Startseite Foren Halle (Saale) Bi Paulusviertel – alias Familie Haupt

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  • #40957

    Anonym

    zum Artikel:
    Wohnpark Paulusviertel: Initiative gegen Initiative

    Wie sensibel ist das denn? Da stellt sich Frau Haupt von der SPD hin und meint, dass die überarbeiteten Pläne von HWG und Papenburg voll in Ordnung sind?
    Wer bitte schön ist denn jetzt genau die BI Paulusviertel?
    Warum hat das Ehepaar Haupt den protestierenden Anwohnern immer wieder erklärt, dass ihre Proteste unverständlich sind?
    Warum hat sich Herr Haupt in Gesprächen mit den Gegenern so engagiert für das Projekt eingesetzt?
    Was hat Familie Haupt zu befürchten? Dass eine Förderung des Paulusfestes durch die HWG (in welcher Forma auch immer) in Zukunft ausbleibt?
    In wessen Haus wohnt das Ehepaar Haupt noch einmal?
    Wen vertritt die BI Paulusviertel überhaupt noch?

    #40973

    Ich war auch einigermaßen verblüfft, als ich das las. Herr Haupt war im Planungsausschuss dabei, als sein Vermieter die geänderte Fassung vorstellte.
    Nach den Kommentaren im Gästebuch der BI -Paulusviertel (vor allem dem inzwischen Gelöschten) wundert mich allerdings gar nichts mehr.
    Bei all diesem Honoratiorengeflüster, welches auch seitens Dr. W. via Presse verbreitet wurde, habe ich mich schon gefragt, ob Oberdaggi möglicherweise dort hinziehen will, nachdem sie ihr Eigenheim verkauft hat.

    #41008

    Ist doch nicht ehrenrührig, dort mit drin zu sitzen… Mach dich mal über die Besetzung und Funktionen kundig…

    Und: Daggi war mal Oberdaggi… tempus fugit…

    #41052

    @O. Mueller Welcher Zusammenhang zur SPD besteht hier eigentlich, daß man das so erwähnen muss? Oder ist das jetzt schon wieder Wahlkampf. Nein, ich bin kein Genosse, wahrlich nicht. Ich mag die SPD nicht. Aber ich wunder mich immer, wie schnell persönliche Dinge versucht werden, gegen Parteien einzusetzen.

    Eine Initiative kann jeder gründen. Wem die Meinung einer BI nicht passt, der kann ja gern eine Gegeninitiative gründen. Hier jetzt mit solchen Anschuldiungen Politik machen zu wollen, ist erbärmlich. Und das eine BI nicht zwangsweise dem Willen aller Bürger entspricht, sieht man ja an der BI „pro Pauluspark“.

    #41066

    Nun Fr. Haupt mischt in diesem Spiel vor allem als SPD Stadtratsmitglied mit. Ich finde schon das dies eine Erwähnung verdient hat. Und wenn jemand jetzt sagt das nun alles gut sei und vorher abgestritten hat das etwas nicht i.O. ist dann sollte das durchaus betont werden.

    #41103

    Die BI Paulusviertel gibt es schon etliche Jahre länger als die Initiative der Bauverweigerer. Was diese Bauverweigerer wollen ist nichts anderes als Stillstand in dieser Stadt, als eine Konservierung der jetzigen Verhältnisse. Hauptsache es stört nichts ihren Ausblick wenn sie aus dem Klofenster schauen. Wann begreifen die Leute endlich, dass eine Stadt wie Halle sich ständig verändert. Neue Wohnquartiere entstehen und alte Quartiere verändern ihr Gesicht. Eine Stadt ist nie fertig. Überall wird immer gebaut. Wir haben keinen Anspruch darauf, dass alles so bleibt wie es zur Zeit ist.

    #41105

    Warst du heute mal auf dem Spielplatz im Paulusviertel? Dann wirst du sicher gesehen haben, dass der schon längst aus allen Nähten platzt. Aber was will man machen? Das Viertel weiter verdichten = noch mehr Menschen = noch mehr Platzprobleme. Was soll daran toll sein?

    #41113

    @sfk: allerdings soll ja wohl auch ein Spielplatz im Wohnpark entstehen.

    #41120

    Vielen Dank für das Qualitätsmerkmal „Bauverweigerer“, „Stillstand der Stadt“ und „Konservierung jetziger Verhältnisse“.
    Sehr geschickt gemacht, uns diese Eigenschaft in die Schuhe zu schieben, aber wir sind nicht doof, auch wenn wir so dargestellt werden. Wir sehen, wo der Bauantrag über das Ziel hinausschießt, das nach der Bauordnung zulässig ist, wir sind nicht betriebsblind und wir haben keine Interessen in der örtlichen Politik und sind weder abhängig von der HWG noch von sonstigen „Honoratioren“ dieser Stadt und deshalb werden wir uns unsere Kritikfähigkeit erhalten und locker in den Ring gehen. In der überregionalen Presse werden die städtebaulichen Fehlentscheidungen der „Neuzeit“ heftig diskutiert. Wenn man mal über den Tellerrand (also über das territorial begrenzte Feld von Halle) hinausblicken würde, würde man erkennen, dass die Entscheidung, den letzten grünen Rest dieses Viertels einer maximalen Wohnbebauung zu opfern, nicht mehr und nicht weniger als eine städtebauliche KO Erklärung darstellt. Soziokulturelle Treffpunkte zu ignorieren ist mindestens so ignorant, wie zu denken, die Baukultur unserer Zeit sei erhaben über die künftigen Zeitläufte. Unsere Enkel, so sie hier bleiben werden, werden uns diese Bausünden vorwerfen. Da bin ich mir sicher.

