Startseite Foren Halle (Saale) Nach versuchtem Totschlag: Demo gegen rechte Gewalt

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  • #252755

    Hoffen wir, dass das alles nicht stimmt, was über die Polizeiarbeit geschrieben wird.

    Meinst du was über die Polizeiarbeit geschrieben wird oder was der stark links orientierte Verein Miteinander e.V. in seiner Stellungnahme behauptet? Die Auslassung des Auslösers durch den Verein wird wohl auch kein Zufall sein. Auch klingen 4 Streifenwagenbesatzungen bei 4-6 Verdächtigen nach einer ausreichenden Anzahl Beamter vor Ort. (hier vielleicht mal die komplette Stellungnahme mit weiteren Vorwürfen lesen)

    Das mit der Selbstwahrnehmung ist halt auch immer etwas schwer.

    #252756

    Bei so vielen Beteiligten der beiden Gruppen und der jetzigen Übernahme der Ermittlungen durch den Staatsschutz, wird der Täter m.E. bald ermittelt.

    #252757

    Scheint Dir nich zu gefallen, dass es Opfer von rechten Straftaten gibt.

    #252758

    Ich hoffe inständig, dass die betroffenen Polizisten mindest ein Disziplinarverfahren bekommen:

    „Auch im weiteren Verlauf des Einsatzes kam es zu skandalösen Äußerungen von Polizeibeamten. So wurde auf die Frage eines Betroffenen nach Verstärkung entgegnet: „Selber schuld, wenn ihr Parteien wählt, die für Polizeikürzungen zuständig sind“. Ein anderer erhielt einen Platzverweis weil er meinte, sie sollten doch mehr Personalien aufnehmen. Einige Alternative wurden auf dem Rückweg, nur wenige hundert Meter vom Ort des ersten Angriffs entfernt, verfolgt und erneut angegriffen. Als sie später die Beamten aus Angst vor weiteren Attacken baten, sie zu begleiten, hieß es lapidar, dass sei nicht ihre Aufgabe. Sie wären ja schließlich keine Personenschützer. Eine Zeugin hörte außerdem, wie die Beamten miteinander herablassend über die Betroffenengruppe sprachen und der Satz fiel: „Wir können ihnen ja noch den Arsch abwischen“. Erst nach längerem Bitten und Diskussion begleiteten die Beamten die Betroffenen zum Ausgang des Parks.“

    http://www.mobile-opferberatung.de/b00001497.html

    #252759

    Was denn nun, gerade hofftest du noch angeblich, das würde alles nicht stimmen?
    Bisher wissen wir alle recht wenig. Scheinbar hat eine große Gruppe eine kleine Gruppe beschimpft. Diese kleine Gruppe, wahrscheinlich auch auf Krawall aus, ist nicht fortgelaufen. Dann kam es zu einer Schlägerei, einer aus der kleinen Gruppe zieht eine Stichwaffe und sticht zu. Alles andere werden viele Leute verschieden darlegen. Der Messerstecher sollte sich schnellstens stellen und sich einen ordentlichen Anwalt besorgen.

    #252760

    Scheint Dir nich zu gefallen, dass es Opfer von rechten Straftaten gibt.

    Stimmt, mir gefällt es nicht, dass es Opfer von rechten Straftaten gibt. War das ein freudscher Versprecher oder offenes Outing deinerseits?

    Ich hoffe inständig, dass die betroffenen Polizisten mindest ein Disziplinarverfahren bekommen:

    Es wird laut MZ ja auch geprüft. Da die Anschuldigungen von der Fraktion „Anna und Arthur halten’s Maul“ kommen, habe ich immer noch starke Zweifel an der Darstellung.

    Fassen wir mal die Version der Opferhilfe zusammen:
    Einer größeren Gruppe Linker (vermutlich vom Open Air im HaSi 7) kommen 5-6 Unbekannte entgegen, die sich spontan als „Fachos“ outen und mit der Frage nach Kippen provozieren. Nach dem verweigern der Kippe wurde einer aus der größerern Gruppe geschlagen und nachdem die linken „versuchten, beruhigend einzugreifen, lag einer ihrer Freunde stark blutend am Boden“.

