Startseite Foren Halle (Saale) Einkaufszentrum, Kongresshotel, Hochhäuser: Architekten entwickeln Ideen für den Riebeckplatz

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  • #103780

    Wie geht es weiter mit dem Riebeckplatz in Halle (Saale)? Mit dieser Fragestellung hat sich in den vergangenen beiden Tagen ein Städtebau-Workshop bef
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    #103781

    Und wer soll das bauen und vor allem bezahlen?

    #103782

    halle/S. Stadt der Dichter und Träumer. Bitte entsprechende Bänke in der Planung nicht vergessen,damit keine Fördermittel verloren gehen.

    #103783

    @ Wolli
    Das entscheidet der Stadtrat, in dem noch etliche „Fachleute“ sitzen, die die Erschaffung dieser Betonoase 2005/06 mitentschieden haben!
    Nach 10 Jahren braucht es schon wieder neue Konzepte, welch Armutszeugnis für alle Beteiligten!!!
    Vielleicht fällt diesmal etwas mehr Grün dabei ab. Die katastrophale Gleis- und Wegeführung muß man als Fußgänger und Radfahrer wohl weiterhin ertragen. Und das die grandiosen Ladenzeilen in diesem Bermudadreieck nochmal aufleben werden, das muß man sich in Strieses Biertunnel o.ä. Think Tanks nochmals durch den Kopf gehen lassen…

    #103888

    Städtebau-Workshop

    Kann denn niemand mehr normal sprechen?

    #103898

    Und wo bleibt da szabatistische Sonnensegelhochhaus?

    #103926

    Wie oft wurden eigentlich schon Ideen für den Riebeckplatz entwickelt?  Normalerweise geschieht das doch eigentlich  immer vor Wahlen.

     

     

    #105005

    Dass Grün allenfalls als Beiwerk vorkommt ist symptomatisch für diese Stadt. Die Notwendigkeit grüner Lungen haben sich noch nicht herumgesprochen und damit kann man sich als Architekt auch kein Denkmal setzen, denn gefällt ist schnell.

    #105011

    Na Winkus da übertreibst du aber, Halle ist eine der grünsten Städte im Land. Das mag sicher nicht Flächendeckend für jede Ecke in Halle gelten wohl vor allem im Paulusviertel nicht aber im gesammten ist Halle sehr grün.

    Das grün muss vor allem auch gepflegt werden was das ganze kostet wirst du ja jetzt aus erster Hand mitbekommen und sehen was das für Kosten sind und dass da nötige Arbeiten auf Jahre geschoben werden weil das Pflegebudget zu knapp ist.

    #105028

    McPoldy Übertreiben macht anschaulich und das ist hin und wieder nötig. Wenn ich die Stadt am Fluß betrachte, gebe ich Dir recht. Wenn ich unseren grauen Marktplatz ansehe und die Steinwüste am Riebeckplatz (unterirdisch), dann ist das selten trostlos. Die Pflanzen in Kübel am Markt sind eine kleine Abmilderung dieser offenen Trostlosigkeit,  das war es aber schon.  Man hätte diesen Platz gut mit Bäumen fassen können, dann wäre er nicht so ausufernd und nackt.

    Im Paulusviertel ist grün demnächst rar, wenn wir den Geschosswohnungsbau entlang der Robert-Blum-und Schleiermacherstraße bewundern dürfen mit rasensteingepflasterten Vorgärten. Naja, was hilft es über vergossene Milch zu klagen. Aber am Riebeckplatz muss es besser gemacht werden.

    #105036

    Dann musst du aber um die Bäume die du dort haben möchtest keine besfestigten Wege oder Flächen bauen, denn die Wurzeln der Bäume sorgen doch vor allem in Wohngebieten für erheblichen Reparaturbedarf an Gehwegen und Strassen weil sich durch die Wurzeln die Gewegplatten heben. Das Problem gibts in Neustadt recht oft das Baumwurzeln Gehwege zur Stolperfalle machen, vor allem Nachts bei reduzierter Strassenbeleuchtung extrem gefährlich.

    Und da sind wir dann wieder bei Kosten die auf die Stadt zukommen wenn Bäume gepflegt und Gehwege repariert werden müssen.

    #105037

    Was am Ende machbar ist, entscheiden Investoren oder die HWG nimmt Geld in die Hand. Planungen ohne Bezug auf das Machbare sind nicht zielführend.

    Prägende Gebäude (Hochhaus) würde für Besucher, die den Hauptbahnhof verlassen, die derzeitige Dominanz des Verkehrsknotens zurückdrängen. Fände ich gut. Aber wie gesagt, ohne Moos nichts los.

    #105063

    @sei-fern, was du aber auch immer mit dem Golfplatz hast, der hat doch mit dem Thema hier rein garnichts zu tun.

