Startseite Foren Halle (Saale) Es ist so grau und windstill…..

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  • #412025

    „Das Stromnetz muss aufgrund der Belastungen durch Ladevorgänge durch Elektroautos perspektivisch angepasst werden, besonders auf Verteilnetzebene. “ (BMU)
    „Neue Stromnetze für die Energiewende“
    https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/energie/faqs_stromnetze.pdf

    #412026
    #412030

    Die Idee zu dem Impfstoff kam ihm an der frischen Luft auf dem Fahrrad.

    Jetzt hätte ich gern noch die Entfernung, die er damit zurückzulegen hat.
    Und eine Statistik, wie vielen Nobelpreisträgern die preiswürdige Idee auf dem Fahrrad gekommen ist.
    Und welche Vorteile Maurer, Installateure, Straßenbahnfahrer, Frisösen, Restauratoren, Bauern, Gleisarbeiter, Straßenbauer, Paketboten, Soldaten, Altenpfleger, Krankenschwestern, Elektriker, Maler, Vermesser, Fliesenleger usw. im Fahrrad sehen.

    #412028

    Er sollte aber auch beim Uranabbau mithelfen.

    https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/umwelt/schmutziges_uran.html

    Ja, richtig. Subotnik für jeden AKW-Befürworter im Uranbergwerk.

    #412032

    Jetzt hätte ich gern noch die Entfernung, die er damit zurückzulegen hat.
    Und eine Statistik, wie vielen Nobelpreisträgern die preiswürdige Idee auf dem Fahrrad gekommen ist.

    Finde es selbst heraus.

    #412035

    Während man auf energy-charts.info anscheinend noch überlegt, ob man die Netzlast um 7:00 noch kreativ mit der Hand einmalt, ist sie auf smard.de zu sehen.
    https://www.smard.de/home

    #412036

    Einen Castor würde ich nehmen, ich habe hinter dem Haus noch Platz.

    #412037

    Hätte man sich doch auf der Silberhöhe an die Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gehalten:
    https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Tipps-Notsituationen/Stromausfall/stromausfall_node.html

    #412038

    Zum geliebten Thema von @wolli die wunderbare Welt des AKW. AKW waren immer ein gutes Geschäft für die Betreiber, weil die öffentliche Hand für 2 Dinge gerade stehen muss 1. die versicherung übernahm sozusagen der Staat, weil keine Versicherung der Welt das Risiko eingeht und 2. das Thema Endlagerung.

    Der Bau und der Betrieb sind nicht kostenintensiv, sondern das Risiko im Betrieb und Endsorgung der Brennstäbe bzw. beim Rückbau. Clevererweise konnten sich die Straomriesen in Deutschland mit einem lächerlichem Deal sich diesem entledigen und wollen NICHT in neue AKW’s investieren. In Frankreich macht dies hauptsächlich der Staat.
    Ich sehe nur in Gas mit Übergang zu Wasserstoff die wirkliche Alternative, um die CO2 Werte zu verringern. Aber auf Null CO2 bis 2045 nur in Deutschland oder nur in Europa zu setzen ist eine ziemlich sinnlose Mühe, da weltweit möglichst zeitgleich eine verminderung erfolgen müsste.
    Und da sollte die Armutsbekämpfung an oberster Stelle stehen.
    Das ist wie mit Wildtierschutz in Afrika oder Urwald weltweit. Tiere und Urwaldflächen sind in erster Linie erstmal Nahrung und Geld. Wenn der Nutzen des Erhaltes unterstützt wird, dann beschützen die Menschen vor Ort die Ressourcen. Hunger zerstört diese.

    #412043

    Warum sehen das unsere Nachbarn anders, die haben doch auch das Endlagerproblem?

    #412046

    Solche Politiker denken in Wahlperioden und mit viel Glück vielleicht mal in einer Dekadenlänge.

    Zudem ist es leicht über Steuermittel zu entscheiden. Wenn es zu einem Unfall kommt, zahlt der Staat und somit der Steuerzahler für die Schäden.

    Das Thema Endlager wird in den Nachbarstaaten nicht so thematisiert wie in Deutschland.
    Hier schwelt schon der Streit um das Endlager. Tendenz ist natürlich der Osten und da ist z.B. der BLK ganz weit vorne. Und wir werden hören, Westmüll wird im Osten abgelagert. Das Risiko im Endlager bleibt über Jahrhunderte bestehen! Wie groß dieses ist, ist Mangels Erfahrung nicht auszurechnen. Man könnte nach 500 Jahren mal nachsehen wie es so aussieht mit dem Müll.

