Startseite Foren Halle (Saale) Es ist so grau und windstill…..

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  • #412120

    B2B, wenn du auf dem Niveau diskutieren möchtest, bitteschön: Ja, Fukushima war sehr wohl auch Zwischenlager. Die durch Erdbeben und Tsunami ausgefallene Kühlung betraf nicht nur die Reaktoren, sondern auch die ausgebrannten Brennstäbe in den Abklingbecken.

    Die Technologie von Abklingbecken unterscheidet sich von der Technologie von Zwischenlagern oder gar Endlagern. Wie war das mit Äpfel und Birnen? Ich bin mir nicht sicher, ob ich weiterhin auf Ihrem Niveau diskutieren möchte.

    Du willst doch gar nicht diskutieren, du willst bloß Recht haben. Kannst ja nachher gerne dein asiatisches Fischfilet analysieren und mir berichten, ob es wegen der Reaktordurchgänge oder wegen der Abklingbecken so strahlt.

    Zur Erinnerung: Du warst es, der den heute produzierten Atommüll als künftige wertvolle Rohstoffquelle lobpriesest. Daraus müsste ich schließen, dass du den Weiterbetrieb von AKW gutheißt, weswegen ich daran erinnerte, dass das auch mal schiefgehen kann.

    Aber schön, dass du deinen Glauben an die Wissenschaft und die Hochtechnologie wiedergefunden hast – es ist noch gar nicht so lange her, dass du nur der Natur trauen wolltest.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monaten, 2 Wochen von geraldo.
    #412122

    B2B

    Du willst doch gar nicht diskutieren, du willst bloß Recht haben.

    „Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.“ (Hans-Georg Gadamer, Philosoph)

    Fukushima ist nun mal kein Beleg dafür, dass die Technologie zur Zwischen- und Endlagerung von Atommüll nicht beherrschbar ist.

    #412124

    Du willst doch gar nicht diskutieren, du willst bloß Recht haben.

    „Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.“ (Hans-Georg Gadamer, Philosoph)

    Fukushima ist nun mal kein Beleg dafür, dass die Technologie zur Zwischen- und Endlagerung von Atommüll nicht beherrschbar ist.

    Fukushima ist ein Beleg dafür, dass wir keinen weiteren Atommüll für Zwischen- und Endlager mehr produzieren sollten.

    #412130

    B2B

    Fukushima ist ein Beleg dafür, dass wir keinen weiteren Atommüll für Zwischen- und Endlager mehr produzieren sollten.

    Schön, war nicht meine These.

    #412132

    Fukushima ist ein Beleg dafür, dass wir keinen weiteren Atommüll für Zwischen- und Endlager mehr produzieren sollten.

    Schön, war nicht meine These.

    Doch, du wolltest doch noch mehr von diesem künftigen wertvollen Rohstoff.

    #412134

    B2B

    Doch, du wolltest doch noch mehr von diesem künftigen wertvollen Rohstoff.

    Wo steht das?

    #412137

    Wo steht das?

    #412048

    #412138

    B2B

    Kein Mensch kann heute mit Sicherheit vorhersagen, ob der Atommüll von heute in 50 oder 100 Jahren ein wertvoller Rohstoff für die Medizin, oder Energiegewinnung sein wird. Im Rückblick wird man vielleicht feststellen, dass betriebsgeführte Zwischenlager die bessere Alternative zu Endlagerstätten gewesen wären.

    Kurzfristig können wir gespannt sein, wie Harbeck und Scholz die Wettbewerbsvorteile der französischen Industrie durch niedrigere Energiepreise ausgleichen wollen. Der Musterschüler bekommt ein Bienchen, die anderen mehr Staatseinnahmen.

    Vielleicht möchten Sie gerne wollen, dass ich etwas gesagt haben könnte. Im Text steht keine Forderung nach mehr Atommüll.

    #412140

    Du beklatscht die französische Energiepolitik, das ist unübersehbar. Damit zwangsweise verbunden ist, dass du die Produktion weiteren Atommülls befürwortest.

    Ebenso hast du offenbar keine Sorge, dass soetwas wie in Fukushima auch in Frankreich passieren könnte.

