Startseite Foren Halle (Saale) Berufspaten und Quartierslotsen für Halle-Neustadt gesucht

Ansicht von 20 Beiträgen - 1 bis 20 (von insgesamt 20)
  • Autor
    Beiträge
  • #162416

    Um Menschen in Halle-Neustadt Unterstützung beim Arbeits- oder Ausbildungseinstieg zu geben, aber auch bei alltäglichen Fragen wie Kinderbetreuung ode
    [Der komplette Artikel: Berufspaten und Quartierslotsen für Halle-Neustadt gesucht]

    #162417

    Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass es bei dieser Aufgabe nicht um Arbeitssuchende geht, sondern ausschließlich um Flüchtlinge. Bei dem Formular, welches man in die Hand bekommt, muss man im Übrigen mit unterschreiben, seine persönliche Daten, Adresse private Telefonnummer usw. an den Flüchtling oder die Flüchtlingsfamilie auszuhändigen bereit sein. Dies war u.a. ein Grund diese „Bürgerarbeit“ nicht zu unterstützen und mich nicht „Freiwillig“ zu melden.

    Meine persönliche Meinung dazu ist: In Halle gibt es genügend Arbeitssuchende, die keine Flüchtlinge sind, die eine solche Hilfe ebenso dringend benötigen würden. Was es bringt einem Flüchtling beizustehen, der sowieso nicht arbeiten darf, entzieht sich meiner Logik und auch nach Nachfrage an die Freiwilligen Agentur weiß man dazu lediglich Ausflüchte.

    In diesem Sinn. NEIN DANKE!

    #162418

    Wie wahr, da sitzen gestandene Facharbeiter zuhaus, die nicht arbeiten dürfen, weil sie zu alt, nicht mehr schichttauglich oder nicht montagetauglich sind…
    Da kümmert sich noch nicht mal die Agentur drum… ist denen sch… egal

    #162419

    @westdeutscher
    Kommentarfunktion bei Hallespektrum beherrschen, aber unfähig mal nach BIWAQ zu googeln!
    „BIWAQ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des BMUB die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.“
    Für Flüchtlingshilfe ist dieses Programm sicher nicht zuständig. Und im Text ist die Zielgruppe klar benannt:
    „alleinerziehend, Spätstarter, mit Migratinoshintergrund“! Und das man als Pate für solche Personen selbstverständlich erreichbar sein muss und daher die Kontaktdaten zwingend erforderlich sind, sollte nachvollziehbar sein.

    Ansonsten klingen beide Beiträge eher wie bierschwangere Stammtischweisheiten vom arbeitsamen fachkundigen Deutschen, dem die Arbeit von ungebildeten 3. Weltlern weggeschnappt wird.

    #162448

    @westdeutscher Kommentarfunktion bei Hallespektrum beherrschen, aber unfähig mal nach BIWAQ zu googeln! „BIWAQ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des BMUB die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.“ Für Flüchtlingshilfe ist dieses Programm sicher nicht zuständig. Und im Text ist die Zielgruppe klar benannt: „alleinerziehend, Spätstarter, mit Migratinoshintergrund“! Und das man als Pate für solche Personen selbstverständlich erreichbar sein muss und daher die Kontaktdaten zwingend erforderlich sind, sollte nachvollziehbar sein.
    Ansonsten klingen beide Beiträge eher wie bierschwangere Stammtischweisheiten vom arbeitsamen fachkundigen Deutschen, dem die Arbeit von ungebildeten 3. Weltlern weggeschnappt wird.

    Da du das Antragsformular nicht in der Hand gehalten hast, weißt du natürlich zu 10 000%, dann erspare mir einfach deinen dummen und besserwisserischen Kommentar. Vielleicht fehlt noch, dass du mich Ursprünglich als Nazi betiteln wolltest, was mich hier a, nicht wundern würde und b, Scheißegal ist 😉

    In diesem Formular steht ausdrücklich, dass man bereit sein soll einem Flüchtling oder der Flüchtlingsfamilie private Telefonnummer und private Adresse durch die Freiwillgen Agentur an diese zu übergeben.
    Ich hatte das Formular fast unterschreiben, aber komplett ausgefüllt. Das Programm macht keinen Sinn und ist nur eine Geldbeschaffungsmaßnahme der EU an Halle.

    #162455

    @westdeutscher Kommentarfunktion bei Hallespektrum beherrschen, aber unfähig mal nach BIWAQ zu googeln! „BIWAQ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des BMUB die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.“ Für Flüchtlingshilfe ist dieses Programm sicher nicht zuständig. Und im Text ist die Zielgruppe klar benannt: „alleinerziehend, Spätstarter, mit Migratinoshintergrund“! Und das man als Pate für solche Personen selbstverständlich erreichbar sein muss und daher die Kontaktdaten zwingend erforderlich sind, sollte nachvollziehbar sein. Ansonsten klingen beide Beiträge eher wie bierschwangere Stammtischweisheiten vom arbeitsamen fachkundigen Deutschen, dem die Arbeit von ungebildeten 3. Weltlern weggeschnappt wird.

