Startseite Foren Halle (Saale) Die Saale führt Hochwasser

  • This topic has 19 Antworten, 8 Teilnehmer, and was last updated vor 2 weeks by Kenno.
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  • #370700

    Angesichts der trockenen Sommer wäre es doch sinnvoll, Wasser aus der hochwasserführenden Saale für den Sommer zu speichern, anstatt es nutzlos abfließen zu lassen.
    Ich weiß, solche zusätzlichen Speicher gibt es vermutlich momentan nicht, aber sollte man sie nicht schaffen?

    #370715

    Der größt mögliche Speicher wäre die Saaleaue, aber da würde der Naturschutz nicht mitmachen.

    #370717

    Ja Wolli, das ist eine gute Idee. Z.B. könnte man die Kreuzer Teiche vollpumpen und daraus dann gespeichertes Wasser entnehmen.
    Auch in Halle-Ost/Büschdorf an der Reide gibt es ein vorhandenes Starkregenwasserspeicherbecken, welches man volllaufen lassen kann und Gießwasser entnehmen könnte.
    Desweiteren könnte man das aus dem Osendorfer See ständig abzupumpende Wasser in einem künstlich anzulegenden Teich speichern und nutzen.

    #370718

    Da musst Du dich aber beeilen, Wolli, der Pegel fällt schon wieder.

    #370738

    @Hei-wu,
    man sollte auch überlegen Saalewasser auch an heißen Sommertagen zu entnehmen, denn die Saale führt auch bei Niedrigwasser ohne Schaden zu nehmen noch genügend Wasser.

    #370743

    wolli, es gibt sie bereits: Saaletalsperren!

    Auch war ja mal die Einrichtung von Poldern in der Saaleaue im Gespräch

    #370752

    @Schulze,
    die Talsperren hat Wolli aber nicht gemeint, denn sie speichern nicht das Winterwasser für den Sommer.Dasselbe können auch nicht die Polder in der Saaleaue.

    #370761

    @Hei-wu,
    man sollte auch überlegen Saalewasser auch an heißen Sommertagen zu entnehmen, denn die Saale führt auch bei Niedrigwasser ohne Schaden zu nehmen noch genügend Wasser.

    Es kommt auf den Umfang an. Wolltest du in einem trockenen Sommer wie in den beiden letzten Jahren die Felder des Saalekreises mit Saalewasser versorgen, würde das nicht reichen. Abgesehen davon, dass die Böden dann schnell versalzen würden, und das Grundwasser noch dazu. Das Problem kenne ich aus Griechenland.

    #370770

    Abgesehen davon, dass die Böden dann schnell versalzen würden, und das Grundwasser noch dazu. Das Problem kenne ich aus Griechenland.

    Wäre im Prinzip praktisch, die Oliven nicht mehr in Salzlake einlegen zu müssen. 🙂

    #370771

    Abgesehen davon, dass die Böden dann schnell versalzen würden, und das Grundwasser noch dazu. Das Problem kenne ich aus Griechenland.

    Wo käme das Salz dafür her?

    #370775

    Nach wie vor pumpt der Kalibergbau Salz in dien Oberlauf der Saale.
    An sonsten kommt das Salz in Form von Düngemitteln von den Äckern ins Wasser.

    #370776

    Nach wie vor pumpt der Kalibergbau Salz in den Oberlauf der Saale.
    An sonsten kommt das Salz in Form von Düngemitteln von den Äckern ins Wasser.

    #370779

    Wo nimmt denn das Grünflächenamt der Stadt das Gießwesser für die Bäume her? Doch nicht etwa aus dem Trinkwassernetz. Bei Saalewasser wären ja die Düngemittel gleich enthalten.

    #370785

    Jahrzehntelang wurde das Saalewasser für die Trinkwasserversorgung der Stadt versickert.
    Man sollte also mit fakenews doch vorsichtig sein.

    Die Wasserentnahme aus der Saale für die Beregnung wurde zu alten Zeiten Stufenweise geregelt, erfolgte also auch nicht unkontrolliert.

    #370786

    wolli, es gibt sie bereits: Saaletalsperren!

    Auch war ja mal die Einrichtung von Poldern in der Saaleaue im Gespräch

    Polder haben eine völlig andere Aufgabe und Funktionsweise.

    #370787

    Die Salze sollten doch vor allem über die Werra und damit den Main abgeleitet werden. Und Bischofferode (Unstrut) mit Lagerstätten für weitere 50 Jahre Bergbau ist im Zuge des Abbaus Ost schon lange stillgelegt.

    http://www.bischofferode.de/untergang-des-kaliwerk.html

    #370793

    Bei Teutschenthal sind Kavernen aus dem Salzstock gespült worden und die Sole wurde in die Saale abgeleitet, vielleicht passiert das immer noch.
    An Salz habe ich mit meinem Vorschlag nicht gedacht.
    Aber ehemalige Tagebaue können doch als riesige Brauchwasserspeicher ausgebaut werden.

    #370796

    Die werden ja eher als Pumpspeicher diskutiert.

    #370802

    Nein, es fehlen in der Regel die Berge für das Oberbecken. Für Pumpspeicher-Kraftwerke braucht man aber nicht so ein großes Unterbecken wie einen Tagebau.

    #370817

    @Wolli,
    das stimmt und zudem sind in Deutschland die Standorte für Pumpspeicherkraftwerke ausgereizt, aber die noch wenigen sollten der Energiewende vorbehalten bleiben. Wir sollten aber an kleinteilige dezentrale Brauchwasserspeicherungen nahe dem Verbrauch in den Städten, wie Halle, denken.So sollten die ausgetrockneten Posthornteiche mit Saalewasser gefüllt werden und auch der Wasserspiegel des Hufeisensees sollte mit dem aus dem Osendorfer See abgepumpten Grundwasser konstant gehalten werden, auch mit dem Ziel,zusätzliches Flußwasser nicht nur für die Bewässerung des Golfplatzes, sondern für alle Grünanlagen der Stadt zu speichern.

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