Startseite Foren Halle (Saale) Geht die Energiewende ins Nichts?

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  • #364449

    Ok, ich bin beruflich vorbelastet, aber solche Rückschlüsse sind einfach nur Quark.

    Das mag ja alles sein. Festzstellen bleibt aber der Fakt, dass weder Daimler noch BMW ein akteptables E-Auto in den Ring werfen können. Insofern ist ihre Innovationskraft (derzeit)
    begrenzt.

    #364450

    Der BMW i3 ist m.E. ein durchaus passables E-Auto.

    #364451

    Was @andreasch über die E-Mobilität sagte, konnte ich kürzlich auch aus dem Munde des ehemaligen Vorstand der Daimler AG vernehmen.

    #364453

    Der BMW i3 ist m.E. ein durchaus passables E-Auto.

    Dabei darf man aber die Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit nicht vergessen.

    #364455

    Festzstellen bleibt aber der Fakt, dass weder Daimler noch BMW ein akteptables E-Auto in den Ring werfen können. Insofern ist ihre Innovationskraft (derzeit)
    begrenzt.

    Nun die, der Allgemeinheit zur Verfügung stehenden Informationsquellen sind zur Beurteilung der Innovationskraft eher nicht geeignet.
    Ja, ich unterschreibe auch, dass die deutschen Hersteller sich lange Zeit gelassen haben und dann den Kardinalfehler begangen haben und sich zunächst auf das Premiumsegment konzentriert haben, satt auf den Massenmarkt zu orientieren. Den i3 mal aussen vor. Tesla ist der freche Underdog, der einfach macht. Sozusagen der Apple der Autoindustrie. Als ich dann mal bei VW deren Roadmap bis 2030 gesehen habe und sehen konnte, mit welch deutscher Ingenieurskunst, preußischer Disziplin und einer erheblichen Wirtschaftskraft die das Thema von hinten aufgezogen haben, nämlich ihre Fertigungskapazitäten, Zulieferketten usw auf E-Mobilität umgestellt haben, BEVOR das Produkt -hier der ID3- in Serie geht. Da dachte ich mir so, der Tesla kann sich warm anziehen. Man definiert im Prinzip 4 Megatrends, die da heißen Electrify, Autonomous Driving, Connectivity und Sharing. Und genau das macht den Unterschied. Nicht das einzelne Fahrzeug am Markt ist interessant, entscheidend ist das Ökosystem dahinter. Wobei ich persönlich Sharing sehr interessant finde. Diese althergebrachte Autoindustrie hat erkannt, dass sich in den nächsten 10-20 Jahren das Verhältnis zum persönlichen Besitz eines Fahrzeuges radikal ändern wird.

    Wen das interessiert, die ganzen Aktivitäten in Mitteldeutschland bündelt der ACOD: http://www.acod.de

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monaten, 3 Wochen von andreassql.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monaten, 3 Wochen von andreassql.
    #364461

    Dabei darf man aber die Wirtschaftlichkeit nicht vergessen.

    Wirtschaftlichkeit?
    Aus dem Shot lese ich die CO2 Emission E-Fahrzeug <-> Diesel in Relation zur Laufleistung. Ich bin bei diesen Studien & Vergleichen, egal wer sie rechnet, immer etwas nachdenklich. Der CO2 Ausstoß entlang der Fertigungskette wird immer von einer konventionellen Fertigung abgeleitet. Zur Versorgung der Fertigung und des Fahrzeuges im Betrieb mit Strom, wird immer der übliche Strommix unterstellt. Ich bin der Meinung, dass es sich anders entwickeln wird. Wie schon gesagt, der LiIo Akku, der nun kein ökologischer Musterknabe ist, ist ein Auslaufmodell. Und alle Hersteller formulieren ganz deutlich das Ziel, dass die Fertigung CO2 neutral werden wird. Die Momentaufnahmen, die wir immer bewerten, uns unsere Meinungsbilder zaubern, sind eben nur der Moment. Oder anders, Wilhelm II. meinte auch „Ich glaube an das Pferd“. Das kann jedes Pferd dankbar sein, dass er irrte.

    #364464

    andreassql: .

    pardon, habe die „Umweltfreundlichkeit“ ergänzt.
    So besser:

    und das ist die „Schummel-EU-Verordnung“.

