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  • #372272

    Jetzt werden am vielen Orten Schutzmasken genäht, ich bin auch aktiv geworden. Eine befreundete Näherin näht für Altenheime. DDR Bettwäsche ist jetzt gefragt, Schlüpfergummi und Pfeifenreiniger feiern im Internet Absatzrekotde.
    Meiner Näherin habe ich für 70 Euro Schlüpfergummi und 1000 Pfeifenreiniger gekauft. Die Preise dafür sind sofort stark nach oben geschnellt. Pfeifenreiniger eignen sich gut für den Nasenbügel.

    #372304

    Ich habe eben halbierte BH’s empfohlen….

    Wolli, du hast doch noch die Fallschirmseide- die rückste wohl nicht raus, was? Ich wollte nur mal leise erinnern…

    #372328

    Ja, wo mag der GST-Fallschirm vom Flugplatz Wettin geblieben sein, den ich Anfang 1990 von einem entlassenen Stasioffizier der NVA-Luftstreitkräfte für 150 DDR-Mark gekauft habe??? Dieser Stasioffizier wurde im November 1990 vom Energiekombinat Halle eingesstellt und mir in der Abteilung Technik zugeordnet, er saß mir gegenüber am Schreibtisch (gearbeitet haben wir zu dieser Zeit kaum noch) und nach drei Tagen Herumdruckserei hat er mir seine Tätigkeit bei den Fliegern gestanden.

    Aber zurück zu meinem Schutzmasken-Engagement. Die Näherin teilte mit mit, dass die Pfeifenreiniger weiß sein müssen, weil sie sonst in der Kochwäsche abfärben. Ich habe dummerweise bunte Pfeifenreiniger gekauft.
    Also habe ich eben 1000 weiße Pfeifenreinger bestellt.

    #372356

    Als Flieger den Fallschirm mitgenommen? Na gut, das waren die Jäger des Wachregiments!
    Dann rücke einfach die Damastbettwäsche Deiner Frau heraus! @wolli

    #372359

    Meine Näherin hat noch genügend weiße DDR-Bettwäsche.
    Heute kam mit DHL Schlüppergummi.

    #372566

    Gestern kamen die weißen Pfeifenreiniger, als Gegengeschenk wurde mir berührungsfrei Bärlauch gebracht.

    #372607

    Also jetzt wissen wir, wer zu DDR Zeiten die Bettwäsche gehamstert hat!
    Nicht mal für Protest(plakate) welche rausgerückt, dafür musste Daggi bei der FDJ klauen gehen!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von redhall.
    #372617

    Meine Schutzmasken-Näherin ist befreundet mit einer Mitarbeiterin der ehem. Wäscherei der Uniklinik an der Magdeburger Straße. Als diese Wäscherei aufgelöst wurde, hat die Mitarbeiterin in weiser Voraussicht Krankenhaus-Bettwäsche mitgenommen, das erweist sich nun als Segen im Kampf gegen Corona. Ich war selbst mal in dieser Wäscherei als wir in der Uni-Klinik ein kleines Heizwerk bauten und wir Putzlappen brauchten.

    Meine Revolutions-Transparente auf DDR-Bettwäsche befinden sich alle im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, einige waren auch schon ausgestellt.

    #372650

    Meine Revolutions-Transparente auf DDR-Bettwäsche befinden sich alle im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, einige waren auch schon ausgestellt.

    Na, da hängste nun ganz schön zwischen Baum und Borke. Die zeitgeschichtliche Wäsche kannste nun nicht mehr nehmen.

    #372651

    Wenn die nächste Revolution nicht bald passiert, werde ich keine Bettwäsche für Transparente mehr brauchen.

    #372652

    @ Haakensteiner und @ Wolli: Stimmt. Derzeit gucken wir bloß alle ein bisschen doof aus der Wäsche.

    #372690

    Meine Schutzmasken-Näherin ist befreundet mit einer Mitarbeiterin der ehem. Wäscherei der Uniklinik an der Magdeburger Straße. Als diese Wäscherei aufgelöst wurde, hat die Mitarbeiterin in weiser Voraussicht Krankenhaus-Bettwäsche mitgenommen, das erweist sich nun als Segen im Kampf gegen Corona. Ich war selbst mal in dieser Wäscherei als wir in der Uni-Klinik ein kleines Heizwerk bauten und wir Putzlappen brauchten.

    Meine Revolutions-Transparente auf DDR-Bettwäsche befinden sich alle im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, einige waren auch schon ausgestellt.