    Da du das Antragsformular nicht in der Hand gehalten hast, weißt du natürlich zu 10 000%, dann erspare mir einfach deinen dummen und besserwisserischen Kommentar. Vielleicht fehlt noch, dass du mich Ursprünglich als Nazi betiteln wolltest, was mich hier a, nicht wundern würde und b, Scheißegal ist 😉
    In diesem Formular steht ausdrücklich, dass man bereit sein soll einem Flüchtling oder der Flüchtlingsfamilie private Telefonnummer und private Adresse durch die Freiwillgen Agentur an diese zu übergeben. Warum sollte ich denn das tun? Damit die mir Sonntags auf den Sack gehen können, weil man in der Freiwilligen Agentur Sonntags keinen erreicht oder was? Ich hatte das Formular fast unterschreiben, aber komplett ausgefüllt. Das Programm macht keinen Sinn und ist nur eine Geldbeschaffungsmaßnahme der EU an Halle.

    #162456

    Anonym

    In diesem Formular steht ausdrücklich, dass man bereit sein soll einem Flüchtling oder der Flüchtlingsfamilie private Telefonnummer und private Adresse durch die Freiwillgen Agentur an diese zu übergeben.

    Ich hoffe, ich habe diesen Satz richtig verstanden: was genau hat dich daran gehindert, den Menschen, denen du mit dieser Aktion helfen wolltest, mitzuteilen, wo du wohnst? Hättest du lieber nur deine geschäftliche Adresse und Telefonnummer angegeben? Oder lieber gar nichts?

    Vielleicht solltest du doch lieber auf die Informationsveranstaltung nächste Woche gehen und deine Bedenken äußern?! Helfen wolltest du ja offenbar.

    #162459

    Ich denke es reicht, wenn man die Freiwilligen Agentur anrufen kann. Da muss ich keinen Bereitschaftsdienst ablegen und mir Sonntags auf den Sack gehen lassen, nur weil Jemand gerade keine Arbeit hat. Schlimm wäre auch,wenn da Abends Jmand vor meiner Tür steht oder randaliert.

    Für was also private Anschrift und Telefonnummer? Zum Zweck der Arbeitssuche? lol.

    Ich ahne da ein anderes Vorhaben.

    #162469

    @westdeutscher, was ahnst Du?

    Teilweise kann ich Deine Bedenken nachvollziehen. Adresse verstehe ich auch nicht, muss m.E. nicht sein. Das kann man dann später bei gegenseitiger Sympathie immer noch austauschen. Aber ohne Tel.Nummer kann ich mir das gnaze schwer vorstellen. Wie wollt Ihr denn im Kontakt bleiben? Immer über die Freiwilligenagentur? Das können die vermutlich personell gar nicht leisten.
    Hast Du mal nachgefragt und Dir das Formular erklären lassen?

    #162516

    @westdeutscher, was ahnst Du?
    Teilweise kann ich Deine Bedenken nachvollziehen. Adresse verstehe ich auch nicht, muss m.E. nicht sein. Das kann man dann später bei gegenseitiger Sympathie immer noch austauschen. Aber ohne Tel.Nummer kann ich mir das gnaze schwer vorstellen. Wie wollt Ihr denn im Kontakt bleiben? Immer über die Freiwilligenagentur? Das können die vermutlich personell gar nicht leisten. Hast Du mal nachgefragt und Dir das Formular erklären lassen?

    Wie ich Eingangs schon erwähnt habe, habe ich dort angerufen, als mir diese Klausel aufgefallen ist.
    Die Telefonnummer über eine Prepaidkarte, die man für einen Euro bekommt wäre jetzt kein Hinderniss. Allerdings, so sagte mir man am Telefon, ist es erforderlich, meine Privatnummer zur ständigen Erreichbarkeit, an die Flüchtlingsfamilie bzw. den Flüchtling heraus zu geben, was ich Persönlich nicht einsehe, da ich irgendwann mal meine Ruhe haben will und für „Freiwillig“ keine Bereitschaft eingehen will. Ich denke mir auch, für was denn bitte?

    Ob und wie die Freiwilligen Agentur für den „Probanden“ erreichbar ist und wieviel Personal die bereit stellen ist mir dann auch egal, aber ich ahne, dass das Peronal der Freiwilligen Agentur gar nicht angetastet werden soll und der „Pate“ die Arbeitskraft ersetzen soll und das für Umsonst oder einen „Appel und ein Ei“, was ich Persönlich gar nicht einsehe, deswegen habe ich das Formular so wie es ist, weg geworfen.

