Startseite Foren Halle (Saale) Biberspuren und Holzhüttenbau auf der Peißnitz

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Dieses Thema enthält 12 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  farbspektrum vor 4 Jahre, 1 Monat.

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  • #147155

    Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder AHA fordert den Stopp jeglicher forstwirtschaftlicher und baulicher Eingriffe im Naturschutzgebiet Peißnitznords
    [Der komplette Artikel: Biberspuren und Holzhüttenbau auf der Peißnitz]

    #147156

    Das sieht aus wie ein Hochstand.

    #147157

    Was erlauben sich diese Biber denn da?
    Die fällen einfach grundlos Bäume, ohne vorher eine Baumfällgenehmigung eingeholt zu haben.
    Und der AHA wurde auch nicht um Stellungnahme gebeten!
    Da muss man doch protestieren und einschreiten sowie den Bibern alle weiteren Fällarbeiten untersagen!

    #147158

    Ist denn nun der Liste für oder gegen das Fällen von Bäumen?

    #147159

    Anonym

    Ich beneide Biber und andere Nagetiere wegen der nachwachsenden Zähne!!

    Die Biber selbst sind aber doch wohl erwünscht von AHA, oder?

    #147160

    Anonym

    Biber, schön und gut, doch der geschälte Baum im dritten Bild ist ganz sicher nicht von einem Biber gepellt worden. Da sind menschliche Werkzeuge am Arbeiten gewesen. Wozu soll das gut sein?

    #147162

    Der AHA sollte sich mal lieber fragen, ob Schilder mit Schrauben an Bäume im NSG angebracht werden müssen bzw. dürfen… Wie war das doch mit den unzulässigen Eingriffen?

    #147163

    Wäre es denkbar, dass man den Biber gleich bei der Stadt anstellt? Ich meine, bei dem Abholzungswahn…

    #147164

    @fractus: der Baum ist „geringelt“ worden. Das macht man, um Bäume zum Absterben zu bringen. Man tötet auf diese Weise die Wurzel, indem man den Rückfluß von Assimilationsprodukten unterbindet.

    #147165

    Und wie wir in der MZ lesen konnten, hat die Obergrüne Dalbert mitgeringelt.

    #147166

    Anonym

    @heiwu,

    danke für die Aufklärung, ich bin an dieser Stelle gar nicht bewandert.
    Gibt es eigentlich eine staatliche Stelle, die solche Eingriffe in einem Naturschutzgebiet durchführen lassen kann? (bzw. sie auch sanktionieren lassen kann)

    #147167

    @fractus
    Soweit man es auf dem Bild des „geringelten“ Baumes erkennen kann, scheint dieser eine ganz schöne Schräglage aufzuweisen.
    Das Ringeln ist, wie hei-wu schon schrieb, eine Methode, um einen Baum incl. Wurzeln zu beseitigen. Würde der Baum abgesägt werden, müsste man mit entsprechender Technik den Wurzelstubben herausholen (wenn man einen Neuaustrieb verhindern will).
    Deshalb wird das Ringeln als zweckmäßige Methode eingesetzt, um z. B. in Uferbereichen oder in Schutzgebieten die „Kollateralschäden“ gering zu halten. Dauer halt deutlich länger und muss ggf. in einem Jahr wiederholt werden.

    Soweit die Theorie. Ob es hier zutrifft, kann ich nicht einschätzen.

    #147185

    Vielleicht ist das mit den Biberspuren ein Aprilscherz von Herrn Liste.

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