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Kenno.
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9. Dezember 2018 um 11:07 Uhr #332475
Was passiert, wenn der Grob und Feinkies unter der Bodenplatte weggespült wird? Bekommt Trotha dann eine neue Schule?
@redhall, da fehlt dann die umgebende Hochwasserschutzwand.9. Dezember 2018 um 17:45 Uhr #332487Jetzt wäre mal ein fachlicher Beitrag des LHW erforderlich, wurde den die Nutzung des Geländes bei der Berechnung der Polter evtl. berücksichhtigt, fragte er, um die Weisheit des LHW wohl wissend!
9. Dezember 2018 um 19:52 Uhr #332499„Das ist nicht die Begründung für die Notwendigkeit einer Erdaufachüttung über Geländeoberkante.“
Dann musst du dich an hallespektrum wenden, ich habe aus dem Artikel zum Thread zittiert.10. Dezember 2018 um 10:33 Uhr #332538Was soll der Verweis an Hallespektrum, wenn du nicht in der Lage bist, vollständig zu zitieren und eigene Recherchen anzustellen?
10. Dezember 2018 um 12:34 Uhr #332552Du hast nicht meine Behauptung angezweifelt, sondern die von hallespektrum. Wenn du das anzweifelst, dann wende dich bitte an die Quelle, die das veröffentlicht hat und nicht an denjenigen, der die Quelle zitiert hat.
Du kannst natürlich auch einfach schreiben: „hallespektum schreibt nicht die Wahrheit.“Was gibt es da noch weiter zu zitieren?
„Danach erfolgte eine Grob- und Feinkiesauffüllung nicht nur bis zur bisherigen Geländeoberkannte, sondern um 0,75 m höher und man glaubt damit, nicht mehr in dem vom Landesverwaltungsamt ausgewiesenen Hochwasserüberschwemmungsniveau zu liegen.“
Das ist die Luftaufnahme vom 5.6. und man sieht immer noch grüne Wiese:
10. Dezember 2018 um 13:10 Uhr #332559Auf den Luftbild ist nichts zu erkennen und du bist als Scharfrichter nicht zuständig. Solltest du Recht haben, dass kein Hochwasser auf dem Holzplatzbaugelände gewesen sei, dann stellen sich Heiwu und ich erneut die Frage, warum dann ca.33 750 m3 Erdmassen zusätzlich aufgeschüttet werden sollen, während am Gimritzer Damm das ehemalige Plateau der Eissporthalle mit ca.35 000 m3 abgetragen wird?
10. Dezember 2018 um 13:31 Uhr #332562Muss ja irgendwo hin, der Krempel. Die in der Hordorfer wollten es nicht haben.
10. Dezember 2018 um 14:08 Uhr #332567Kenno, es bleibt jedem unbenommen sein Gelände aufzuschütten, wenn er meint dies tun zu wollen, solange nicht Gesetze oder Verordnungen etwas anderes sagen, was sie in dem Fall schlicht nicht tun.
Ob ein Schulstandort, wo man zum Schutz der Kinder im ärgsten Hochwasserfall ( der ja auch nicht plötzlich kommt ) das Gelände noch aufschüttet, ein guter ist, ist das Thema.
Die Stadt nutzt hier sicherlich aus, dass nach heute geltendem HQ 100 das Aufschütten möglich ist, in einem zukünftigen vielleicht nicht mehr. Da wird sie entlang der Saale wohl auch nicht allein sein mit derartigen Aktionen.10. Dezember 2018 um 14:13 Uhr #332572Geraldo, du meinst aber den kontaminierten Aushub, der aus Kostengründen nur bis zu einer Tiefe von -3 m unter Gelände-OK entsorgt werden soll, den man zunächst Beiseite gelegt hat und nun nicht los wird.
10. Dezember 2018 um 14:30 Uhr #332579HansimGlück,
nach deiner Lesart hätte man ja dann das Plateau der ehemaligen Eissporthalle ohne Abtragung für den Ausweichschulkomplex benutzen können.
