Startseite Foren Halle (Saale) Elektroautos sind in Halle nicht gefragt

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Dieses Thema enthält 57 Antworten und 24 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  murphy vor 3 Jahre, 10 Monate.

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  • #133769

    Die Bundesregierung will die Elektromobilität gern stärker vorantreiben. Dabei ist jedoch eine Menge zu tun, denn die Deutschen machen einen großen Bo
    [Der komplette Artikel: Elektroautos sind in Halle nicht gefragt]

    #133770

    Ich kann mir nicht zwei Autos leisten. Eins für den Sommer und eins für den Winter.

    #133771

    @farbspektrum Ich kann mir kein Hochhaus in Manhatten leisten. Und? Was hat dein Beitrag mit dem Thema zu tun?

    #133772

    Ich kann mir auch kein nur-E-Auto leisten; Aktionsradius zu gering, „Tankmodus“ zu lang, keine „Tankstelle“ vor der Tür…

    #133773

    Anonym

    die Anschaffungskosten sind schlicht zu hoch. da können die laufenden Kosten noch so niedrig sein, ein paar 10tausend öcken hab ich einfach nicht parat…sorry. und dann komm ich nur bei günstigem Verkehr bis auf arbeit und zurück. ..dann lieber weiter Diesel. partikelgefiltert versteht sich.

    #133788

    @farbspektrum Ich kann mir kein Hochhaus in Manhatten leisten. Und? Was hat dein Beitrag mit dem Thema zu tun?

    Dass Elektroautos auch deshalb nicht gefragt sind, weil die Reichweite im Winter infolge des Stromverbrauchs der Heizung bedeutend geringer ist. Rund nur halb so weit.

    #133808

    Vor einem Jahrzehnt hat man nicht geglaubt, regenerative Energiequellen könnten einen ernsthaften Beitrag zur Versorgung leisten. Heute sind es etwa 30% in LSA, Tendenz steigend.
    Ebensowenig hätte man gedacht, dass ein Großteil der Kommunikation via Internet und Sprachnachrichten über kleine, tragbare Fuzzigeräte abläuft, mit denen man auch noch fotografieren kann. Heute haben die meisten Leute das in der Tasche. Ich wage mal folgende Prognose: In zwanzig Jahren werden Individualverkehr und ÖPNV zu einer Einheit verschmelzen. Es wird selbstlenkende Fahrzeuge geben, die sowohl schwerfällige Straßenbahnen als auch teure Privatwagen in die Museen verweisen. Heute schon teilen sich viele Leute die Investionskosten für Autos, die einen organisieren das mit ihren Nachbarn, die anderen über Genossenschaftsmodelle wie „Teilauto“. Auch „Uber“ ist so ein Ansatz. Laß uns in 20-30 Jahren drüber reden, was aus all dem dann geworden ist. Über fette Familienautos, mit denen fette Kinder zum Nachmittagssport chauffiert werden, wird man dann allenfalls lachen.

    #133810

    @farbspektrum

    Wie weit musst du denn täglich fahren?

    Die Allgemeinheit leistet sich 75% der Fahrten unter 5 km, das sollte selbst im Winter drin sein. 🙂

    #133829

    Ich glaube, es ging darum, warum jetzt so wenige Elektroautos gekauft werden und nicht, was in ein paar Jahrzehnten ist. Was fahren eigentlich unsere ökologischen Vorreiter in Halle?
    Also die Grünen im Stadtrat, die Mitglieder des BUND oder Herr Liste.

    #133842

    Die Fragen der Gegenwart mit denen der Zukunft zu verknüpfen, sollte doch wohl für Durchschnittsbegabte noch nachvollziehbar sein, oder?

    #133843

    Die Fragen der Gegenwart mit denen der Zukunft zu verknüpfen, sollte doch wohl für Durchschnittsbegabte noch nachvollziehbar sein, oder?

    Ich verbitte mir deine persönlichen Angriffe.

    #133876

    Ich bin da ganz zuversichtlich. In den nächsten Jahren werden Milliarden in die Elektromobilität gesteckt. Die Kosten werden sukzessive für die Verbrennungsmotoren hochgedrückt (Maut ist dafür hervorragend geeignet), um das Thema zu finanzieren. In 10 Jahren ist dann das Elektroauto eine gleichberechtigte Option zum Diesel und Benziner.

    #133879

    Anonym

    Und die Milliarden zahlen wir. die Gewinne bekommt die Industrie. as usual.
    aber wie ja auch hier der Zweck die Mittel heiligt…

    #133921

    Die Fragen der Gegenwart mit denen der Zukunft zu verknüpfen, sollte doch wohl für Durchschnittsbegabte noch nachvollziehbar sein, oder?

    Na wer die Probleme der Zukunft mit Methoden aus der Vergangenheit lösen will, für den dürfte das keine leichte Aufgabe sein.

    #133922

    In 10 Jahren ist dann das Elektroauto eine gleichberechtigte Option zum Diesel und Benziner.

    Aber eben nur, wenn die Bedingungen auch gleich sind, Ladezeiten, Lademöglichkeiten, Aktionsradius…

    Und unter 800km braucht mir da niemand kommen…

    #133949

    @Zahlensalat: die Zukumft entwickelt sich aus der Gegenwart, die wie die Gegenwart Resultat der Vergangenheit ist. Dazu muß nan nicht mal Philosoph sein. Und Vergangenheit und Gegenwart werden in Zukunft eins; auch das dürfte Dir gegenwärtig einleuchten. Alles klar?