    #364466

    Jeder Lobbyist manipuliert die Zahlen, so wie es ihm am besten passt. Davon ist der ADAC als Lobbyist für Autos mit Verbrennungsmotoren ist davon nicht ausgenommen.

    Manchmal machen sich auch Leute die Mühe, sich mit solchen politischen Machwerken sachlich auseinanderzusetzen. Man könnte allerdings auch gleich nach objektiveren Untersuchungen suchen.

    Zur ADAC-Studie gibt es jedenfalls diesen kritischen Kommentar:

    Warum die Studie des ADAC ein Paradebeispiel für die Anti-Elektromobilitäts-Lobby ist

    #364494

    @andreassql wenn man sich die Randparameter anschaut (Notwendigkeit, sehr schnell Energie einzusparen; Platzmangel in Städten; Wert von Ressourcen) und die unterschiedlichen Stärken und Schwächen verschiedener Verkehrsmittel, dann kann Mobilität insgesamt nur noch als Mix funktionieren – also mit Umsteigen.

    Damit kommt sharing in ganz neue Bereiche, aber auch die ganze Umsteige-Infrastruktur kann neu gedacht werden. Heute ist ein Bahnhof im Grunde wie 1850 aufgebaut.

    Damit holt man den normalen Mercedes-Fahrer nicht in einen Zug und es entstehen so technisch absurde Anforderungen, wie 500km mit einem großen schweren schnellen Individualfahrzeug abdecken zu müssen.

    Wenn man die Vernetzung richtig macht, lässt sich fast alles im Bereich „Auto“ mit leichten sparsamen Fahrzeugen abdecken – Im Bereich bis Tempo 70, < 100km Reichweite, sehr geringer Verbrauch, kleine Akkus.

    Nur eben mit ganz neuen „Mobilitätshubs“, die die heutige Bequemlichkeit (vor dem Haus Kofferraum vollpacken, am Zielort Gepäck bis vor die Haustür fahren) erhalten. Entkopplung von Gepäck und Antriebseinheit, normierte Gepäckwagen im Zug (Quader, Kombinierbar wie A2 / A3 / A4).

    Wäre man nicht so ideologisch borniert, dann würde man so was mal als kleines Modell aus den Kohleausstiegs-Milliarden aufbauen – stattdessen wird davon irgendwo eine neue Autobahnspur (Innovationskraft: minus unendlich) aufgebaut.

    Wenn du mal über klassisches Carsharing plaudern willst: ich hab da etwas Erfahrung.

    #364509

    @HalleVerkehrt Der Umbau des Böllberger Weg/Südstadtrings hätte der Stadt alle Möglichkeiten für einen ersten Schritt in die von Dir angedachte Lösung gegeben. Leider hat die Stadt alles unterlassen, um eine moderne Infrastruktur aufzubauen. Halle verschläft die Verkehrswende und nutzt die Förderprogramme im Stil des 20. Jahrhunderts.
    Komplexe Zusammenhänge, wie von Dir geschildert, überfordern die Verantwortlichen völlig. Dafür braucht die Stadt neues Personal.

    #364512

    Damit holt man den normalen Mercedes-Fahrer nicht in einen Zug und es entstehen so technisch absurde Anforderungen, wie 500km mit einem großen schweren schnellen Individualfahrzeug abdecken zu müssen.

    Ich denke, über die nächsten 2-3 Generationen gedacht, ist der „klassische MB-Fahrer“ eine aussterbende Gattung. Wenn ich mir meinen Sohn ansehe, der stellt mit seinen 13 Jahren die richtigen Fragen. Wenn wir alle wissen, wie umweltschädlich die Autos mit Verbrennern sind, warum machen wir dann die E-Fahrzeuge nicht so günstig, dass sie sich jeder leisten kann? Gut gefällt mir auch: Papa, wenn wir unser Auto nicht benutzen, dann könnten wir es doch anderen zur Verfügung stellen, die gerade eins brauchen.

    #364513

    Wäre man nicht so ideologisch borniert…

    …würde man als erste Sofort-Maßnahme endlich ein Tempolimit einführen!
    Ganze Gattungen klassischer Fahrzeuge wären obsolet und auch die E-Fahrzeuge a la i8, e-Tron, e-Tycan wären völlig sinnfrei.

    #364558

    Anonym

    Die persönliche Mobilität per Fahrzeug wird nie verschwinden, da am flexibelsten.

    Das E-Auto ist – auf Grund der Batterien – zumindest heute keine Alternative.

