Startseite Foren Halle (Saale) Hallescher Einkaufspark darf Verkaufsfläche vergrößern

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  • #157127

    Am Wochenende feierte der Hallesche Einkaufspark (HEP) in Halle-Bruckdorf seinen 20. Geburtstag. Und zum Jubiläum dürfte nun auch Freude bei den Betre
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    #157185

    Anonym

    W e n n ich einmal zum HEP fahre wegen einer bestimmten Kaufabsicht, mache ich einen „Schaufensterbummel“ in der oberen Etage und auch im Erdgeschoos. Und vor etwa 5 Wochen, war ich erschrocken, wieviele Läden
    leer standen.Wer hatte dort schon alles einen Laden- ich erinnere an WÖHRL und das Dänische Bettenlager, um nur größere Einrichtungen zu nennen.
    Deshalb verwundert mich die jetzige Nachricht sehr, das muss ich schon ehrlich sagen und auch meinen Pessimismus äußern.Außerdem sehe ich das auch für die Innenstadt von Halle als einen sehr großen Verlust an.
    Also: Ich melde Bedenken an wegen der Erweiterung der Verkaufsfläche.

    #157202

    Moment einmal, wie soll denn die Verkaufsfläche erweitert werden? Mit einem Anbau oder doch über eine Umwidmung der vorhanden Flächen, z.B. Reduzierung von Dienstleistungsflächen, Gastro- und Vergnügungsflächen (Disko, Teile der ehem. Bowlingbahn) hin zu mehr Verkaufsfläche?

    #157276

    Die Vergößerung erfolgt durch Umwidmung vorhandener Flächen.

    #157307

    elfriede hat es schon auf den Punkt gebracht. Niemand braucht noch mehr leer stehende Verkaufsflächen.

    #157343

    Jeder darf in einem freien Land sein Geld verbrennen, wie er will.

    #157520

    Anonym

    @ hei-wu: Es ist schön, wie Du uns Ossis ab und zu erleuchtest, wie es in dieser unserer Gesellschaft zugeht.Das ist ehrlich gemeint, verehrter Meister! Wir vergessen solche Dinge oft, obwohl wir sie theoretisch schon vor der Wende wussten, aber was die Praxis angeht, sind wir doch immer einmal wieder erstaunt. Wir, zumindest die hier ihre Meinung äußern, d e n k e n mit bei so einer Nachricht und ich glaube, es sind zumeist solche, die in der DDR auch mitgedacht haben und sich äußerten, dafür aber auch eins auf die Schnauze gekriegt haben und auf die man nicht gehört hat. Vielleicht ein Glück, denn hätte man auf sie gehört, wäre die DDR noch 2-3 Jährchen älter geworden.Bei den Leuten war das Eigentümerbewusstsein doch weiter entwickelt als bei der Masse der Bevölkerung und wir denken deshalb an Sinn und Nutzen des Inhalts einer solchen Veröffentlichung.
    Hätte darin gestanden, dass es sich, wie Schlüsselkind schreibt, um eine Umwidmung von Flächen handelt, also eine reine Rationalisierungsmaßnahme eigentlich, wäre die Angelegenheit auch gar nicht so durchdacht worden.
    Dass dafür auch noch von „oben“ der Segen kommen muss, meinetwegen.
    Dann soll aber auch von „oben“ reguliert werden, dass Läden mit Billigwaren z.B. vom Markt( Ihr wisst, ehemals KRUG) in ehemals attraktive(re!) Geschäfte umziehen dürfen/müssen mit noch größerer Verkaufsfläche (Ihr wisst: Gummi-Bieder) mit dem gleichen Ramsch-Angebot, hergestellt unter was weiß ich für schlechten Arbeitsbedingungen, denn sonst könnte die angebotene Ware nicht so spottbillig sein.
    Ebenso enttäuscht war ich vor einigen Tagen in Merseburg, wo sich in der Gotthardstraße, der schönen, kleinen, anheimelnden – früher-, derart Läden in einer Vielzahl angesiedelt haben, dass die Straße ihren Charakter verloren hat.

    #157439

    Im Pressetext kommt vielleicht nicht eindeutig raus, daß es nicht um Anbauten außerhalb des Gebäudes geht. Der HEP hatte zu Gründungszeiten viele Textilanbieter,
    im Laufe der Zeit gab es Verschiebungen hin zu Möbel (Dänisches Bettenlager) und Bowlingbahn. Da diese Konzepte nicht tragfähig waren, wurden sie wieder aufgegeben.
    Neuerdings gibt es mit H&M und Adler wieder seriöse Interessenten zur Besetzung der Leerflächen. Die Stadt befürwortet das und genehmigt diese Textilflächen im gleichen Gebäude.

    Ich freue mich als Konsument auf ein buntes Angebot innerhalb der Stadtgrenzen.
    Dann muß ich nicht so oft bis nach Günthersdorf oder nach Leipzig fahren.

    Das schont den Geldbeutel und die Umwelt.

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