    #412141

    B2B

    Du beklatscht die französische Energiepolitik, das ist unübersehbar. Damit zwangsweise verbunden ist, dass du die Produktion weiteren Atommülls befürwortest.

    Ebenso hast du offenbar keine Sorge, dass soetwas wie in Fukushima auch in Frankreich passieren könnte.

    Wie kommen Sie jetzt auf diesen Trichter?

    Meine These:
    Nach Fukushima hat die Regierung unter Merkel eine Risikoanalyse durchgeführt und den Atomausstieg beschlossen. Die Regierung unter Macron ist zu einem anderen Ergebnis gekommen und sieht Atomkraft als wichtigen Pfeiler der Energiewende. Bei Risikobewertungen gibt es kein richtig und falsch! Es ist immer eine Abwägung von Kosten und Wahrscheinlichkeit von Schäden. Es ist die Arroganz der deutschen Grünen, den Franzosen vorschreiben zu wollen, was richtig und falsch ist. Ich applaudiere nicht, ich respektiere Entscheidungen. Etwas weniger Selbstüberschätzung würden Ihnen auch gut tun.

    Durch den Tsunami sind in Fukushima mehr als 15.000 Menschen ums Leben gekommen, durch die Radioaktivität infolge der Kernschmelze ist ein Todesopfer bekannt. Das Risiko einer Naturkatastrophe durch einen Tsunami ist in Frankreich deutlich geringer als in Japan. In diesem Punkt haben Sie recht. Sehen viele Regierungen auf dieser Welt ähnlich.

    #412142

    B2B

    Sorge bereitet mir allerdings derzeit: Die gerade eingeschlagene Klima-, Energie, und Außenpolitik der Ampel-Musterschüler könnte uns in der nächsten Dekade den Titel des „Kranken Mannes in Europa“ wieder bringen, den wir zur Zeit der letzten rot-grün-Regierung schon einmal hatten. Knapp 5 Mio klimaneutrale Arbeitslose wäre schon fatal.

    #412149

    „Nach Fukushima hat die Regierung unter Merkel eine Risikoanalyse durchgeführt und den Atomausstieg beschlossen.“

    Eine Risikoanalyse hätte letztendlich niemals zu einem Atomausstieg geführt. Hier ist Frau Merkel mit den Ihren einer vermeintlichnen oder teilweise vorhandenen „öffentlichen Meiniung“ nachgerannt.

    #412150

    Durch den Tsunami sind in Fukushima mehr als 15.000 Menschen ums Leben gekommen, durch die Radioaktivität infolge der Kernschmelze ist ein Todesopfer bekannt.

    Und das glaubst du? Dass diese unvorstellbaren Mengen an Kühlwasser, die dort noch in Tanks lagern oder schon ins Meer geleitet worden sind, keinerlei Beeinträchtigung für Mensch und Tier bedeuten?

    Das Risiko einer Naturkatastrophe durch einen Tsunami ist in Frankreich deutlich geringer als in Japan. In diesem Punkt haben Sie recht. Sehen viele Regierungen auf dieser Welt ähnlich.

    Ja ja, diese lächerlichen Argumente gab es seinerzeit auch schon. Richtig, mit einem Tsunami muss man bspw. im Rheingraben nicht rechnen. Mit Erdbeben allerdings schon. Ein durch Erdbeben ausgelöster schwerer Störfall bei gleichzeitig unmöglicher Notkühlung, weil gerade fast kein Wasser mehr im Rhein ist, das gehört aber durchaus zu möglichen Szenarien.

    #412151

    Es ist die Arroganz der deutschen Grünen, den Franzosen vorschreiben zu wollen, was richtig und falsch ist. Ich applaudiere nicht, ich respektiere Entscheidungen. Etwas weniger Selbstüberschätzung würden Ihnen auch gut tun.

    Das hat bei einem anderen aktuellen Thema bei DIR ja ausgezeichnet funktioniert.

    #412155

    B2B

    Und das glaubst du?

    Haben Sie andere Zahlen? Unterschied zwischen Fakten und Spekulation?

    Richtig, mit einem Tsunami muss man bspw. im Rheingraben nicht rechnen. Mit Erdbeben allerdings schon.