    #41121

    Enrico, der Begriff „Wohnpark“ ist irreführend. Soll der Spielplatz offen für alle sein oder beschränkt auf die „Neuen“?

    #41123

    Nur beschränkt auf die unmittelbaren Anwohnerkleinkinder. Alle anderen drängen auf den Paulusspielplatz.

    #41128

    Damit würde kein Problem für die Kinder gelöst werden.

    #41132

    Was hat eigentlich die BI Pauluspark für einen Lösungsvorschlag für das leerstehende ehem. Regierungspräsidium?

    #41139

    Enrico, wenn Sie den kleinen Mieterspielplatz für Kleinkinder meinen, der wohl nicht größer als ein normales Wohnzimmer werden wird, so würde ich das nicht als signifikante Verbesserung der Spielplatzsituation betrachten.
    Der angedachte Hortspielplatz von ca. 1000qm wird eingezäunt und von der Allgemeinheit schon aus versicherungstechn. Gründen nicht nutzbar sein können.

    Zur BI Paulusviertel kann ich nur feststellen, dass sie zwar länger existiert, aber keinen Nachweis darüber erbringen kann, wieviele dem Tenor der BI folgen.
    Ich sehe hier nur zwei Vertreter die hier glaubhaft machen wollen, für einen Großteil des Viertels zu sprechen, was ich Ihnen persönlich in Abrede stelle.
    Im Gegensatz dazu kann die BI Propauluspark eindeutige Zahlen vorlegen, die sich aus der eingereichten Petition zur Errichtung eines Parks ergeben. Zudem sehe ich hier eine nicht unerhebliche Spendenbereitschaft, die sich bisher in einem Spendenbeitrag von ca. 33.500 Euro, Tendenz steigend, deutlich niederschlägt.
    Bis auf das jährliche Paulusfest sowie ein paar Putz- und Pflanzaktionen, ist die BI Paulusviertel nie weiter wirklich in Erscheinung getreten. Sie hat gleichwohl ihre Berechtigung, bitte aber im richtigen Zusammenhang.
    Wenn Frau Haupt der Meinung ist, dass der Neubau ihren Vorstellungen entspricht und sich sehr gut ins Viertel einpasst, so kann Sie Ihre Sicht auf die Dinge auch gern so äußern und vertreten, nur ist und bleibt das ihre private Meinung. Sie vor den Karren ihrer BI zu spannen, halte ich für sehr fragwürdig.

    #41144

    Die BI Paulusviertel ist ein eingetragener Verein, der Vorstand eines e.V. hat das Recht, für den Verein zu sprechen. Wenn die Mitglieder nicht mehr hinter dem Vorstand stehen, können sie die satzungsmäßigen Möglichkeiten nutzen, den Vorstand abzusetzen.
    Ich sehe da aber keine solche Initiative.

    #41147

    @winkus schrieb „Vielen Dank für das Qualitätsmerkmal “Bauverweigerer”, “Stillstand der Stadt” und “Konservierung jetziger Verhältnisse”.
    Sehr geschickt gemacht, uns diese Eigenschaft in die Schuhe zu schieben, aber wir sind nicht doof, auch wenn wir so dargestellt werden.“

    Aus dieser Eigenschaft kann man nichts mit doof herauslesen. Außerdem stimmen doch die Eigenschaften. Ich will nur an die erfolgreiche Vertreibung der Turn Table aus Halle erinnern. Dafür sind doch auch Mitglieder von Pro Pauluspark verantwortlich. Da ist es recht legitim, wenn da jemand über euch so eine zutreffende Feststellung macht.

    #41148

    Also ich habe meinen Plattenspieler noch. Manche konstruieren Zusammenhänge …

    #41156

    @toco Eine Illusion ist es, zu denken, dass die Vertreibung der Turntable days auf mein Konto ginge. Ich habe mich damals dafür eingesetzt, dass die Lärmfrequenzen eingehalten werden und die Stadt es nicht genehmigen darf, die Beschallung über drei Tage und drei Nächte zu gestatten.
    Gegangen sind die TTD, weil das Areal zu klein war, um die Massen aufzunehmen. Der Pouch ist dafür besser geeignet und es muss nicht eine ganze Stadt unter der Beschallung leiden.

    Auch hier geht es mir darum eine gute Lösung für das Viertel zu erreichen. Die kann aber nicht heißen, dass man sich über Bauvorschriften hinwegsetzt, um eine maximale Bebauung zu erreichen. Das heißt jedoch nicht, dass alles beim Alten bleiben soll.