    Wie die Energie der Zukunft aussehen wird, ist schwer zu sagen.

    #412048

    B2B

    Kein Mensch kann heute mit Sicherheit vorhersagen, ob der Atommüll von heute in 50 oder 100 Jahren ein wertvoller Rohstoff für die Medizin, oder Energiegewinnung sein wird. Im Rückblick wird man vielleicht feststellen, dass betriebsgeführte Zwischenlager die bessere Alternative zu Endlagerstätten gewesen wären.

    Kurzfristig können wir gespannt sein, wie Harbeck und Scholz die Wettbewerbsvorteile der französischen Industrie durch niedrigere Energiepreise ausgleichen wollen. Der Musterschüler bekommt ein Bienchen, die anderen mehr Staatseinnahmen.

    #412049

    Es wird doch auch über Verfahren berichtet, bei denen wenig oder kein Restmüll entsteht.

    #412052

    Das Erstaunen und die Wut ist groß. Europa hört nicht auf die Deutschen. Dabei sollte doch vom deutschen Wesen Europa genesen. Leider wurde Europa von einem deutschen Wesen schon vor Jahren vor die Wand gefahren.

    #412056

    Es wird doch auch über Verfahren berichtet, bei denen wenig oder kein Restmüll entsteht.

    Das wirst du aber nicht mehr erleben. Ich auch nicht.

    https://www.sueddeutsche.de/wissen/atomenergie-kernkraft-atommuell-gates-reaktoren-smr-oeko-institut-gutachten-atomkraftwerk-1.5229758

    #412061

    Kein Mensch kann heute mit Sicherheit vorhersagen, ob der Atommüll von heute in 50 oder 100 Jahren ein wertvoller Rohstoff für die Medizin, oder Energiegewinnung sein wird. Im Rückblick wird man vielleicht feststellen, dass betriebsgeführte Zwischenlager die bessere Alternative zu Endlagerstätten gewesen wären.

    Wenn es nicht ein so ernstes Thema wäre, könnte man sich über deinen unerschütterlichen Optimismus trefflich amüsieren.

    Vielleicht wird man im Rückblick feststellen, dass man mit dem strahlenden Müll doch nichts anfangen kann, dass er sich langsam durch die Behälter in den vielen Zwischenlagern frisst und man immer noch kein Endlager dafür hat. Bedenke, es geht um hochradioaktiven Müll aus AKW, der hat auch „abgebrannt“ noch jede Menge Energie, um alles Material um sich herum gründlich und über Jahrhunderte zu zermürben.

    #412077

    Das wirst du aber nicht mehr erleben. Ich auch nicht.

    Wir werden wohl auch nicht die Klimaneutralität erleben. Also irgendwie schränkt es diese Aussage nicht sonderlich ein.

    Ansonsten hat den Chinesen wohl keiner gesagt, dass es nicht geht:
    https://www.spektrum.de/news/energiewende-china-bereitet-test-eines-thoriumreaktors-vor/1922764

    #412084

    B2B

    Wenn es nicht ein so ernstes Thema wäre, könnte man sich über deinen unerschütterlichen Optimismus trefflich amüsieren.

    Von der Erfindung des Rads bis zum Fahrrad hat es 3.500 Jahre gedauert. Vom Düsenantrieb bis zum Flug zum Mond gerade mal 30 Jahre.

    Ich hätte 1993 beim Kauf des ersten klobigen Nokia mit Empfang in der Innenstadt von Köln nicht gedacht, dass 5 Jahre später fast jeder so ein Teil in der Hemdentasche hat.

    #412093

    Erkennst du einen Unterschied in technologischem Optimismus bezüglich der Entwicklung von Mobiltelefonen gegenüber derzeit nicht beherrschbarer sicherer Aufbewahrung hochradioaktiven Mülls über Jahrtausende?

    Bei Tschernobyl konnte man sich ja noch einreden, dass das der Blödheit der Russen/des Kommunismus geschuldet war. Aber Fukushima hat gezeigt, dass auch Hochtechnologie-Länder bei AKW an Grenzen stoßen.