    Nach dieser Wahrnehmung der Geschehnisse halte ich den Rest der Geschichte über die angeblichen Versäumnisse der Polizei für ähnlich einseitig und realitätsfern. Aber vielleicht werde ich wirklich alt und die Gruppe der linken hat wirklich freundlich und ruhig nach mehr Polizei und der großflächigen Aufnahme von Personalien verlangt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Jahre, 6 Monaten von nix idee.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Jahre, 6 Monaten von nix idee.
    #252776

    Die Erfahrungen mit der Dessauer Polizei lassen nichts Gutes erwarten.
    Nicht das es der Sohn vom Polizeiüberpräsidenten war?

    #252779

    Die Erfahrungen mit der Dessauer Polizei lassen nichts Gutes erwarten.
    Nicht das es der Sohn vom Polizeiüberpräsidenten war?

    Dessau ist aktuell der größte mediale Bullshit. Es wurde doch offensichtlich solide ermittelt und bei Bekanntwerden der Verstrickungen sofort agiert.

    #252780

    Ich würde sagen, medial ist für Minister, Staatsanwaltschaft und Polizei nichts mehr zu retten.

    http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/mord-in-dessau–das-sind-die-grossen-raetsel-6887552.html

    Sie reagieren immer nur auf Druck von außen. Das hier ist wohl der PR-Supergau:

    „Auf der Pressekonferenz sorgte Bittmann aber noch für einen anderen Moment des Kopfschüttelns: Bevor er über die Ermittlungen im Fall Yangjie L. berichtete, sprach er über die Sanitäranlagen seiner Behörde. Bittmann erklärte, dass die Toiletten zuvor beschmutzt worden waren, angeblich von Journalisten. Das nannte er als Grund dafür, dass die Pressekonferenz im Freien stattfand. Dass der Staatsanwalt diese Angelegenheit zuerst klären wollte, sorgte nicht nur bei den Angehörigen des Opfers für Empörung. „Sind die Toiletten der Staatsanwaltschaft wichtiger als der Tod einer jungen Frau, die noch ihr ganzes Leben vor sich hatte?“, schrieb ein MDR-Journalist.“

    #252782

    Anonym

    Nach dieser Wahrnehmung der Geschehnisse halte ich den Rest der Geschichte über die angeblichen Versäumnisse der Polizei für ähnlich einseitig und

    Lässt man den Gedanken zu, dass ein gewaltätiger Zwischenfall von rechter Seite her bewusst angestrebt worden ist, dann ist die Schilderung durchaus plausibel

    Vor allem deckt sie sich mit den offiziellen Verlautbarungen der Polizei, nach dem ein Messerangriff gegen Mitternacht erfolgt ist bzw. kurz danach, aber immer noch Zeugen für den Zeitraum bis 1:00 Uhr gesucht werden. Offenbar hat die Polizei erst gegen 01:00 Uhr mit der Fahndung nach den Tätern begonnen.

    Die Angreifer haben also knapp 1h Zeit gehabt zu verschwinden ohne von der Polizei behelligt zu werden und das obwohl nach bislang jeder bekannten Darstellung die Polizei (und die SMH) unmittelbar nach dem Vorfall benachrichtigt worden sind.

    Eine Darstellung der Arbeit der Polizei in der ersten Stunde nach Bekanntwerden des Notrufes wäre so wirklich hilfreich. Mich täten zudem Parallelen zur Körperverletzung an Himmelfahrt an gleicher Stelle interessieren, insbesondere ob es die gleichen Streifenpolizisten waren, die den dortigen Angriff aufgenommen haben.

    Es wurde doch offensichtlich solide ermittelt und bei Bekanntwerden der Verstrickungen sofort agiert

    Gelle, du hast die Ereignisse bislang nicht verfolgt????

    #252795

    Von der HP der Mobilen Opferberatung:
    „Selbstverständnis der Mobilen Opferberatung
    Wir sind ein parteiliches Projekt zur Unterstützung Betroffener politisch rechts motivierter Gewalt und treten für eine emanzipatorische und solidarische Gesellschaft ein. “

    Welche Meinung man von jemandem zu lesen bekommt, der sich selbst als parteilich bezeichnet, dürfte nicht überraschen.
    Der vertretungsberechtigte Vereinsvorsitzende ist lt. eigener Angabe im Impressum Hans-Jochen Tschiche, aber der ist seit einem Jahr tot.