    Die Verbrennungstechnik hat sich weiter entwickelt und ist keineswegs so umweltschädlich wie propagiert.

    Den Klimawandel allein dem CO2 zuzuschieben, ist lächerlich und eine hysterische Ideologie.
    Wie bescheuert und verlogen grüne Politik ist, zeigt sich schon daran, dass die letzten Klimaabkommen China und den Schwellenländern Kohleenergie ohne Einschränkungen bis weit nach 2030 zugestanden haben! Nicht dass dies gefährlich wäre, aber warum soll Deutschland dann aussteigen?

    Die Politik unter Merkel ist vollkommen irrational. Irgendjemand hat die und ihre Vasallensippe in der Hand.

    #364559

    Irgendjemand hat die und ihre Vasallensippe in der Hand.

    Der angloamerikanische jüdische Bolschewismus?

    Außerirdische?

    Oder einfach nur „DIE“ ?

    #364562

    Ich habe mal über Regelleistung nachgelesen.

    Regelenergie


    https://forschung-stromnetze.info/projekte/regelleistung-durch-wind-und-photovoltaikparks/

    Ob die hüpfenden und kreischenden Kinder das auch gelesen haben?
    Lernt man heutzutage in der Schule nur Namentanzen und Fröschestreicheln?

    #364571

    Man könnte fast geneigt sein, nach deiner primären und sekundären Regelleistung zu fragen. Hast du die Kernaussage des Artikels überhaupt verstanden? Wo ist dein Problem? Willst du weiter feststellen, dass die Energiewende nicht geht oder was es alles noch nicht gibt? Soll alles so weiter gehen oder willst du mal dein Gehirn dafür benutzen, neue Ideen zu entwickeln?

    #364572

    @Farbspektrum,
    du bist ein Schlauberger und wie willst du auch bei den Photovolaikanlagen eine gesicherte Leistung herausholen?

    #364573

    -Beleidigung gelöscht – (Mod)

    #364575

    Schaut mal, wo an der Speicherung von erneuerbaren Energien noch geforscht wird:
    https://www.windwaerts.de/de/infothek/geschichten/windstrom-speichern

    PS.: Im häuslichen Bereich ist ja die Speicherung schon mit Batterien gelöst und wie ich schon beschrieben hatte, stellen wir in Halle unsere Heizkraftwerke nicht umsonst auf die schnellere zur Verfügungstellung von Regelleistung um.

    #364576

    In Offshore-Windanlagen ist meines Wissens angedacht, das System der Unterwasserspeicherung in Kavernen in den Sockel/Turm von Windkrafträdern zu integrieren. Wenn die Korrosion im Salzwasser berücksichtigt ist, könnte das eine spannenden Energiespeicherung (ohne zusätzlichen relevanten Flächenverbrauch) sein.

    Die von @heiwu aufgebrachte Idee der in stillgelegten Bergwerken integrierten Pumpspeicherwerke ist ebenso interessant. Hier wird aber die Fallhöhe durch die innere Reibung des Wassers begrenzt. Bei Teufsohlen bis um die 1000m heißt das dann, eine Kaskadenkonstruktion zu entwickeln.

    #364579

    Wie steht Deutschland in Europa?
    Deutschland plant den Doppelausstieg aus Atom und Kohle und steht damit allein.
    Schweden hat den Ausstieg vom Atomausstieg beschlossen.
    Auch Italien hat jetzt den Kohleausstieg abgesagt.
    Und was machen wir nunmehr?

    #364580

    Aus der CO2-Emission aussteigen?

    #364587

    Farbe macht einen auf beleidigte Leberwurst und schrieb was gleich?

    „Ob die hüpfenden und kreischenden Kinder das auch gelesen haben?
    Lernt man heutzutage in der Schule nur Namentanzen und Fröschestreicheln?“

    Schäme dich wenigstens mal abgrundtief!

    #364603

    Aus der CO2-Emission aussteigen?

    ..und wir können vorerst nur ca. 2 Atomkraftwerke stilllegen und weiterhin die modernsten Gasturbinenanlagen wie in Irsching zur Regelleistungbereitstellung in Rerserve behalten.

    https://www.br.de/nachrichten/bayern/mo-sperrirrsinn-von-irsching-moderne-gaskraftwerke-stehen-still,RXEBioJ

    #364606

    Wie oft darf SfK gegen User pöbeln, ohne das es gelöscht wird?

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