Startseite Foren Halle (Saale) Der Mordweg am Mühlgraben ohne Beleuchtung

Dieses Thema enthält 386 Antworten und 28 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  wolli vor 1 Tag, 5 Stunden.

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  • #287069

    Ich nehme es der Stadtverwaltung nicht übel, dass sie die Beleuchtung bei den Flutmitteln vergessen hat,

    Ist die Beleuchtung bei der Flut kaputt gegangen?
    Waren es Flutlichter?

    #287070

    Beleuchtung ist ganz nett, vor allem, man sieht wo man hintritt. Aber ob das immer ein Verbrechen verhindert???
    Sinnvoller ist mehr Polizei. Natürlich kann man nicht auf jeden Quadratmeter zwei Polizisten stellen, aber wie oft erfolgt auf besagtem Weg eine Streife? Wie oft wird ein Gebiet bestreift?

    #287071

    @heiwu
    Es muss nicht immer etwas durch eine Flut kaputtgehen, um es mit Flutmitteln zu reparieren. In den von Flut bedrohten Gebieten soll es mit Flutmitteln einfach besser gemnacht werden.

    #287072

    In den von Flut bedrohten Gebieten soll es mit Flutmitteln einfach besser gemnacht werden.

    Das sollte in die Richtlinien zur Vergabe von Flutmitteln aufgenommen werden, denn da steht es mit Sicherheit noch nicht drin.

    #287073

    Wolli schrieb: „Diese Einstellung hatte ich auch mal, geraldo, aber wenn wir die Mittel nicht verbauen, tun es andere.“

    Lass mich raten, Wolli. Wenn der Kühlschrank voll ist, isst du ihn leer, da es sonst andere Familienmitglieder tun?

    #287074

    So ist es, man sieht es an meiner Figur.

    #287077

    Das muss nicht in die Richtlinie, das steht schon drin. Mittel gibt es, heißt es dort, für „nachhaltigen Wiederaufbau und die Wiederbeschaffung von baulichen Anlagen“. Und das auch, wenn sie „von den vom Hochwasser zerstörten oder beschädigten Einrichtungen abweichen“.

    Siehe hier: http://www.mz-web.de/halle-saale/hochwasser-2013–warum-sich-drei-jahre-spaeter-die-flut-als-segen-entpuppt-24201010-seite2

    #287078

    Hoffentlich ist der Verweis auf Ihren MZ-Artikel keine Tautologie.

    #287079

    Millionenprojekte, Frischzellenkur, hurraaaahhh!!!!

    Ertüchtigung Gimritzer Damm? Fehlanzeige!
    Neue Eissporthalle? Steht hinterm kaputten Deich noch tiefer als die alte.
    Talsperrenkonzept, neue Retentionsräume? Nur vage Ankündigungen.
    Schutz potentiell bedrohter Viertel/Gebäude, bspw. Klaustorvorstadt, MMZ, Händelhalle, neues Finanzamt, Stadtbibliothek, Stadtwerke, Talstraße, Trotha, Hafen Halle usw.? Privatsache, die müssen sich gefälligst selber kümmern.

    Hurraaaahhh??? Glücksfall? Aber die Leute vergessen schnell. Bis zum nächsten Hochwasser, und das kommt bestimmt.

    #287080

    Das muss nicht in die Richtlinie, das steht schon drin. Mittel gibt es, heißt es dort, für „nachhaltigen Wiederaufbau und die Wiederbeschaffung von baulichen Anlagen“. Und das auch, wenn sie „von den vom Hochwasser zerstörten oder beschädigten Einrichtungen abweichen“.

    Ich bin nach dem Hochwasser schon manchmal diesen Weg gegangen.
    Da war keine Hochwasserschädigung zu erkennen.
    Ich interpretieren diese Richtlinie so, dass, wenn etwas Zerstörtes wieder aufgebaut wird, nicht unbedingt so aufgebaut werden muss, wie es zuvor war. Eine Beleuchtung wurde dort aber nicht zerstört.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate von  farbspektrum.
    #287083

    @stadt: Du meinst sicherlich einen Zirkelschluss.

