Startseite Foren Halle (Saale) Der Taugenichts auf der Burg Giebichenstein

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  • #351678

    Großes Kino: Eichendorffs Taugenichts im Sommerkino auf der Oberburg

    Ich habe den Film gesehen, es waren ca 70 Besucher da, wir können also für das Eichendorffdenkmal mit einer Spende vom Stadtmuseum in Höhe von ca. 350 Euro rechnen, herzlichen Dank dafür.
    Den amerikanischen Kommunistensänger Dean Reed kannte ich zu seiner Zeit in der DDR nicht, aber die Frauen sollen ihm damals nachgelaufen sein, zwei ddr-Mädel hat er ja auch geheiratet und unser hallescher Drehorgelrolf soll ihn mit seinem Trabi zu diversen anderweitigen Schäferstündchen gefahren haben. Im Film singt er dauernd mit amerikanischen kaugummikauendem Akzent. #
    Das Lied „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt…“ mit dem der Taugenichts lt. Eichendorff in die Welt gezogen ist, hat die DEFA natürlich weggelassen, dafür wurden Sitzen gegen die tuddeligen Adligen eingebaut.
    Mit schönen Frauen wurde nicht gegeizt, Hannelosre Elstner(!!!), Christel Bodenstein(!!!) u.a. In der Ferne erhob sich die weibliche Begleiterin eines Schäfers busenfrei, mehr war da an körperlicher Freizügigkeit in der biederen DDR nicht drin.
    Es war ein schöner Filmabend auf unserer schönen Burg, dem Stadtmuseum ist für die Veranstaltungen in diesem schönen Ambiente zu danken.

    #351680

    Hast du eigentlich in einer anderen DDR gelebt, als wir?
    „Den amerikanischen Kommunistensänger Dean Reed kannte ich zu seiner Zeit in der DDR nicht“
    „mehr war da an körperlicher Freizügigkeit in der biederen DDR nicht drin.“

    #351684

    Naja, ich erinnere mich, dass im Steintor das Ballett Brsiliana oder so ähnlich auftrat, wo die dunklen Busen freizügig geschwungen wurden, unter Kollegen wurde begeistert mit gänzemnden Augen davon berichtet.
    Und es gab FKK an der Ostsee, aber das ist ja unerotisch.
    Die „Schlageraffen“ kannte ich kaum.

    #351698

    Man sprach zu DDR-Zeiten vom Tal der Ahnungslosen (Dresden), wo man kein Westfernsehen empfangen konnte. Bei Dresden stimmte das Tal schon wegen der Elbe. Aber ich wohnte auch in einem solchen Tal, obwohl es nur flaches Land gab, der Fernsehsender Helpter Berg aber nur 13 km entfernt war und sich „Westantennen“ von selbst verboten. Also haben wir nur DDR-Fernsehen zur Verfügung gehabt, da sah man Dean Reed öft und einmal gab er auch ein Konzert in meinem Wohnort, wo ich mir ein Autogramm von ihm für meine Tochter zu beschaffen wusste. Er war ja auch ein sehr hübscher Kerl, ich denke, dass mancher Mann ihn um sein Aussehen und wegen seiner Wirkung auf Frauen beneidete.
    Wenn ich zu Besuchen in Halle war und Ohrenzeuge mancher Gespräche über das Fernsehprogramm wurde, handelte es sich immer um Westfernsehen. Ich stand da stets „außen vor“, wie man neudeutsch sagt, und verstand auch viele Witze nicht. Kein Wunder also, dass Wolli ahnungslos ist.
    Und auch in einer anderen Angelegenheit ist er ahnungslos wie vielleicht andere auch, deshalb kläre ich euch auf!!

    Und es passt sehr gut, weil wir gerade von Tälern sprachen. B U S E N
    haben nur Frauen und zwar ist es das TAL zwischen den beiden Brüsten.
    Man liest ja oft in alten Büchern in der Art:“Sie verbarg es in ihrem Busen…“-
    Was Wolli da vom Ballett Brasiliana erzählt, ist also auch falsch. Die Berichterstatter hätten sagen müssen, dass die Tänzerinnen ihre dunklen Brüste schwangen…. Aber wie ich Männer kenne, haben sie sicher einen anderen Begriff benutzt, ihr wisst schon, wahr??? 🙂

    #351724

    Ich wollte nicht Titten schreiben,Elfriede.

    #351789

    So, nu isses raus…hättstes bei dir behalten, hätten alle geglaubt, du bist ein anständiger, sittenstrenger Zeitgenosse. Nun aber…denkt man sich seins über Wolli! 🙂 Anstatt sich mah ze bedangken, dasser schlauer jewordn seid, awwer nee…Undank is dr Welt Lohn.