    #162518

    Ich meinte Hindernis^^

    #162532

    Wenn alle, alles freiwillig ohne Bezahlung machen sollen, dann haben wir eine gewaltige Schieflage in der Gesellschaft. Soll das die Zukunft sein? Dann Gute Nacht Deutschland!
    Ach ich vergaß: Die Bö(r)sen brauchen wieder neues Spielgeld. Irgend jemand muss ja die Spekulationsblasen in aller Welt bezahlen…

    #162554

    Wenn alle, alles freiwillig ohne Bezahlung machen sollen, dann haben wir eine gewaltige Schieflage in der Gesellschaft. Soll das die Zukunft sein? Dann Gute Nacht Deutschland! Ach ich vergaß: Die Bö(r)sen brauchen wieder neues Spielgeld. Irgend jemand muss ja die Spekulationsblasen in aller Welt bezahlen…

    Naja du kannst dich auch für 36 Stunden in der Woche zum Bundesfreiwilligendienst dort melden. Ich denke, dies lohnt sich aber auch nicht einmal.

    Ich gehe mal von mir aus. Ich würde, nach Nachfrage bis zu 300 Euro extra im Monat erhalten, müsste aber mich selbst versichern und würde Theoretisch die Sozialabgaben selbst bezahlen müssen Ich hab mir das mal ausgerechnet. Mir würden 120 Euro etwa übrig bleiben. Das würde halt auch für Fahrten und so drauf gehen.

    Als Hartzler hab ich mir das auch vorrechnen lassen. Erstens ist man dann für den ersten Arbeitsmarkt überhaupt gar nicht mehr verfügbar und zum zweiten darf man glube ich ja auch nur 100 Euro dazu verdienen, also geht das restliche Geld sowieso nur an den Staat, was aber keinen Mitarbeiter der Frewilligen Agentur ersetzt, aber ersetzen soll?

    #162559

    BFD kann man bis 200 €/Monat ohne Anrechnung behalten und ist auch automatisch sozialverichert.

    #162560

    Das hört sich bei Dir aber eher nach einem Honarvertrag an. Da kann ich nur sagen: Finger weg!
    Honorarverträge sind eine der Maschen, den Mindestlohn elogant zu umgehen.

    #162561

    Aber nicht wenn du nach §24, §19 oder §27 UmStG Selbstständig bist. du erzielst ja zusätzlich Einkommen, als Selbstständiger.

    Wie es bei Hartzlern aussieht weiß ich nicht zu 100%. So wurde mir nur Auskunft dort erteilt. Ich weiß auch nicht wie die Freigrenze ist. Kein Plan.

    #162719

    Wenn alle, alles freiwillig ohne Bezahlung machen sollen, dann haben wir eine gewaltige Schieflage in der Gesellschaft. Soll das die Zukunft sein?

    ja, das ist der feuchte traum gewisser kreise: massen von nichtentlohnten oder billigsten arbeitskräften sorgen für den reibungslosen ablauf, derweil kann man oben in ruhe mit geld spielen, wenn man nicht gerade im maserati rumfährt oder sich auf einer der eigenen yachten die sonne auf den bauch scheinen lässt – deshalb werden die freiwilligenagenturen und das freiwillige engagement auch überall so freundlich gehypt.

    der gute wille und die soziale einstellung der menschen wird hier in perfider weise ausgenutzt und letztlich gegen sie gedreht. jeder, der dieser masche etwas entgegensetzen will, wird übersät mit totschlagargumenten wie, er wäre wohl unsozial und würde nichts für die allgemeinheit tun wollen etc.

    wäre ja alles halb so wild, wenn der vermieter, der bäcker und der taxifahrer uns allen ihre angebote ohne bezahlung erbringen würden.

    #162737

    So toll ist es mit dem BFD auch nicht: Beim DRK beworben, eine dünne Rückmeldung, und das war es dann schon. Dabei stehen etliche Stellen ausgeschrieben… Und beides schon seit Monaten.
    Entweder man braucht dort keine Mitstreiter oder man sucht nur andere Gründe …

    Irgendwas funktioniert dort nicht…. und verständlich für bewerber ist es auch nicht, läßt doch irgendwann mal die Motivation nach.

    „Man merkt die Absicht…, und ist verstimmt.“

    #162965

    Habe auch mal beim Roten Kreuz angeklingelt. Mich wollte man zu einem Zahnarzt schicken. Gemeinnützigkeit? Die Diakonie will nur Bettenschieber und Leute die Hecken schneiden. Also auch noch Dienstleistungsgewerbe? Bahnhofsmission stelle ich mir auch anders vor. Da soll man Koffer Trolleys schleppen.

    #163571

    Ja da hast du Recht @bormi.

    Vielleicht bin ich in meinem Selbstverständnis etwas zu weit gegangen, was die Bahnhofsmission angeht, denn ich verbindete die Bahnhofsmission als Infomations- und Dienstleistungsinsel für gestrandete Menschen, die weit von ihrer Heimat entfernt sind. Ich habe da vielleicht eher Frankfurt am Main im Kopf, da hat man keine Kapazitäten mehr für Disoziale und Junkies. Die haben in Frankfurt nämlich viel mehr Möglichkeiten um die Leute von der Straße zu bringen.

Ansicht von 20 Beiträgen - 1 bis 20 (von insgesamt 20)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.