Startseite Foren Halle (Saale) Burger King kommt nach Halle zurück: Filiale in Bruckdorf geplant

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  • #121605

    Die Fast Food-Kette „Burger King“ wird in Halle wieder eine Niederlassung eröffnen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach hat das Unternehmen diese
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    #121606

    Noch ein Fresstempel in Bruckdorf. Fürs Fahrrad schon bald zu weit und mit der Bimmel nicht erreichbar. Egal, so lange es Burger King in Halle gab war ich ein einziges mal dort. Meiner Meinung nach gehört so ein Fressladen in die Stadt und nicht in die EInkaufsmärkte. Wenn das Center abends schließt wird doch bestimmt auch nicht mehr die MAsse an Kundschaft dort einkehren.

    #121607

    Bald kostenlos mit dem Bus erreichbar!

    #121608

    Ich würde Bruckdorf jetzt auch nicht gerade als „Halle“ bezeichnen. (Für die Klugscheißer: ich weiß, dass Bruckdorf politisch gesehen ein Stadtteil von Halle ist, aber es ist geografisch eben nicht Halle, sondern ein Kaff irgendwo im äußersten Einzugsbereich der Stadt, mit viel Freiraum dazwischen, wo man sich – wie schon gesagt – nichtmal mit dem Fahrrad freiwillig hinbewegt.) Und wie bei jeder Filiale einer Systemgastronomiekette: Es ist völlig unwichtig und eigentlich keiner Erwähnung wert.

    #121609

    Das sagst du, ich finde es geil!

    #121610

    Gab es kein anderes günstiges Grundstück innerhalb der Stadt ? Da kommt doch keiner zu den überteuerten Wattebrötchen hin. 🙂

    #121619

    Es ist auf jeden fall ein wichtiges wirtschaftspolitisches Signal: Eine Filiale in der Innenstadt lohnt sich nicht.

    #121630

    Das ist ein Signal für überhaupt nichts. Du nimmst das viel zu wichtig. Erstens: Halle braucht keine Niedriglohn-Filialkette. Zweitens – und das hatte ich schonmal zum Thema McDonald’s geschrieben: Es kann einfach sein, dass die räumlichen Gegebenheiten in der Innenstadt von Halle nicht den Anforderungen der Konzernzentrale bezüglich der aktuellen Marketingvorgaben entsprechen (Größer der Raum-/Frontfläche, Einrichtung/Stil, Kundenfrequenz etc.). Das hat nichtmal unbedingt was damit zu tun, dass eine Filiale in der Innenstadt minus machen würde, sie würde bloß nicht die Konzernvorgaben an Umsatz machen (auf Deutsch: sie macht Gewinn, aber zu wenig für die gierigen Bosse), und das ist das eigentlich perverse.

    Aber wie schon gesagt: Scheiß’ drauf. Eigentlich ist das nichtmal eine Meldung wert. Es wird auch nicht in den Nachrichten erwähnt, wenn der nächste Asia-Imbiss in Halle schließt oder öffnet.

    #121632

    Naja, für die Kids in der Innenstadt ist das schon eine kleine Tragödie. 🙂

    #121671

    sie würde bloß nicht die Konzernvorgaben an Umsatz machen

    Sag ich doch!

    #121817

    Ob McDoof, Würger Ding oder vom Gammelfleischkarussell, soll sich doch jeder den Magen verderben wo er will…

    #121819

    Vielleicht sollten wir uns die europäische Imbiss-Hoheit mal wieder zurück erkämpfen. Es kann doch einer Thüringer Bratwurst oder einer „parek v rohliku“ gelingen, gegen ein matschiges Brötchen mit fragwürdigen Fleischrudimenten zu gewinnen.

    #121825

    In der Mansfelder Straße gab es einst eine Bude, welche Ketwurst verkaufte, sowas wäre doch eine Alternative…
    Auch hat nachts nirgends eine Broilerbude offen…

    #122165

    Versuch mal mitten in der Nacht ein schönes Schnitzel oder gar ein Bauernfrühstück zu bekommen….

    #122316

    Ich Hunger lieber als mir solchen Fraß zu geben. Die ganzen industriell hergestellten Nahrungsmittel und Systemgastronomie ist alles andere Nahrung. Das Argument „ich esse aber nur selten da“ kann irgendwie nicht ziehen – sonst wäre der Laden dicht.

