Startseite Foren Halle (Saale) Der Mordweg am Mühlgraben ohne Beleuchtung

Dieses Thema enthält 437 Antworten und 31 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  wolli vor 8 Monate, 1 Woche.

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  • #286830

    Was bitte ist daran „Populismus“?

    Ist es hier stockfinster oder nicht?

    http://www.youtube.com/embed/cn1eoUN7lOk

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre, 2 Monate von  Steffen Koenau.
    #286839

    Es gibt keine zwingende Notwendigkeit, dort nachts lang zu gehen. Sonst müßte man auch noch die ganze Heide ausleuchten.

    #286846

    Das ist doch Quatsch. Es geht nicht um „nachts“, sondern um abends. der Weg ist die kürzeste Verbindung vom Rive-Ufer zum Markt und Teil einer beliebten Joggingstrecke.

    Eine „zwingende Notwendigkeit“ gibt es auch für die Fontäne, die Parkeisenbahn oder die neugebaute Brücke zum Gut nicht. Aber das ist eben, was städtisches Leben von ländlichem unterscheidet: Urbanität, also Bebauung, Erschließung und gesellschaftliche Nutzung des Stadtraumes, möglichst nach den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger.

    Der gute Stadtplaner sagt nie, hier sollst du entlanggehen, Bewohner. Sondern er baut (oder beleuchtet) dort, wo entlanggegangen wird.

    #286847

    Zitat: ‚Eine „zwingende Notwendigkeit“ gibt es auch für die Fontäne, die Parkeisenbahn oder die neugebaute Brücke zum Gut nicht‘

    Das ist für Fußgänger und Radfahrer die Hauptverbindung zwischen zwei großen Stadtteilen (Neustadt und MühlwegGiebichenstein/Paulus-/Altstadtviertel). Deshalb sind die Wege nicht nur beleuchtet, sondern sogar asphaltiert.

    #286854

    Nein, diese Wege waren bereits beleuchtet, als es Halle-Neustadt noch gar nicht gab.

    #286863

    Herr Koenau, verstehen sie doch endlich, dass Ihre Ausgangsthese nichts als Schall und Rauch ist: „Ein sicherer Weg durch Beleuchtung“. Das ist widerlegt:

    https://www.heise.de/tp/features/Beleuchtung-macht-Strassen-nicht-sicherer-3374859.html

    #286878

    Anonym

    Ich finde beleuchtete Wege angenehmer, gleich ob Sie objektiv sichere sind oder nicht. Und folgende These von Herrn Koenau kann ich mit Begeisterung unterschreiben:

    „… das ist eben, was städtisches Leben von ländlichem unterscheidet: Urbanität, also Bebauung, Erschließung und gesellschaftliche Nutzung des Stadtraumes, möglichst nach den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger.

    Der gute Stadtplaner sagt nie, hier sollst du entlanggehen, Bewohner. Sondern er baut (oder beleuchtet) dort, wo entlanggegangen wird.“

    #286894

    Dem letzten Satz stimme ich ja zu. Deshalb gibt es ja auch in manchen Städzen Versuche, Trampelpfade, die als Abkürzung entstehen, zu Wegen auszubauen, statt Trampelpfade mit Stacheldraht zu sperren. Aber beim Mord weg bezweifel ich die starke Frequentierung. Sonst gebe ich mich gerne geschlagen.

    #286901

    Man muss sicher keinen Weg beleuchten, wenn es parallel dazu eine Straße gibt. Ich würde keinen Gewinn darin sehen, nachts einen schwarzgrünen Weg zu begehen.

    #286902

    Es ist einfach lächerlich, diese wenigen Lampen nicht finanzieren zu können.

    #286905

    Du scheinst nicht den Zustand sämtlicher Schulen und Turnhallen zu kennen! Informiere dich mal, dann würdest du anders reden.

    #286906

    Kenne ich tatsächlich nicht, schicke mir bitte den Bericht über den Zustand sämtlicher Schulen und Turnhallen.

    #286912

    Von 110.000 Eu ist die Rede, die der Quatsch kosten soll. Bleibt Eurer Phantasie überlassen, wo das Geld dann fehlt.

    #286917

    Ich erkenne hier erfreut die traditionellen Argumentationsmuster der Delegitimierung.

    1. lautet immer „ist nicht notwendig“ – hier eingeführt vom Tippgeber oben mit „braucht keine Beleuchtung, wo eine Straße in der Nähe ist“. Der schaltet sicher demnächst auch die Lampen in Stadtpark und Polizeipark ab.

    2. kommt dann immer „ist nicht zu finanzieren“. Da erinnert man sich gern an das große Beleuchtungssparmanöver einer früheren OB, die die Hälfte aller Lampen abschalten ließ, wodurch der Rest dann doppelt so schnell durchbrannte. Der Ersatz war dreimal so teuer als an Stromkosten eingespart wurde. Ist finanziert worden ohne dass es jemand bemerkt hat.