    #252796

    ja klar, Wolli, niemand ist unparteilich, es ist eine Stellungnahme neben anderen Stellungnahmen zur Sache. Die Seriösität ist zu prüfen, da hast Du ja schon etwas getan.
    Willst Du Sicherheit der Vorkommnisse müssen wir die Ziegelwiese wie den Markt mit Video überwachen lassen, aber wer will das schon ? So sind wir auf versch. Stellungnahmen und Meinungen angewiesen.

    kurz mal zu Dir rüber geschleudert, ti rio sal

    #252804

    Lässt man den Gedanken zu, dass ein gewaltätiger Zwischenfall von rechter Seite her bewusst angestrebt worden ist, dann ist die Schilderung durchaus plausibel

    Diese Theorie so wahrscheinlich wie die Theorie von den Chemtrails aber Gedanken darfst du natürlich haben wie du willst.

    Vor allem deckt sie sich mit den offiziellen Verlautbarungen der Polizei, nach dem ein Messerangriff gegen Mitternacht erfolgt ist bzw. kurz danach, aber immer noch Zeugen für den Zeitraum bis 1:00 Uhr gesucht werden. Offenbar hat die Polizei erst gegen 01:00 Uhr mit der Fahndung nach den Tätern begonnen.

    Die Angreifer haben also knapp 1h Zeit gehabt zu verschwinden ohne von der Polizei behelligt zu werden und das obwohl nach bislang jeder bekannten Darstellung die Polizei (und die SMH) unmittelbar nach dem Vorfall benachrichtigt worden sind.

    Was erwartest du denn? Die Polizei wird nach Mitternacht durch zwei Notrufe über eine Außeinandersetzung auf der Peißnitz alarmiert.

    Hier zitiere ich mal die MZ:

    Im Vordergrund hätte für die Beamten zunächst die Versorgung des Schwerverletzten und die Klärung der Lage gestanden. „Das hat sich wegen des verständlicherweise emotionalen Zustandes der Anwesenden als schwierig gestaltet. “

    Selbst wenn das wider erwarten die liebenswürdigsten Linken aller Zeiten waren und sie mit allen Mitteln die Polizei unterstützt haben, dann vergehen hier einige Minuten bis die Beamten sich völlig der Fahndung hingeben könnten. Immerhin wurden laut Bericht 22 Personalien aufgenommen und 13 Zeugen vor Ort(!) befragt. Ganz so ruhig stelle ich mir die Lage aber nicht vor wenn schon laut der Schilderung der „mobilen Opferberatungen“ mindestens ein Platzverweis erteilt werden musste.

    Auch deine Verdrehung mit dem Zeugenaufruf macht es nicht besser denn dieser lautet genau genommen so:

    Wer hatte im Bereich Riveufer, Peißnitz, Ziegelwiese bis hin zu Peißnitzstraße im Zeitraum von Freitag 23.00 Uhr bis Samstag 01.00 Uhr mit einer 5-6köpfigen Gruppierung Kontakt, wurde beispielsweise nach Zigaretten angesprochen?

    Vielleicht hast du auch zu viele Filme gesehen oder welche Fahndungsmaßnahmen erwartest du von Streifenbeamten mitten in der Nacht in völlig offenem Gelände?

    Eine Darstellung der Arbeit der Polizei in der ersten Stunde nach Bekanntwerden des Notrufes wäre so wirklich hilfreich. Mich täten zudem Parallelen zur Körperverletzung an Himmelfahrt an gleicher Stelle interessieren, insbesondere ob es die gleichen Streifenpolizisten waren, die den dortigen Angriff aufgenommen haben.

    Der Bericht in der MZ gibt doch einen groben Einblick. Die zweite Frage wird dir wohl keiner Beantworten können. Aber du scheinst da ja eh mehr zu wissen als der Rest. Die Polizeiberichte zu Himmelsfahrt passen ja er zu Streitigkeiten unter Betrunkenen.

    Gelle, du hast die Ereignisse bislang nicht verfolgt????

    Das mutmassliche Täterpärchen wurde nach nicht mal zwei Wochen ermittelt. Ob nun mit oder ohne Behinderung durch die Familie des jungen Herren. Ob und wie genau behindert wurde muss noch ermittelt werden. Bei Bekanntwerden der Verstrickungen wurde sofort die Ermittlung übertragen, m.W. auch schon vor dem medialen Druck. Das Pressesprecher besser im Kasperletheater aufgehoben wäre und der ein oder andere etwas pietätlos agiert hat aber mit der eigentlichen Ermittlung nichts zu tun.