Ich frage mich nur, welches zuständige Organ die Zulässigkeit der Bebauung von Hochwasserüberschwemmungsgebieten überhaupt überwacht und zu genehmigen hat?
Meine diesbezügliche Anfrage anläßlich einer Infoveranstaltung des Landes zum Thema „Gebt den Flüssen wieder mehr Retentionsraum“ in der Konzerthalle am 23.10.2017 blieb bisher unbeantwortet.10. Dezember 2018 um 14:52 Uhr #332584Da wird sie entlang der Saale wohl auch nicht allein sein mit derartigen Aktionen
Durchaus nicht. Jüngst geschehen entgegen Baurecht z.B. im Neubauviertel am Ende der Hafenstraße.
10. Dezember 2018 um 16:56 Uhr #332593Das ist die Luftaufnahme vom 5.6. und man sieht immer noch grüne Wiese:
Auf deinem Photo sehe ich nicht mal ein Gasometer.
Hier eine offiziell zusammengelogene Karte aus dem Geoinformationssystem mit der Hochwasserverteilung 2013. Such mal das Gasometer. Da du ja so ein Farbenfreund bist, kleiner Tip: Such nicht im grünen Bereich, sondern eher im Blauen:
10. Dezember 2018 um 17:07 Uhr #332595Da wird sie entlang der Saale wohl auch nicht allein sein mit derartigen Aktionen
Durchaus nicht. Jüngst geschehen entgegen Baurecht z.B. im Neubauviertel am Ende der Hafenstraße.
Hmm. Sicher? Die Aufschüttung (auch für das zuletzt fertig gestellte Bauwerk „Monitor“) sind im Bebauungsplan 151 geregelt. Und der Ausgleich, der für das Maß an „entwendeter“ Retentionsfläche in Form von Abgrabungen an anderer Stelle in diesem Bereich zu erbringen ist gleich mit… Gern kann der Passus des Bebauungsplans hier rein kopiert / zitiert werden.
Im Übrigen war/ist die Stadt – was besagtes Neubaugebiet angeht eher strikt und rigoros, was das Thema Geländehöhe angeht. Dort wird vorgeschrieben, welche Höhe definitiv nicht überschritten werden darf (es könnte ja irgendwie doof aussehen, wenn die Gebäude einen halben Meter höher stünden). Was dem Einen oder Anderen bei künftigen Hochwassern auf die Füsse fallen könnte. Am „eigenen Standort“ hingegen, erlaubt man sich, was man will…
10. Dezember 2018 um 17:58 Uhr #332610https://www.mz-web.de/image/809486/max/1920/1080/7f2087c75001f7962e8d42e25df307cd/fY/luft-06-05-hal-dsc-5453–17–jpg.jpg
Nimm die Lupe, dann entdeckst du das Gasometer und die grüne Fläche davor.10. Dezember 2018 um 18:01 Uhr #332611Hätte man Kenno, aber der OB wollte einen neuen Eisdom, deshalb mussten am alten Standort alle Spuren verschwinden, in etwa wie beim Planetarium. Ist in dem Fall ja auch gut so, dass der Huckel weg kommt.
Die Genehmigung bekommst du von der Wasserbehörde, geht ja auch um deren Gesetz.10. Dezember 2018 um 19:24 Uhr #332625Halleandersaale,
vielen Dank für die erfreulichen Informationen von der Hafenstraße, wo es doch so gelaufen ist, wie ich erwartet hatte.
Nun müßte man auch für das Überschwemmungsgebiet am Holzplatz von der Stadt auch ähnliche Aktivitäten erwarten und auch eine bessere Information der Bevölkerung, wie es mit den Abgrabungen weitergeht.