    #41166

    Anonym

    Was? Oberdaggie hat die Turntables vertrieben, damit sie das Paulusviertel bauen konnte?

    Das ist bei mir völlig verpoucht, Tanzkönigin Die Schamanin

    #41167

    Anonym

    @winkus
    „Wenn man mal über den Tellerrand (also über das territorial begrenzte Feld von Halle) hinausblicken würde, würde man erkennen, dass die Entscheidung, den letzten grünen Rest dieses Viertels einer maximalen Wohnbebauung zu opfern, nicht mehr und nicht weniger als eine städtebauliche KO Erklärung darstellt.“

    nicht weit von dem umstrittenen areal gibt es auch eine größere grünfläche, sogar mit einer kleinen kirche auf dem hügel. diesen neuen park braucht kein mensch, das paulusviertel hat die grünfläche um die pauluskirche, zudem ist die peissnitz nicht weit. das einige im paulusviertel meinen ihre interessen über die interessen aller hallenser zu stellen, spricht eigentlich schon bände und ist mehr als frech.

    außerdem sollen andere über den tellerrand schaun, die TTD als überregionales event wurden aber wegen eventuell nicht eingehaltener lärmfrequenzen massivst bekämpft – das passt nicht zusammen.

    #41174

    Anonym

    Ach, Fredimausi, der Scheiß wird doch nicht wahrer durch ständige Wiederholung. Du kannst doch gerne mal selbst mit dem Verantwortlichen reden: Die Peißnitz war zu klein, zu dicht an Wohnbebauung und außerdem stellte die Szadt überhöhte Forderungen, was dat Grünzeug betraf. Irgendwelche Lärmbeschwerden spielten eine untergeordnete Rolle, mein Süsser!

    Turntablequeen, The Shaman and the Greendancer

    #41183

    Es ist einfach nur erbärmlich, dass nun auch noch offen gegen Fam. Haupt polemisiert wird. Da werden mal schnell diffamierende Unterstellungen bezügl. der Beziehungen zur HWG gestreut, alles was hilft scheint legitim…

    Die Sprecher der Initiative PP wohnen allesamt in der R.Blum-Strasse direkt gegenüber ihres „Wunschparks“. Könnte man evtl. unterstellen, dass hier die vitalsten Interessen an einer kompromißlosen Haltung bestehen!?

    Haben jahrelang auch dort gewohnt und unsere Erfahrungen sammeln dürfen. Der Anspruch, etwas Besonderes zu sein in einem besonderen Viertel, trieft nur so heraus aus vielen Verlautbarungen der Baugegner. Will man unter sich bleiben? Knapper Wohnraum in begehrten Wohnvierteln erhöht die Mietpreise. Soziale Abschottung von oben herab wie in vielen Weststädten?

    Ohne die BI Paulusviertel und Haupts hätte sich vieles nicht bewegt. Davon profitierten bisher alle Anwohner, wobei aktives Mitwirken bei vielen eher nicht so ausgeprägt schien.

    #41195

    @markant Du sprichst von 33,500 Euro Spendenabsichtserklärungen, soweit ich das verstehe. Da ist noch nich ein einziger Euro wirklich gespendet worden. Wieviel Geld dann tatsächlich fließt, bleibt abzuwarten. Davon mal abgesehen, daß dieser Betrag zu den tatsächlichen Kosten verschwindend gering erscheint.

    @winkus Wenn man als seriöser Diskussionspartner anerkannt werden will, sollte man wenigstens nicht ganz so offensichtlich lügen. Von wegen „letzte Grünfläche“ und so.

    Ich bin auch immer wieder sehr verärgert darüber, wie generell zum Thema Spielplätze diskutiert wird. Da heißt es immer wieder, die anderen mögen doch mal Flächen und Kosten locker machen für die armen Kinder. Und selbst parkt man mit 2 dicken Autos die letzten Gehwege auch noch zu. Wo sind die Kinder, die selbstständig mal Hopse auf der Straße spielen können? Wo sind die Eltern, die sich kreativ mit ihren Kindern auch abseits von Spielplätzen beschäftigen können? Stattdessen pfercht man seine Kinder lieber mit anderen Kindern zusammen, es muß tolles neues Spielzeug geben, damit dem Kind ja nicht langweilig wird und es vielleicht sogar selbst kreativ werden muss.

    Ich weiß, daß es um die Spielplätze gerade in Halle nicht gut bestellt ist. Aber daraus erwächst auch eine Chance. Bieten wir den Kindern doch Alternativen an. Fördern wir die Kreativität, statt sie nur zu Bespaßen. Schaffen wir Freiräume für sie. Aber daß hieße ja, sich selbst einzuschränken. Und das sollen doch bitte die „anderen“ machen …

    #41214

    @Gucki Ich würde an Ihrer Stelle etwas vorsichtiger mit dem Begriff „Lüge“ umgehen und wenigstens richtig zitieren.

    #41219

    @Gucki
    Auf Deine Argumentation eingehend: Es ist schon sehr lange her, dass ich an den Kreuzer Teichen mal zwei Jungs beim Fangen von Stichlingen gesehen habe.

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