    Wie wir Probleme der Zukunft mit Lösungen aus der Zukunft bewältigen könnten, ist mir schleierhaft, dazu müßte man Zeireisen machen können.

    #133954

    Ich vermute der Zahlensalat meint eher das Auto. Auch wenn es so ziemlich das jüngste der Fortbewegungsmittel ist.

    Und @radler über 75% der Fahrten sind m.W. über 5Km.

    #133957

    Wie wir Probleme der Zukunft mit Lösungen aus der Zukunft bewältigen könnten, ist mir schleierhaft, dazu müßte man Zeireisen machen können.

    Die Förderprogramme von vorgestern sind wohl nicht der optimale Lösungsraum.

    #133979

    Und @radler über 75% der Fahrten sind m.W. über 5Km.

    Es sind wohl „nur“ 60%, nutzt aber nichts denn bei mir sind auch 70% der Fahrten lediglich unter 20km, und der Rest über 100. Wenn ich mit einem Fahrzeug nur drei Viertel meiner Fahrten erledigen kann, ist es für mich untauglich.

    hei-wus wunderbare Visionen klingen zwar schön, sind aber technologisch und marktwirtschaftlich unrealistisch. ÖPNV ist durch den Preis einfach zu unattraktiv, die Batterieentwicklung wartet weiter auf den Durchbruch in der Elektromobilität. Selbstlenkende Fahrzeuge gibt es übrigens schon, darauf musst du nicht mehr 20 Jahre warten.

    Funfact: Durch die aktuell extrem niedrigen Benzinpreise und die hohen Strompreise bewegen sich sparsame Diesel aktuell im gleichen Preissegment wie Elektrofahrzeuge beim Verbrauch.

    #133983

    hei-wus wunderbare Visionen klingen zwar schön, sind aber technologisch und marktwirtschaftlich unrealistisch.

    Da wird Dich wohl die nahe Zukunft eines Besseren belehren.
    Wind und Sonne wurden in den letzten 15 Jahren durch Subventionen wirtschaftlich gemacht. Als in den 80ern der Growian gebaut wurde, hat keiner an eine Verspargelung der Landschaft mit Windrädern geglaubt.

    Toyota hat nach der ersten Serienproduktion eines Brennstoffzellen-Autos nun einen Teil der Patente freigegeben. Mit Brennstoffzelle in Verbindung mit Power-to-Gas steht nun der zweite Player vor der Tür; nicht gerade in Deutschland aber international.

    Die Frage ist berechtigt, warum heute noch Millionen in Stadtbahnprogramme fließen (life cycle 80 Jahre!). Im Mix der EE-Mobilität ist das die teuerste Lösung mit der geringsten Service-Qualität. Insbesondere den Grünen fällt das Denken in die Zukunft manchmal schwer.

    #133997

    Wind und Sonne wurden in den letzten 15 Jahren durch Subventionen wirtschaftlich gemacht.

    „Die EEG-Umlage für nicht privilegierten Letztverbraucherabsatz beträgt für das Jahr 2015
    6,170 ct/kWh.“
    https://www.netztransparenz.de/de/EEG-Umlage.htm

    #151500


    Dieses Elektroauto vom Typ Smart e-drive sah ich kürzlich in Braunschweig. Es ist eines von 25 Elektofahrzeugen aus der ökologischen Flotte des Fuhrparks der BS/Energy.
    Dies veranlaßte mich, mal an der vor Jahren mit großem Tam-tam an der Endhaltestelle der Straba in Kröllwitz errichteten Elektroladestation nachzuschauen.
    Siehe da, die Station ist defekt und ich habe in der Vergangenheit auch noch nie ein Fahrzeug an dieser Ladestation hängen sehen.
    War also diese Initiative in Halle bisher ein Flop?

    #151512

    Das Land könnte es sich einfach machen, und Ladestationen auf den Parkplätzen ihrer Bediensteten errichten, so das die Autos tagsüber geladen werden können.
    Und dann noch Gehälter zahlen, von denen man sich diese Karren auch leisten kann.

    Bleibt so ne Karre stehen, kommt ein Dieselfahrzeug zum Abschleppen. 😉

    #151518

    Elektrofahrzeuge werden sich nicht flächendeckend durchsetzen, genau so wie es eine 100ige Versorgung mit sog. „alternativen Energien“ geben wird. die von heiWu eingeworfenen zahlen sind schlichtweg eine Milchmädchenrechnung auf Grund flächendeckender, auf dauer nicht finanzierbarer Planwirtschaft.

    Bei Elektrofahrzeugen sind die Akkus das Problem, die halten vielleicht 3-4 jahre und dann?
    bei Renault gibt es schon ein Akku-Mietservice.
    Für diese Kosten kann man auch ganz gut tanken
    http://www.renault-preislisten.de/fileadmin/user_upload/Preisliste_Zoe.pdf

    Als alternativen Antrieb sehe ich eher die Brennstoffzelle

    #151520

    @braegel,
    was denkst du, was die Brennstoffzelle kostet. Dann eher verbesserte Batterien und Fahrzeugausleihe nach dem Carsharing-Prinzip.

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