Startseite Foren Halle (Saale) Arbeitsagentur Halle macht junge Migranten und Flüchtlinge fit für die Ausbildung

  • Dieses Thema hat 48 Antworten und 17 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 5 Jahre, 5 Monaten von Anonym.
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  • #191002

    Mehr als 4.000 Flüchtlinge werden allein in diesem Jahr in Halle (Saale) erwartet. Junge Migranten und Flüchtlinge könnten eine Chance für den Ausbild
    [Der komplette Artikel: Arbeitsagentur Halle macht junge Migranten und Flüchtlinge fit für die Ausbildung]

    #191003

    Die meisten der Flüchtlinge und Migranten haben seit Jahren kein Klassenzimmer von innen gesehen und jetzt sollen Sie mit ein wenig Sprachunterricht fit für eine Lehrstelle in Deutschland sein? Glaubt die Bundesagentur für Arbeit wirklich diesen Misst den Sie in die Öffentlichkeit posaunt? Oder geht es vielmehr um die Unterwanderung des Mindestlohns mit Flüchtlingen und Migranten?

    #191004

    Anonym

    Woher kennst du den Bildungsstand? Weißt du das aus Umfragen? Oder kennst du die Schulsysteme der Herkunftsländer? Bist du einem einzigen (jugendlichen) Flüchtling persönlich begegnet?

    #191005
    #191006

    “Die meisten der Flüchtlinge und Migranten haben seit Jahren kein Klassenzimmer von innen gesehen und jetzt sollen Sie mit ein wenig Sprachunterricht fit für eine Lehrstelle in Deutschland sein?”

    Da kannst Du mal sehen, dass sie einen deutlich höheren IQ haben müssen als der durchschnittliche Deutsche.

    #191008

    Anonym

    @braegel: Hast du wahrscheinlich übersehen:

    “Vor allem die Sprachkenntnisse seien immer eine große Hürde während der Ausbildung.”

    Genau da soll das “EQ+” auch ansetzen.

    #191009

    Die Kosten belaufen sich hochgerechnet voraussichtlich auf insgesamt rund 110.000 Euro.

    Und das Geld dafür kommt woher?

    #191010

    Aus der Notenpresse.

    #191011

    Anonym

    Was ändert sich, wenn du weißt, woher es kommt?

    #191012

    “Da kannst Du mal sehen, dass sie einen deutlich höheren IQ haben müssen als der durchschnittliche Deutsche.”

    Erstens kann man nicht immer nur von seinem eigenen Umfeld ausgehen und zweitens nennt man sowas Rassismus.

    #191013

    Wenn Firmen über Kräftemangel jammern, jetzt oder zukünftig, sollte das doch Ansporn sein, vorhandenen Kräfte mit anderen Bedingungen als bisher im Unternehmen zu halten oder Kräfte zu rekrutieren, die schon eine Ausbildung haben und ggf. noch mal für die neue Tätigkeit fit gemacht werden können…

    #191014

    Von mir aus soll jeder seine Chance haben, aber auch wirklich jeder und nicht nur Flüchtlinge, wie derzeit praktiziert. Ich bin bestimmt kein Rassist und habe schon beruflich mit vielen Flüchtlingen Kontakt gehabt. Aber solange immer mehr Programme durch die Bundesanstalt für Arbeit ausschließlich für Flüchtlinge ins leben gerufen werden, wird es auch Unruhe unter den Deutschen Jugendlichen geben.

    Na klar müssen wir was für die Jugendlichen tun, aber erst wenn deren Antrag positiv entschieden wurde und nicht das durch diese Maßnahmen ein Bleiberecht generiert wird.

    #191015

    Anonym

    Die deutschen Jugendlichen, die jahrelang ein Klassenzimmer von innen gesehen haben, sollen auch durch Sprachkurse qualifiziert werden?

    Wieviel unruhige deutsche Jugendliche kennst du, die unverdient ausbildungs- oder arbeitslos sind? Was ist der Grund für deren Situation? Sprachkurse für Flüchtlinge??