    #122318

    Der Qualitätsunterschied zwischen einer Bratwurst und einem Burger erschließt sich mir nicht.
    Beides ist durchgeorgeltes „Fleisch“ im Brötchen, beim Burger ist wenigstens noch Salat mit drin.

    #122326

    Die Inhaltsstoffe. Das große M und Würger King sind dafür bekannt in ihren Produkten Transfette zu verquetschen. Dazu kommen unmengen an Geschmacksverstärkern und Farbstoffe und Stabilisatoren damit die Popelrotze auch noch so schmeckt, aussieht und anfühlt wie Essen.

    #122329

    Anonym

    Einfach nur mal einen Whopper essen:

    #122338

    Was sich hier aber auch manche aufregen, es wird immer welche geben die da nie im Leben hingehen und das Futter verabscheuen, genau wie niemand die Bild Zeitung liest. Aber hey es wird Leute geben die dort hingehen und das vermutlich nicht zu knapp.
    Nur weil das Essen dort nicht den gehobenen Standards von Herrn Hoffmeister oder wem auch immer der hier kund getan hat das es Ihm nicht schmeckt entspricht, gibt es immer noch wieviel Bürger in Halle die potentielle Kunden sein können.
    Richtig 20 hier im Forum gehen nicht hin bleiben noch gute 150000 Bürger von Halle, Kinder entscheiden ja nicht aktiv wo sie essen wollen, Haupsache es gibt Spaghetti mit roter Soße, wo es die gibt ist den Kindern zum glück egal.

    Nochmal, da hat ein Unternehmen festgestellt, an dem Standort haben wir das oder das Potential für unser Geschäft, lass uns dort nen Laden aufmachen. Dann machen die das und sinnieren nicht über die Weltanschauung der Nahrungsbeschaffung, die wollen Fritten und Fettige Burger verkaufen mehr nicht.

    #122354

    Es sollte den Leuten nur mal bewusst werden, was sie in sich rein spachteln. Mir widerum Wumps – was ein Konzern für Umsätze macht, wenn er damit großes Potenzial hat Menschen zu schädigen. Das hat nichts mit gehobenen Standard zu tun. Sondern mit ordentlicher Ernährung, was nicht heißt das ich beim Bio-Markensupermakt um die Ecke das Zeug kaufe. Mir ist nur eins wichtig, ich weiß, was in meinen Essen drinne ist – soweit ich das beeinflussen kann und kann so vermeiden mir irgendwelche Industriegedöhns wie Geschmacksverstärker Süßungsmittel etc. pp. einzuverleiben.

    #122355
    #122356

    Es sollte den Leuten nur mal bewusst werden, was sie in sich rein spachteln.

    Vielleicht solltest Du Dir mal anschauen, wie eine Fleischwurst hergestellt wird.

    #122358

    Das ganze ist weniger eine Frage der Qualität des Essens als vielmehr eine Frage der Kultur des Wirtschaftens – Stichwort „Amerikanisierung“ unserer Kultur und Lebensweise. Ein Punkt davon ist, dass irgendwo im Nichts ein Fress- oder Einkaufstempel aus dem Boden gestampft wird, der allein auf eine Kundschaft ausgerichtet ist, die mit dem Auto hinfährt und in dem den Leuten von minderqualifizierten und verhältnismäßig schlecht bezahlten Hilfskräften industriell vorgefertigte, nach modularem Standardschema zusammengestellte Nahrungsmittel vorgesetzt werden. Das gleiche gilt übrigens für das pseudo-mexikanische Pseudo-Restaurant nebenan, in dem sogenannte „Köche“ Zutaten in jeder Filiale nach dem gleichen vorgegebenem Rezept zusammenwürfeln.

    Die Qualität der tatsächlichen Zutaten mag ja nicht schlechter sein als die herkömmlichen Essens (was nicht heißt, dass sie gut sein muss), aber das ist keine Ess- und keine Wirtschaftskultur, die es zu fördern und verteidigen gilt.

    #122362

    Die Qualität der tatsächlichen Zutaten mag ja nicht schlechter sein als die herkömmlichen Essens (was nicht heißt, dass sie gut sein muss), aber das ist keine Ess- und keine Wirtschaftskultur, die es zu fördern und verteidigen gilt.

    Inwiefern wird sie gefördert?
    Sollte man nicht jedem selber überlassen, was er wo essen möchte?

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