    #351799

    @Elfriede:
    Früher hatten auch Männer Busen, wie man beispielsweise bei Schiller lesen kann:
    Und diese Flamme brenne in deinem Busen, bis die Ewigkeit grau wird!

    Vielleicht sollte man versuchen, diesen alten Sprachgebrauch wiederzubeleben..

    #351817

    Wolli ist wohl Elfriedes Busenfreund.

    #351897

    Ja, das trifft den Kern. Elfriede war als junge Frau ein ganz heißer Ofen, leider kannte ich sie da noch nicht.

    #351902

    Das wird nicht mehr besser.
    „Heißer Ofen“, waren das zu deiner Zeit nicht Kraftfahrzeuge?

    #351925

    Das ist Wolli egal, KFZ und Frauen sind bei ihm eins: Die Hauptsache ist ein Energiepaket, das er drosseln kann entsprechend seinem Alter. Deshalb fährt er ja jetzt E- Bike,da ist die Energie nicht so hoch…., weil er sie auch nicht so stark bändigen muss bzw. kann……hähähä 🙂

    Weil ihr alles genau wissen wollt, unsere Busenfreundeschaft besteht erst seit 2004 und fußt auf einem in der hallischen Mundart geschriebenen Artikel von mir „Schreim Se ma widder e Brief!“, der in der MZ-erschien ( Heute wolln die keene hallische Schbrache mehr, nenn‘ sich awwer Heimat-Zeitung). Un Wolli, der Draufgänger der, nahms wörtlich un seitdem sinn mir een bladonisches Liewesbaar, wasde sich bevorzucht e-mailisch erfreit, neckt un fetzt. Wollis liewer Jott sollde
    drfor sorjen, dasses noch lange so jeht! Ahm.

    #351953

    Viel läßt wolli an DDR nicht gelten. „Kommunistensänger“, meine Fresse.

    #351957

    Das stimmt aber bezüglich Dean Reed, der ist hier als amerikanischer Kommunist hoffiert worden und hat sich selbst immer zu dieser Ideologie bekannt. Das kann man überall nachlesen.

    #352020

    Künstlerisch und menschlich war er (Dean Reed) sehr von sich eingenommen. Kein Wunder, weil man ihn hofierte, weil man ihn bewunderte. Er hielt sich für den Besten, den Größten, ließ andere nicht gelten, konnte keine Kritik vertragen.
    Politisch hat er meine Achtung, denn wer traut es sich, in aller Öffentlichkeit die amerikanische Fahne zu waschen.
    Würde D.R. noch leben und hätte er es noch nicht getan, täte er es heute. Davon bin ich überzeugt.

    #352022

    Ohne die Amis wären wir heute ein russisches Vasallenland, die amerikanische Fahne halte ich hoch.

    #352029

    „Ohne die Amis wären wir heute ein russisches Vasallenland, die amarikanische Fahne halte ich hoch“.
    Du meinst also allen Ernstes, dass wir hier heute kein amerikanisches Vasallenland sind? Du scheinst sehr wenig von der Entstehung beider deutscher Staaten zu wissen.

    #352031

    Viel läßt wolli an DDR nicht gelten. „Kommunistensänger“, meine Fresse.

    Wolli war schon so früh in der inneren Emigration, dass er schon lange vor der Wende die DDR gar nicht mehr realiter wahrgenommen hat. Als Ersatz gab es dann Westfernsehen, Westbeziehungen und eine ideologische Westorientierung.

    Immerhin will er Dean Reed nicht gekannt haben. Dazu gehörte für einen DDR-Bürger schon einiges an Selbstverleugnung.

    #352035

    Mein Direktor im Energiekombinat hat mich als Kommunisten ohne Parteibuch bezeichnet.
    Ich kenne auch heute die ganzen „Schlageraffen“ kaum.

    #352038

    teu

    Immerhin will er Dean Reed nicht gekannt haben. Dazu gehörte für einen DDR-Bürger schon einiges an Selbstverleugnung.

    Ich war zur „Wende“ 38.
    Der Name Deen Read war mir bekannt, in etwa so wie ich heute von der Existenz von Helene Fischer weiß.
    @fractus: Es geht um nichts.

    #352105

    wolli, in kannte „deinen“ Energiekombinatsdirektor durch eine ehemalige liebe Kollegin und einen ehemaligen Mitarbeiter von mir, daher fehlt mir ein bissel der Glaube daran, dass selbiger dich als Kommunisten ohne… bezeichnet hat.
    Und teu, täusche dich nicht, es geht um eine ganze Menge.

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