PS.: vielleicht kannst du den Passus aus dem Bebauungsplan verlinken.HansimGlück,
die Genehmigung nicht nur der Eissporthallenplateau-Abgrabung und der Entfernung des bereits begonnene Deichabschnittes am Sandanger brauche nicht ich, sondern ist Bestandteil des hoffentlich bald zum Abschluss kommenden Planfeststellungsverfahrens.10. Dezember 2018 um 21:02 Uhr #332634Halleandersaale,
Nun müßte man auch für das Überschwemmungsgebiet am Holzplatz von der Stadt auch ähnliche Aktivitäten erwarten und auch eine bessere Information der Bevölkerung, wie es mit den Abgrabungen weitergeht.
PS.: vielleicht kannst du den Passus aus dem Bebauungsplan verlinken.Hier der link:http://www.halle.de/de/Verwaltung/Stadtentwicklung/Bebauungsplaene/index.aspx?RecID=468
Auf Seite 6 steht geschrieben:
„Überschwemmungsgebiet der Saale
In einer kleinen Teilfläche westlich der Hafenstraße erfolgt ein Eingriff in das Überschwemmungsgebiet der Saale, welches durch die HQ 100-Linie ( Eintrittswahrscheinlichkeit des maßgeblichen Hochwassers einmal in 100 Jahren) gekennzeichnet wird. Dieser Eingriff wird
jedoch durch eine Vergrößerung der Überschwemmungsflächen an der Elisabethsaale mehr
als ausgeglichen.“In den Unterpunkten im Folgenden wird dann noch darauf eingegangen, wie der Retentionsraum zurückgewonnen bzw. noch vergrößert wird:
„Zu Nr. 5: Der verloren gehende Rückhalteraum wird vollständig ausgeglichen.“
„Zu Nr. 7: Nachteilige Auswirkungen auf Oberlieger sind nicht zu erwarten, weil […] das Ausgleichsvolumen im engen räumlichen Zusammenhang mit den durch die Planung verloren gehenden Rückhalteräumen, oberhalb vorhandener Nutzungen von Unterliegern, erfolgt.“
Letztendlich gab allein der B-Plan vor, dass verloren gegangener Retentionsraum (mehr als) ausgeglichen werden musste. Warum das an anderer Stelle (Schulneubau) vollkommen vernachlässigt werden darf, ist mir (k)ein Rätsel…
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Diese Antwort wurde geändert vor 4 Jahre, 5 Monaten von
halleandersaale.
10. Dezember 2018 um 22:02 Uhr #332640„Zu Nr. 5: Der verloren gehende Rückhalteraum wird vollständig ausgeglichen.“
Danke, das Detail kannte ich nicht. Klingt schlüssig.
@farbspektrum: auf deinem Bild sieht man nix, mit Verlaub. Nimm das hier:
11. Dezember 2018 um 05:05 Uhr #332662Wenn du auf deinem Bild die grüne Fläche vor dem Gasometer selbst mit Lupe nicht siehst, dann ist dir nicht zu helfen.
Man sieht im und am Gasometer Wasser stehen. Wie schon erwähnt wird der „Keller“ des Gasometers aufgefüllt.
Jetzt:
Später:
https://**************/wp-content/uploads/2016/09/gasometer3.png11. Dezember 2018 um 10:35 Uhr #332672Farbspektrum,
Der Gasometer als Glockengasspeicher hatte doch nie einen Keller, sondern nur eine Wassertasse für die Abdichtung und die mußte zur Verhinderung des Einfrierens mit einer Anböschung von Außen geschützt werden oder sogar beheizt werden!!!11. Dezember 2018 um 10:55 Uhr #332675Kenno, überzeuge dich bitte, dass ich „Keller“ in Anführungsstriche zur Allgemeinverständlichkeit gesetzt habe. So sieht doch gleich jeder, was gemeint ist. Oder glaubst du, dass „Wassertasse“ zum Allgemeinwissen gehört?
11. Dezember 2018 um 11:32 Uhr #332677Farbspektrum, immerhin ist und war eine „Wassertasse“ wasserdicht und könnte nach den vielen Regenfällen vor dem Hochwwasser 2013 auch mit Regenwasser gefüllt gewesen sein.
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Diese Antwort wurde geändert vor 4 Jahre, 5 Monaten von
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