     

    Zum Beispiel die GWG hat hier direkt vor unserer Haustür das Problem das ein Baum für den die Stadt verantwortlich ist mit seinen  Ästen direkt an der Fassade anliegt, die GWG hat schon vor 2 jahren darum gebeten den Baum soweit zurück zu schneiden das die Äste wenigstens 1 Meter vom Mauerwerk weg sind, es passiert einfach nichts, selbiger Baum sorgt übrigens dafür das sich am Fussweg vor den Haustüren die Gehwegplatten heben.

    Und wenn ich aus dem Wohnzimmerfenster im Zweiten Obergeschoss gucke hab ich ne Kastanie Formatfüllend in nicht ganz 3 Metern Abstand was zur Folge hat das ich im Hochsommer ab 18 Uhr Licht brauche um zu sehen was auf dem Esstisch steht und die Kastanie wurde erst 2013 etwas verschnitten, muss ich also in die 6. Etage ziehen um Tageslicht zu bekommen das kanns doch nicht sein.

    Dieses Beispiel ist leider so kein Einzelfall das gibt es in Neustadt recht oft, die Bäume sind mittlerweile auch locker 30 bis 40 Jahre Alt wenn nicht älter und in den locker 30 Jahren haben die natürlich zugelegt, was ja einerseits schön ist aber leider auch Schattenseiten hat.

    #105144

    In der wahnwitzigen Welt des Westens darf doch kein Laub auf Gehwegen liegen. Es könnte ja jemand ausrutschen. Also muss die Stadt es ständig mit hohem Kostenaufwand beseitigen.  Außerdem müssen die Bäume ständig darauf kontrolliert werden, ob vielleicht ein trockenes Ästlein herunterzufallen droht. Was sagt uns das? Bäume in der Stadt sind Problembäume.
    Mir fällt gerade ein, wie wir als Kinder unseren Spaß hatten, durch Laub zu hatschen.

     

    #105156

    Ihr hattet als Kinder bestimmt auch viel Spaß beim Duch-den-Schnee-stapfen. Und nun schau’ dir mal an, was erwachsene Menschen von sich geben, sobald mal eine Flocke schnee auf der Straße liegenbleibt und nicht sofort entfernt wird.

    #105338

    Wie oft wurden eigentlich schon Ideen für den Riebeckplatz entwickelt? Normalerweise geschieht das doch eigentlich immer vor Wahlen.

    Man kann die vielen Ideen und die teueren europäischen Ausschreibungen nicht mehr zählen. Auch weitere Vorschläge aus dem jetzigen Architekten-Workshop werden scheitern, weil der Riebeckplatz in der jetzigen Gestaltung nur ein Verkehrsknoten ist, wie ihn @durbodill  in der Stellungnahme schon mal mit einem Autobahnkreuz verglichen hatte:
    <div class=“comment-post-meta“>“<cite class=“fn“>durbodill</cite> <span class=“says“>-</span> <small>April 25th, 2014 at 18:07</small> <span class=“meta-no-display“><cite class=“org“>none</cite><cite class=“role“> Comment author #10646 on Riebeckplatz: Bürger diskutieren über Shopping-Center und Kongresshotel by HalleSpektrum.de – Onlinemagazin aus Halle (Saale)</cite> </span></div>
    Immer diese Floskeln…Impulse von der ICE-Strecke! Welche Impulse sollen denn für diesen Riebeckplatz von einer ICE-Strecke ausgehen? Was soll denn an einem Autobahnkreuz für ein gesellschaftliches Leben stattfinden? Der Platz müsste radikal umgebaut werden und zunächst einmal den Charme des Schkeuditzer Kreuzes verlieren und den eines normalen urbanen Platzes annehmen. Sonst ist da nix zu holen.“

    Auch die neuesten Vorschläge des Architekten-Work-Shops werden zukünftig daran scheitern, dass in den 4 Quadranten des Verkehrsknoten Riebeckplatz kein Platz mehr für repräsentative Bauten vorhanden ist. Deshalb müssen die Zufahrten überbaut werden und schränken die Urbanität des Platzes noch mehr ein.

     

     

    #105347

    Kenno, gut zusammengefasst. Wahrscheinlich soll auch nur die Kritik am Abriss der Hochhäuser überspielt werden.

    #105585

    Archtekten wollen bauen und entspr. Aufträge haben, das kann man verstehen. Aber wo sollen die vielen Menschen in einer schrumpfenden Stadt herkommen, die die neuen(teuren) Wohnungen am Riebeckpklatz bewohnen und die Strassen bevölkern? Und wer soll die neuen Büros mieten, von denen es bereits schon zu viele gibt?

    Ich kann da meine Skepsis leider nicht verbergen.

     

     

    #105587

    Da schon die jetzigen Läden im Untergrundkreisel nicht vermietbar sind, habe ich die Befürchtung, dass halbwegs guten Ideen jetzt noch eine Unmenge dummer Einfälle hinterher geworfen wird.

    #105600

    Was soll denn an einem Autobahnkreuz für ein gesellschaftliches Leben stattfinden? Der Platz müsste radikal umgebaut werden und zunächst einmal den Charme des Schkeuditzer Kreuzes verlieren und den eines normalen urbanen Platzes annehmen. Sonst ist da nix zu holen.

