Startseite Foren Halle (Saale) Eine zukunftsträchtige Gestaltung des Neubaus der Straba-Elisabeth-Brücke

Dieses Thema enthält 9 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Kenno vor 2 Wochen, 1 Tag.

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  • #339432

    Heute möchte ich mich im Zusammenhang mit dem Neubau der Straba-Elisasbeth-Brücke mit der mögliche Beseitigung der mit dem Bau der Hochstraße durch Dammaufschüttungen begangenen Sünden durch Hochwasserabflußeinschränkungen beschäftigen.
    Die HAVAG hat ja bekannt gegeben, dass sie die beim Hochwasser 2013 verschobene Straba-Brücke an der Mansfelder Straße über die Elisabethsaale 2022 und 2023 durch einen Neubau ersetzen muß.
    Dabei bietet sich die einmalige Chance, die neue Brücke mit oder ohne volle Öffnung der Mansfelder Straße bis zum westlichen Ende der ursprünglichen Siebenbogenbrücke als Flutbrücke wieder auszubilden, um so die Voraussetzungen zu schaffen, zum späteren Zeitpunkt den B 80-Straßendamm mit mehreren Durchpressungen zu unterfahren und den Altarm der Wilden Saale am Sandanger wieder freizulegen. Dies würde auch dazu führen, dass die Stadtlastigkeit der Saale bei Hochwasserabfluss beseitigt würde.

    #339436

    Das Hochwasser wird doch südlich der Brücke aufgestaut. Was wird denn dadurch gefährdet?

    #339437

    Farbspektrum,
    schau dir die HQ-100-Belastung vom Hochwasser 2013 an und da wirst du sehen, dass von den vor über 100 Jahren noch vorhandenen 7 Saaleflußarmen nur noch 3 vorhanden sind, durch die sich das gesamte Hochwasser durchzwängen muß. Deutlich ist die Dammzunge auf der Westseite der Saale zu erkennen, welche eine Querströmung in Richtung Stadtseite erzeugt und so zu Wasserspiegelerhöhungen am Holzplatz und der Klaustorvorstadt führen muß und diese sind abbaubar, wenn man diese Zunge durchörtert..

    #339438

    Und ich dachte, wir sind uns einig, dass die „Staumauer“ die Giebichensteinbrücke ist.

    #339440

    Die auch, aber sie liegt weiter Saale abwärts und muß bei der Modellierung gesondert betrachtet werden.

    #339441

    Aber es kann ja durchaus auch mehrere „Staumauern“ geben.

    #339444

    War nicht das „verrücken“ der Brücke angezweifelt worden?
    Plötzlich ist es unstrittig?
    Wie kommt es?

    #339464

    ber es kann ja durchaus auch mehrere „Staumauern“ geben.

    Das ist wie in der Elektronik: In einer Reihenschaltung leistet jeder Widerstand seinen Beitrag zum Gesamtwiderstand.

    #339465

    Na dann stellen wir die Brücken eben parallel auf.

    #339469

    SfK,
    du hast den Sinn des Vergleichs nicht verstanden, denn da hättest du dich an die Saale-Kaskaden mit den in Reihe liegenden Talsperren Hohenwarthe und Bleiloch orientieren müssen.
    Gegen die parallele Brückenausführung wäre nichts einzuwenden, wenn die Brückendurchlässe gleich ausgeführt würden.
    Wenn man zukünftig das Abflußableitungsvermögen der Wilden- und der Elisabeth-Saale durch eine Eintiefung des bestehenden Gewässerbettes stark erhöhen und dazu die Sohle im Mittel um 1,90 m / 2,80 m absenken möchte, dann ist davon auszugehen, dass alle querenden Brücken ertüchtigt bzw.neugebaut werden müssten, da der Abtrag auch einen Eingriff in die Brücken-Widerlager erfordert, so auch an dem Neubau der Straba-Elisabetzbrücke.

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