    Erdbeben hat eine andere Risikobewertung als ein Tsunami, schlicht und ergreifend der Tatsache geschuldet, dass trotz regelmäßiger Erdbeben in Japan noch kein Schaden durch Kernschmelze infolge Erdbeben entstanden ist. Riskassessment hat nichts mit Spekulation zu tun.

    #412174

    Der Chef hat dem Lehrmädchen jetzt die Gasangelegenheit aus der Hand genommen, bevor sie noch mehr versauen kann. Jetzt heult sie sich erstmal beim EU-Feind USA aus.

    #412182

    Anonym

    Kein Mensch kann heute mit Sicherheit vorhersagen, ob der Atommüll von heute in 50 oder 100 Jahren ein wertvoller Rohstoff für die Medizin, oder Energiegewinnung sein wird. Im Rückblick wird man vielleicht feststellen, dass betriebsgeführte Zwischenlager die bessere Alternative zu Endlagerstätten gewesen wären.

    Kurzfristig können wir gespannt sein, wie Harbeck und Scholz die Wettbewerbsvorteile der französischen Industrie durch niedrigere Energiepreise ausgleichen wollen. Der Musterschüler bekommt ein Bienchen, die anderen mehr Staatseinnahmen.

    Vielleicht möchten Sie gerne wollen, dass ich etwas gesagt haben könnte. Im Text steht keine Forderung nach mehr Atommüll.

    So ist es.

    #412190

    „Aus Energie- und Stromsteuern kommen voraussichtlich rund 1,4 Milliarden Euro mehr in die Staatskasse als 2021.

    Demnach wird der Bund durch Stromsteuer und Energiesteuern auf Heizöl, Erdgas als Heizstoff und Kraftstoffe insgesamt 45,12 Milliarden Euro einnehmen. Den Löwenanteil zahlen die Autofahrer durch Steuer auf den Verkauf von Kraftstoffen.“ (t-online.de)

    #412209

    Wer verbraucht und Schaden verursacht, zahlt halt.

    Und komm uns hier nicht mit der Bemerkung, irgend jemand zwinge Dich zum rumfahren. Da bist Du längst raus.

    #412210

    Vielleicht möchten Sie gerne wollen, dass ich etwas gesagt haben könnte. Im Text steht keine Forderung nach mehr Atommüll.

    Im (Kon)Text steht die Bewunderung für die französische Energiepolitik, die sich maßgeblich auf AKW stützt (Weiterbetrieb und Neubau). Das ist nicht möglich ohne die Produktion weiteren Atommülls.

    #412214

    Wer verbraucht und Schaden verursacht, zahlt halt.

    Ich bezahle gern den Schaden, den ich anrichte und was ich verbrauche.
    Ich bezahle aber ungern den Schaden, den andere anrichten und was sie verbrauchen.

    #412215

    B2B

    Im (Kon)Text steht die Bewunderung für die französische Energiepolitik,

    Die Einordnung in eine Schublade ist ohne einen frei erfundenen Kontext nicht möglich? Ich unterscheide zwischen Respekt vor einer Entscheidung und Bewunderung.

    Kernkraftwerke in Frankreich kritisieren und gleichzeitig Atomstrom für die Versorgungssicherheit (2021: 2 TWh) importieren, nenne ich Heuchelei.

    #412217

    Wenn ein französisches AKW hochgeht, bei steifem Wind aus Südwest, bin ich gespannt auf deinen „Respekt“ vor Frankreichs Entscheidungen

    #412218

    Ich bezahle gern den Schaden, den ich anrichte und was ich verbrauche.

    Ich bezahle aber ungern den Schaden, den andere anrichten und was sie verbrauchen.

    Dann sollten dir die Gedanken und Gefühle vertraut sein, die halleschen Fußgängern so in den Sinn kommen, wenn sie in den Vierteln mit dem für Halle so typischen Kleinpflaster regelmäßig über schadhafte Stellen steigen oder stolpern, die von notorisch falschparkenden Autofahrern verursacht werden.

    #412219

    B2B

    Wenn ein französisches AKW hochgeht, bei steifem Wind aus Südwest, bin ich gespannt auf deinen „Respekt“ vor Frankreichs Entscheidungen

    Ja wenn in den deutschen Krankenhäusern der Strom abgeschaltet wird, dann …

    Spekulationen über Spekulationen.

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