    @geraldo: Also ich habe das nur beschrieben, nicht veranlasst.

    @farbsspektrum: Auf Deine Interpretation kommt es sicher sowenig an wie auf meine. Die wäre, dass gebaut werden soll, was immer gebaut werden kann, mit Augen zu und wichtiger Miene. Hauptsache, das Geld wird verbraucht. Einem geschenkten Gaul guckt man nämlich nicht ins Maul.

    #287084

    Beschrieben? Oder eher doch bejubelt?

    #287085

    Hauptsache, das Geld wird verbraucht

    Meine Steuern. Die habe ich nicht geschenkt.

    #287086

    @geraldo: Verstehendes Lesen bitte.

    @farbspektrum: Nochmal: Der Staat investiert nicht aus Steuermitteln. Er nutzt Steuermittel allein als Sicherheit für Kredite.

    Und auch dafür bin ich nicht verantwortlich.

    #287088

    „Verstehendes Lesen bitte“ ist die kaum verstellte Version von „Du bist doch blöde!“.

    Zum Missverstehen eines Beitrages gehören allerdings immer zwei: der Leser und der Schreiber, der Empfänger und der Sender. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass da bei Zeitungsbeiträgen größere Erwartungen an den Autor gerichtet werden als bei einem Forenbeitrag.

    Aber nur weiter so, langsam VERSTEHE ich, wieso die MZ so ist wie sie ist…

    #287098

    Der Staat investiert nicht aus Steuermitteln

    Jetzt meinst du vermutlich das Gelddrucken der EZB.

    #287130

    @geraldo: Den Unterschied zwischen Kommentar und Bericht erkläre ich Dir nicht.

    @farbspektrum: Nein, das war schon lange vorher so. Daher doch die zwei Billionen Staatsschulden. http://www.staatsschuldenuhr.de/

    #287132

    OK, die „Mordweg“-Diskussion bekommt nun endlich die global-wirtschaftliche Dimension.

    Den Unterschied zwischen Kommentar und Bericht erkläre ich Dir nicht.

    Hast du das in deinen Publikationen immer so scharf getrennt, oder gibt es da einen Wandel?

    #287135

    Herr Könau! Haben Sie denn schon einmal untersucht, wie viele ideale „Mordwege“ es in Halle gibt, die beleuchtet werden müssten? Denn was nützt die Beleuchtung eines „Mordweges“, wenn ein Mörder bequem einen anderen „Mordweg“ aufsuchen kann?

    #287138

    @hei-wu: Ich habe immer ungern kommentiert. Und deshalb sehr selten. Was Leser von Dingen wie der Flutschadenbeseitigung halten, werden die schon selbst wissen.

    @SfK: Das war es, was mir oben gefehlt hat. Gehört natürlich dazu, der Sandkastenruf „aber der da hat doch auch geschubst“.

    #287139

    Wow, das war jetzt aber ein „Argument“!

    #287140

    Ich fand es bei dem Vorhalt angemessen.

    #287141

    Und jetzt bitte zusammen:

    #287144

    @steffen Kőnau, BTW: es ist OK, dass Sie hier kommentieren.

    #287145

    @geraldo: Den Unterschied zwischen Kommentar und Bericht erkläre ich Dir nicht.

    Wenn es ein Kommentar sein soll (was sich im Kontext des Online-Mediums nicht so einfach erschließt), dann gilt meine Kritik erst recht.
    Gerade im Zusammenhang mit einer Meinungsäußerung zu der ganzen Angelegenheit wäre es wichtig, bei dieser Gelegenheit immer wieder auf das Elend hinzuweisen, in dem chronisch klamme, nämlich unterfinanzierte, Kommunen stecken. Anstelle sinnvoller Investitionen wird da alles unternommen, um Maßnahmen irgendwie unter den gerade fälligen Fördertatbestand zu bekommen. Bestes Beispiel das 188, wo Denkmalschutz kontra Maximalförderung im Stadtbahnprogramm stand.

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