    Und 3. immer, wenn nichts mehr geht: Geld fehlt doch dann woanders. @stadt_für_kinder hat diese Logik verinnerlicht, dabei aber vergessen: Ihr zufolge dürfte es unsanierte Schulen und Turnhallen gar nicht mehr geben, wo man doch nun schon über so viele Jahrzehnte lang all das viele, viele Geld NICHT für die Beleuchtung des Mordweges ausgegeben hat.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre, 2 Monate von  Steffen Koenau.
    #286919

    Die Beleuchtung der Hochstraße beispielsweise wäre verzichtbar, zumal mit diesen Strahlermasten. Autos fahren dort bei Dunkelheit mit eigener Beleuchtung… und in der unteren Ebene gibt es ohnehin Fußgängerbeleuchtung… wieviele Masten mit wievielen Lampen mit wieviel Unterhalt beträfe das?

    #286920

    Es gab mal in der Stadt ein Papier zu Einsparpotential im energetischen Bereich. Ein Teil betraf die Umrüstung der Straßenbeleuchtung, die ja von den Stadtwerken bereits umgesetzt wird.
    Vieleicht reicht ja das bisher eingesparte Geld für die Finanzierung der Beleuchtung?

    #286921

    1. lautet immer „ist nicht notwendig“ – hier eingeführt vom Tippgeber oben mit „braucht keine Beleuchtung, wo eine Straße in der Nähe ist“. Der schaltet sicher demnächst auch die Lampen in Stadtpark und Polizeipark ab.

    Warum nicht? Weiß Halle nicht wohin mit dem Geld oder hängt es auf Dauer am Geldtropf? Fremdes Geld ließ sich schon immer leicht ausgeben. Wohin das führt kann man gerade an der Fieberkurve der EU messen.

    die die Hälfte aller Lampen abschalten ließ, wodurch der Rest dann doppelt so schnell durchbrannte.

    Das musst du mal physikalisch erklären. Ich habe nämlich zu Hause nie alle Lampen brennen.

    wo man doch nun schon über so viele Jahrzehnte lang all das viele, viele Geld NICHT für die Beleuchtung des Mordweges ausgegeben hat.

    200Mio beträgt der Sanierungsbedarf für die halleschen Schulen. Da kann man wohl ruhig kleine Summen verschwenderisch ausgeben?

    #286923

    Es fehlen ja auch noch mehr als 700 Kita-Plätze in der Stadt. Es ist wirklich kein Geld über, was es rechtfertigen würde, den „Mordweg“ zu beleuchten, Herr Könau.

    #286927

    Mit Verlaub, ihr Verständnis davon, wie die öffentliche Hand Bauvorhaben finanziert („Geld übrig“), verbietet eine weitere Diskussion. Das ist Kindergartenniveau, tut mir leid.

    Wenn man sich öffentlich äußert, sollte man zumindest einen Anflug von Ahnung vom Thema haben, über das man sprechen möchte. Das ist doch sonst verlorene Zeit für alle Beteiligten.

    Meinen Sie im Ernst, irgendetwas sei in Deutschland schon mal mit Geld finanziert worden, das „übrig“ war?

    Nur mal als Hinweis: Auch Flutmittel waren nicht „übrig“. Und hätte man es damals nicht schlicht vergessen, wäre aus dem Topf genug zu greifen gewesen, um die Beleuchtung zu finanzieren.

    #286933

    Herr Könau, Sie machen sich lächerlich. Die Finazierung von Kitas ist eine waschechte Pflichtaufgabe und führt ggf. zu Schadenersatzklagen der Eltern, wenn Verdienstausfall entsteht. Die Beleuchtung des „Mordweges“ ist dagen unter Umständen nicht mal eine Pflichtaufgabe:

    http://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Rathaus-in-Weimar-sieht-Strassenbeleuchtung-nicht-als-seine-Pflichtaufgabe-an-252174577

    #286936

    Nur mal als Hinweis: Auch Flutmittel waren nicht „übrig“. Und hätte man es damals nicht schlicht vergessen, wäre aus dem Topf genug zu greifen gewesen, um die Beleuchtung zu finanzieren.

    Wenn man sieht, was alles aus „Flutmitteln“ finanziert wird… in öffentliche, relativ unkontrollierte Töpfe wurde schon immer schamlos gegriffen. (Von jemandem, der gerade seine Steuererklärung fertiggestellt hat.)

    #286937

    @stadt: Sehen Sie, das eine hat eben mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Den Zusammenhang haben Sie doch völlig willkürlich hergestellt. So, also ob Geld für Schulen da wäre, wenn nur der Weg unbeleuchtet bliebe.

    Aber langsam scheint bei Ihnen ein gewisses Verständnis einzutreten.

    @farbspektrum: Natürlich. Nur wenn es so ist – meinen Sie, die fünf Lampen dort wären ausschlaggebend gewesen? Die fielen mir aber eine ganze Reihe von anderen Projekten ein.

    #286938

    Also von Anflug von Ahnung zu reden, und dann die Lampen-Durchbrennbehauptung…
    Da beißt sich doch ganz entschieden was…

    Schon mal was von Parallel- und Reihenschaltung gehört oder auch praktiziert? Grundkurs Werkunterricht…

    Nenenene, und dann Journalist bei einer (noch) großen Zeitung? Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis.

    #286939

    Die fielen mir aber eine ganze Reihe von anderen Projekten ein.

    Mir auch… zusätzlich.

    #286940

    @schulze: Wenn Sie Zweifel haben, bitte selbst mal direkt bei den Leuten fragen, die die Sparaktion damals in der Praxis umsetzen durften.

    Die erinnern sich ganz sicher.

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