    Das war auch meine Kritik (in abgewandelter Form) bei der Zwischenpräsentation am 26. 6., denn was ist das denn für ein „Leitbild“, wenn die derzeitige Verkehrssituation als gegeben und unveränderlich hingenommen wird und nur ein bisschen drumherum gebaut wird? Der Riebeckplatz wird auch weiterhin nur ein Verkehrsknoten sein. Und „im Keller“ soll dann urbanes Leben stattfinden – sehr tolle Aussichten.

    Ich wurde schon vorher darüber aufgeklärt, dass an der Verkehrssituation auf absehbare Zeit nichts geändert wird; einerseits, weil es erst vor wenigen Jahren die riesige Sanierung, bzw. den Umbau gab und andererseits – wie mir ein bei der Präsentation anwesender Verkehrswissenschaftler sagte – weil in den nächsten zehn Jahren kaum Änderungen in den Verkehrszahlen zu erwarten sind und die Größe der Infrastruktur weiterhin benötigt wird. Allerdings hängt letzteres auch in großem Maß vom politischen Willen der Entscheidungsträger (Lokalpolitiker) ab, denn Verkehr reduziert sich nicht von allein, das muss „erzwungen“ – oder sagen wir mal lieber „politisch gesteuert“ – werden.

    Aber wir sehen ja schon an der Entscheidung zur Beibehaltung der Vierspurigkeit der Merseburger Straße, wie wenig Weitsicht und politischer Wille bei den städtischen Entscheidungsträgern vorhanden ist, wenn es darum geht, die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt zu verbessern. Lieber nimmt man das Totschlagargument „Arbeitsplätze“ und jammert wegen ein paar Minuten längerer Fahrzeit rum.

    #105640

    Wenn ich mir den Entwurf mit der Flaniermeile auf der Hochstraße ansehe, frage ich mich, wie kann es sein, dass realitätsfremde Menschen die technischen Möglichkeiten haben, solch einen Blödsinn zu fabrizieren?

     

    #105647

    @hallenser

    Wegen ein paar Minuten wird wohl niemand jammern, aber wenn sich die Minuten zu Stunden addieren, sieht es schon etwas anders aus. Offensichtlich bist du arbeitend aber nie aus dem stadtnahen Bereich herausgekommen und kannst das also nicht wissen oder erfahren haben…

     

    #105659

    Einfach den gesamten Autoverkehr auf dem Riebeckplatz unterirdisch durchfließen lassen, die freiwerdende Fläche erst mal einfach nur mit Bäumen/Wiese vollknallen und dann Stück für Stück urban bebauen.

    Hierbei ist von Vorteil, dass aufgrund der großen Brachflächen beim Umbau kaum auf die umliegende Bebauung geachtet werden müsste (preiswertes, in offener Bauweise bauen ist somit möglich).

    Weiterhin kann gleich mal der Plattenbaumist mit abgerissen werden, wenn man am Bahnhof von Halle aussteigt und dann diese Plattenscheisse sieht (auch wenn sie aufgehübtscht wird), das ist ein sehr schlechter erster Eindruck und der erste entscheidet leider oft, wenn´s um eine Meinung geht…

    An diesem verkehrsumtosten Platz Büros oder Wohnungen zu planen, ohne das Lärm- und Dreckproblem zu lösen ist einfach nur bescheuert…zumal in Halle nicht die Wohnungsnot herrscht, dass auch ein Wohnen oder Arbeiten an einer Lärmecke hingenommen wird, weil man sonst nix findet…

    Das unterirdische Verlegen kostet Unsummen…aber kann das nicht in kleinen Bauschritten erfolgen und die freiwerdenden Flächen und deren Verkauf könnten diesen Umbau mitfinanzieren…

    Das dann immer noch Unsummen zu zahlen sind, ist mir auch klar…, wäre aber machbar…

    #105657

    Hadie, Du hast recht. Die Busbahnhofs-Ecke sollte man nicht verbauen wegen der absehbaren Zunahme des Fernbus-Verkehrs. Prinzipiell sollte ein Leitbild immer auch die Funktion der jeweiligen „Ecken“ berücksichtigen. Ich finde es gut, dass ihr darüber diskutiert. Nur so werden Brennpunkt sichtbar – hoffentlich auch für die Verantwortlichen.

    Natürlich wird der Verkehr nicht weniger. Aber anhand anderer Großstädte sieht man, dass Flaniermeilen oder große Boulevards direkt an vierspurigen Straßen liegen. Das macht z.B. das besondere Flair in Berlin, Paris, NY aus. Ok. Halle ist nicht Weltstadt, aber man muss das Beste draus machen.

    #105684

    .Die Busbahnhofs-Ecke sollte man nicht verbauen wegen der absehbaren Zunahme des Fernbus-Verkehrs.

    Wie sollen denn auf dem Abhang Busse parken? Da wäre doch eher ein Ausdehnen in südlicher Richtung denkbar.

     

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