte auch in ihren Vorgärten liegen. Wenn die Sorge so groß ist, sollte man da mal suchen. Bei positivem Befund: ratet mal, wer den Austausch des Erdreichs bezahlt.

    Interessant ist nur, wie mit Unbekanntem mal in die eine, dann die andere Richtung argumentiert wird, wie es gerade passt, und die öffentliche Meinung manipuliert wird.

    #307233

    Anonym

    Aber selbst Leerstand ist mir lieber als linksextreme (jetzt wieder) Hausbesetzer.

    Ist schon gut. Das haben wir bis jetzt, zumindest gefühlt, hundertmal vernommen.

    #307235

    Genau das meinte ich. Herzlichen Glückwunsch. Und jetzt wühlen wir auch alle Nachbargrundstücke auf.

    #307236

    Die Hasis werden sich im Falle der Räumung als Umweltaktivisten erweisen. Ich sehe schon, wie sie Proben von den Nachbargrundstücken nehmen, das Umweltamt informieren und quasi die gesamte Hafenstraße evakuiert wird.

    #307240

    Die Hasis vielleicht nicht, dafür haben sie bisher nicht gerade mit Geschick geglänzt. Aber egal wer da jetzt kommt, schleppt die Geschichte natürlich ewig mit. Drum werden „die Investoren“ sich eher nicht drum schlagen.

    #307241

    Die Gutachten hat OB Wiegand ins Gespräch gebracht, der Inhalt der Gutachten kam selber nicht zur Sprache. Herr Lührmann hat diesbezüglich nur seine Meinung vorgetragen.

    „Herr Lührmann, direkter Anlieger am Hasi und in der Nähe des Sophienhafen, blieb skeptisch und machte sich Sorgen um die Nutzer des HaSi, dies aus gesundheitlichen Gründen. Oberbürgermeister Wiegand mischte sich ein: „Der Gutachter hat klare Handlungsanweisungen vorgegeben, was das betrifft. Nun setzen wir auf die Weisheit der Stadträte.“

    aus:

    Von der Weisheit der Stadträte

    • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monate, 2 Wochen von  Riosal.

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #307469

    Termin zur Übergabe ist verstrichen, die HWG leitet zum Glück wohl direkt die nötigen rechtlichen Schritte ein. Beim Hasi lässt man die Fassade fallen und hisst die Antifa-Flagge. Die Einschätzung der Landesregierung trifft wohl voll zu.

    #308286

    Hier nochmls ein Foto vom ehemaligen Gaswerk auf der Hafenstra0e Nr.7:Dort sind eindeutig 3 Gasometer zu erkennen und man kann daraus erkennen, wo die Altlasten liegen.

    #308314

    Man muss schon Hellseher sein, um auf dem Bild zu erkennen, wo die Altlasten liegen. Unter den Gasometern sicher nicht, die dienten der Bevorratung des Gases. Bei der Erzeugung von Steinkohlegas fiel damals jede Menge Steinkohleteer an. Dieser wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Gruben in der Umgebung der Gasanstalten und Kokereien entsorgt. Dort wird man suchen müssen, in Frage kommt also die ganze Hafenstraße. Das stinkende und giftige Material wird man kaum auf dem eigentlichen Betriebsgelände und nicht im Garten des Direktors entsorgt haben. Das „Hasi“ selbst ist deshalb wahrscheinlich am wenigsten belastet.

    #308362

    @Hei-wu,
    es ist aber reichlich übertrieben, die Teergruben in der ganzen Hafenstraße zu suchen, denn diese blieben-wie auch auf dem Gaswerk am Holzplatz- auf dem eigenen Gelände.

    #308370

    Wie groß war das „eigene Gelände“? Das jetzige Hasi Gelände hätte für die Entsorgung der Abfälle sicher nicht gereicht. Etwa 5-10 % der eingesetzten Kohle wurde zu Teer…

    Man sollte eben nicht nur unter der Laterne suchen.

    Es ist eben gut möglich, dass die Nachbarhäuser, die vorwiegend nach 1900 errichtet wurden, mit ihren Grundmauern in diesem „Chemiemüll“ stehen. Damals hatte man ja nicht dieses Problembewusstsein wie heute. Problematisch könnten Kellerräume und Erdgeschosswohnungen sein.

    Sind alles Vermutungen, wissenschaftlich ebenso wenig begründet wie widerlegbar, wie die Behauptung, vom Hasi-Gelände ginge eine Gefahr aus. Solange das nicht untersucht wird, halte ich die Schadstoffdiskussuon für lediglich politisch-psychologisch motiviert.

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