    #252861

    Vielleicht sollte man die Ermittlungen im Forum eine Zeitlang ruhen lassen und auf Ergebnisse der Polizei warten. Irgendwie sind die professioneller. Sollte sie zu keinen Ergebnissen kommen, kann ja im Forum weiterhin die Glaskugel befragt werden.

    #252866

    Pr

    Vielleicht sollte man die Ermittlungen im Forum eine Zeitlang ruhen lassen und auf Ergebnisse der Polizei warten. Irgendwie sind die professioneller. Sollte sie zu keinen Ergebnissen kommen, kann ja im Forum weiterhin die Glaskugel befragt werden.

    Das „Irgendwie sind die professioneller.“ ist doch nicht Dein Ernst!
    In Dessau haben die ein Wochenende vergehen lassen, damit die Eltern groß reine machen konnten.
    Das als „Es wurde doch offensichtlich solide ermittelt und bei Bekanntwerden der Verstrickungen sofort agiert“. zu beschreiben, und das bei Mordermittlungen, ist schon eine Form der Sympathiebekundung.

    #252868

    Meinst du, dass man nach der Tat gleich alle Wohnungen im Umkreis von 200 Metern mit dem SEK hätte durchsuchen sollen?

    #252870

    Das “Irgendwie sind die professioneller.” ist doch nicht Dein Ernst!
    In Dessau haben die ein Wochenende vergehen lassen, damit die Eltern groß reine machen konnten.
    Das als “Es wurde doch offensichtlich solide ermittelt und bei Bekanntwerden der Verstrickungen sofort agiert”. zu beschreiben, und das bei Mordermittlungen, ist schon eine Form der Sympathiebekundung.

    Der Kommentar bewegt sich irgendwo zwischen paranoider Unwissenheit und Verleumdung. Ich glaube du hast eindeutig zu viele Krimis gesehen. Natürlich klingt im Nachgang einiges einfach. Wenn man die Berichte in der Zeitung liest, kann von „ein Wochenende vergehen lassen“ nicht die Rede sein.

    #252948

    Siehe mal an:

    „Zudem erklärte sie, dass der polizeiliche Staatsschutz im Polizeirevier Halle sowie in der Polizeidirektion Süd aufgestockt wurde. Grund sei die Zunahme politisch motivierter Straftaten – vor allem von rechts.“

    http://www.mz-web.de/halle-saale/messerangriff-auf-peissnitz-polizeichefin-bergmann-gesteht-fehler-ein-24200506

    #252950

    13 Polizisten waren zu wenig? Da staune ich aber wirklich.

    #252953

    Um eine ganze Gruppe einzufangen, Notärzte zu koordinieren, die Opfer vorläufig zu betreuen wie auch zu befragen und die Kriminalisten zu rufen, sicherlich ja.

    #252955

    13 Polizisten waren zu wenig? Da staune ich aber wirklich.

    Die mussten sicher erst mal die Zuständigkeit klären!

    Der Pressesprecher wird es sicher gleich nix erklären.

    #252964

    Anonym

    Einige haben hier in der Diskussion immer die Arbeit der Polizei als nahezu fehlerfrei und vor jeglicher Kritik erhaben beschrieben.
    Ihnen sei die MZ-Berichte zur heutigen Sitzung des Innenausschusses sowohl bezügliches des Mordes an Yangjie Li als auch bezüglich des Polizeieinsatzes auf der Peissnitz zum lesen empfohlen.

    Ansonsten sei angemerkt, das Polizisten ebenso Menschen wie wir alle sind, mit alle ihren Fehlern, Schwächen und Vorzügen. Problematisch wird es allerdings, wenn sich bei der Polizei eine Kultur des gegenseitigen Vertuschens und einer falschen Kameradschaft breitmacht und dieses auch noch durch die Führung unterstützt wird.

    #252967

    Klar, niemand ist fehlerfrei, aber sie haben dort ihren Job ausgeübt, für den sie ausgebildet wurden.

    #252968
    #252978

    Wer hätte früher gedacht, dass redhall eine Springerzeitung zitiert.

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