    #412096

    B2B

    Erkennst du einen Unterschied in technologischem Optimismus bezüglich der Entwicklung von Mobiltelefonen gegenüber derzeit nicht beherrschbarer sicherer Aufbewahrung hochradioaktiven Mülls über Jahrtausende?

    Tschernobyl und Fukushima waren Zwischenlager, bei denen die sichere Aufbewahrung von Atommüll nicht beherrschbar war?

    Kein Mensch kann heute mit Sicherheit vorhersagen, ob der Atommüll von heute in 50 oder 100 Jahren ein wertvoller Rohstoff für die Medizin, oder Energiegewinnung sein wird.

    Sie können es auch nicht!

    #412100

    B2B, wenn du auf dem Niveau diskutieren möchtest, bitteschön: Ja, Fukushima war sehr wohl auch Zwischenlager. Die durch Erdbeben und Tsunami ausgefallene Kühlung betraf nicht nur die Reaktoren, sondern auch die ausgebrannten Brennstäbe in den Abklingbecken.

    Wenn ich auf einer mir unbekannten kurvigen Landstraße ohne Navi mit dem Auto fahre, kann ich auch nicht sagen, welche Höchstgeschwindigkeit bei der nächsten Kurve möglich ist. Daher würde ich lieber „zu langsam“ fahren. Du würdest da wohl ganz optimistisch mit 100 Sachen hineinsteuern…

    #412094

    Erkennst du einen Unterschied in technologischem Optimismus bezüglich der Entwicklung von Mobiltelefonen gegenüber derzeit nicht beherrschbarer sicherer Aufbewahrung hochradioaktiven Mülls über Jahrtausende?

    Bei Tschernobyl konnte man sich ja noch einreden, dass das der Blödheit der Russen/des Kommunismus geschuldet war. Aber Fukushima hat gezeigt, dass auch Hochtechnologie-Länder bei AKW an Grenzen stoßen.

    Das wirst du aber nicht mehr erleben. Ich auch nicht.

    Wir werden wohl auch nicht die Klimaneutralität erleben. Also irgendwie schränkt es diese Aussage nicht sonderlich ein.

    Ansonsten hat den Chinesen wohl keiner gesagt, dass es nicht geht:

    https://www.spektrum.de/news/energiewende-china-bereitet-test-eines-thoriumreaktors-vor/1922764

    Immer wieder amüsant. Wir brauchen jetzt eine Vollbremsung beim CO2-Ausstoß, und du postest einen optimistischen Bericht über einen chinesischen Versuchsreaktor, der, „wenn alles gut geht“ schon 2030 in die Serienproduktion gehen könnte. Womit auch keineswegs gesagt wurde, dass der dann auch schon 2030 steht und lâuft.

    #412104

    B2B

    B2B, wenn du auf dem Niveau diskutieren möchtest, bitteschön: Ja, Fukushima war sehr wohl auch Zwischenlager. Die durch Erdbeben und Tsunami ausgefallene Kühlung betraf nicht nur die Reaktoren, sondern auch die ausgebrannten Brennstäbe in den Abklingbecken.

    Die Technologie von Abklingbecken unterscheidet sich von der Technologie von Zwischenlagern oder gar Endlagern. Wie war das mit Äpfel und Birnen? Ich bin mir nicht sicher, ob ich weiterhin auf Ihrem Niveau diskutieren möchte.

    #412105

    Wir brauchen jetzt eine Vollbremsung beim CO2-Ausstoß,

    Unsinn, nicht „wir“, wenn schon dann die Welt. Naiv zu glauben, die Welt richtet sich nach den Deutschen.
    Die Welt hat gerade wieder ihre Rüstungsausgaben enorm gesteigert. Trotz Pandemie läuft der Kalte Krieg Amok.

    #412119

    Wir brauchen jetzt eine Vollbremsung beim CO2-Ausstoß,

    Unsinn, nicht „wir“, wenn schon dann die Welt. Naiv zu glauben, die Welt richtet sich nach den Deutschen.

    Die Welt hat gerade wieder ihre Rüstungsausgaben enorm gesteigert. Trotz Pandemie läuft der Kalte Krieg Amok.

    Mit „wir“ meinte ich schon „die Welt“, du notorischer Missversteher.

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