    @wolli
    Hmmm, Energiekombinat, Heizwerk? Ich dachte das war @kenno? Bist Du nicht Kirchenmusiker?
    Ich habe gerade nochmal gegoogelt – und habe den folgenden (unglaublichen!) Text über Wolfgang Kupke gefunden (Ist der bekannt? Wenn nicht, vorm Lesen bitte hinsetzen!):

    Irre Zeiten – Verrückte und Verrücktes im Herbst 1989
    Ein Geschichten-Wettbewerb
    Preis der Halleschen Nervenärzte

    Laudatio – Dritter Preis

    Wolfgang Kupke

    Mit Fahne, Gesang und Fallschirm in das vereinte Deutschland
    Die Jury befand, dass Wolfgang Kupke mit seiner Geschichte in besonderer Weise dem Anliegen der Psychiater bei der Ausschreibung des Wettbewerbs gerecht wird.

    Kupke ist aus psychiatrischer Sicht zweifellos eine akzentuierte Persönlichkeit, hyperraktiv, sanguinisch, emotional etwas instabil, eher hypomanisch als subdepressiv vertimmbar, dabei immer etwas zwanghaft, perfektionistisch Bei all seiner egozentrischen und voluntaristischen Skurrilität, die mitunter sein Verhalten prägt, erscheint er doch außergewöhnlich altruistisch mit Ausprägung von Helfersyndromen, überwertigen Ideen und Missionierungseifer. Hinsichtlich seines Denkens und Strebens tendiert er zu sprunghafter Spontanität, ist in seinen selbstkritischen Reflexionen oft etwas verzögert und fragmentarisch, zeitweise im Sinne von Palimpsesten, neigt dann aber zur Übernachhaltigkeit und zu rituellen Symbolisierungen.

    Insgesamt erscheint er weigehend als krankheitseinsichtig und gut motiviert, auch an Gruppentherapien teilzunehmen. Kupke und seine Geschichte sind wunderbare Beispiele, wie man als QuasiVerrückter besonders in Krisenzeiten außergewöhnliches leisten und sozial nützlich werden kann.

    Normalisierung und Besonderung sind Prinzipien der Psychiatrie. Wie eine soziale Anpassung mit schönen Ecken und Kanten gelingen kann, zeigt uns Kupke im Leben wie in der Geschichte.

    Halle, Volkspark, 31. Oktober 2009
    Peter Jeschke
    Nervenarzt aus Halle

    Quelle: http://www.zeit-geschichten.de/visuals/kupke_wolfgang.pdf

    Also einiges scheint auch auf @wolli hier zu zutreffen (fett hervorgehoben).

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von micha06de.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von micha06de.
    #372695

    Ich bestätige alles, lasst euch aber von der Diagnose eine Psyhiaters nicht beeindrucken, ich bin noch klar im Kopf. Der Kirchenmusiker Wolfgang Kupke ist mein Namensvetter.
    kenno war mein Kollege im Energiekombinat, beim Heizwerksbau in der Uniklik war er nicht dabei.

    #372697

    Ich bestätige alles, lasst euch aber von der Diagnose eine Psyhiaters nicht beeindrucken, ich bin noch klar im Kopf. Der Kirchenmusiker Wolfgang Kupke ist mein Namensvetter.

    kenno war mein Kollege im Energiekombinat, beim Heizwerksbau in der Uniklik war er nicht dabei.

    Das ist unglaublich! Ich habe Dich jahrelange für den anderen Kupke gehalten, erst Deine Angaben hier aus den letzten Tagen, haben mich stutzig werden lassen.

    Sorry, folgendes finde ich so herrlich und passend zur derzeitigen Situation, dass ich es nochmal zitieren muss:

    „Kupke und seine Geschichte sind wunderbare Beispiele, wie man als QuasiVerrückter besonders in Krisenzeiten außergewöhnliches leisten und sozial nützlich werden kann.“

    Wobei, jemanden als „QuasiVerrückt“ zu bezeichnen, ist schon ziemlich grenzwertig, so wie eigentlich der ganze Text ziemlich unglaublich ist (auch wenn er Aussagen enthält, die man in Deinen Beträgen hier bestätigt sehen kann).

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von micha06de.
    #372706

    Wer in die Fänge von Psychiatern gerät oder wie ich sich an einem Preisausschreiben von Psychiatern beteiligt, muss sich nicht wundern, für verrückt erklärt zu werden. Nicht umsonst habe ich den 3.Preis bei diesem Preisausschreiben gewonnen.

    #372713

    teu

    Wolli, lass dich nicht ärgern, weil:

    Psychiater unterscheiden sich von den
    Verrückten nur durch die Ausbildung.

    #372715

    Wer hat denn den ersten und zweiten Preis bekommen?
    Die möchte ich auch kennen lernen.

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