    Aus dem Artikel:
    “im Oktober waren in Sachsen-Anhalt 700 Lehrstellen unbesetzt”

    #191016

    @Sagisdorfer8
    Viele sind selber daran schuld, dass Sie keine Lehrstelle oder Arbeit haben, da gebe ich dir recht. Aber ich kenne auch Junge Menschen diese aufgrund einer Körperbehinderung oder, weil keine erweiterte Förderung stattgefunden hat ohne Arbeit oder Lehrstelle sind. Da ein Euro nun mal nur einmal ausgegeben werden kann, müssen die wenigen Mittel auch in sinnvolle Projekte gesteckt werden. Von mir aus auch ein Teil für Jugendliche Asylbewerber, aber eben nur ein Teil.

    #191017

    Anonym

    Ach du meinst sowas wie die “Initiative Inklusion”? Da stehen 80 Mio. Euro für die berufliche Orientierung behinderter Jugendlicher zur Verfügung, 15 Mio. für Ausbildungsplätze.

    Das Programm “EQ+” steht übrigens allen Ausbildungslosen zur Verfügung. Lediglich das “EQ++” mit zuätzlichem Sprachtraining richtet sich an fremdsprachige Azubis bzw. Praktikanten.

    Da sind doch 110.000 Euro gut angelegt.

    #191018

    @Sagisdorfer8
    Wo du recht hast, da haste recht!

    #191019

    Anonym

    Interessant ist doch nicht DAS Lehrstellen unbesetzt sind, sondern WELCHE. Ich sehe hier jedenfalls wenig Potenzial für FACHKRÄFTE, eher für Frisöre, Landwirte und Reinigungskräfte.

    #191020

    Anonym

    Wieder mal nur geraten oder hast du genaue Informationen, welche Ausbildungsplätze frei sind?

    #191060

    @braegel: Hast du wahrscheinlich übersehen:
    „Vor allem die Sprachkenntnisse seien immer eine große Hürde während der Ausbildung.“
    Genau da soll das „EQ+“ auch ansetzen.

    Tatsächlich? In Syrien beispielsweise endet die Schulpflicht mit dem 11. Lebensjahr.
    Sol ich noch mehr dazu sagen?
    Selbst wenn den Betroffenen Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt werden, so sind sie mit Grundschulkenntnissen längst nicht ausbildungsfähig.
    Diese Klientel müsste somit weiter beschult werden.

    Bei diesem Projekt geht es aus meiner Sicht (wie so oft) vor allem darum, die Bildungsträger und die Soziallobby zu stärken.

    #191063

    Anonym

    @Sagisdorfer8 Viele sind selber daran schuld, dass Sie keine Lehrstelle oder Arbeit haben, da gebe ich dir recht. Aber ich kenne auch Junge Menschen diese aufgrund einer Körperbehinderung oder, weil keine erweiterte Förderung stattgefunden hat ohne Arbeit oder Lehrstelle sind. Da ein Euro nun mal nur einmal ausgegeben werden kann, müssen die wenigen Mittel auch in sinnvolle Projekte gesteckt werden. Von mir aus auch ein Teil für Jugendliche Asylbewerber, aber eben nur ein Teil.

    Bei Umschulungen von Schwerbehinderten hält die Agentur die Taschen zu.

    #191073

    Anonym

    In Syrien beispielsweise endet die Schulpflicht mit dem 11. Lebensjahr.

    Tatsächlich? An welcher Supermarktkasse hast du denn diese Information erhalten?

    Die Schulpflicht endet mit der 9. Klasse. Danach sind 3 weitere Jahre möglich, die für ein Universitätsstudium qualifizieren. Im Jahr 2007 haben 72% diese Möglichkeit genutzt.
    Wie du daran siehst, heißt Ende der Pflicht nicht zwangsläufig Ende des Schulbesuchs.

    Bei diesem Projekt geht es aus meiner Sicht (wie so oft) vor allem darum, die Bildungsträger und die Soziallobby zu stärken.

    Wie lautet dein Vorschlag, Arabern die Deutsche Sprache beizubringen?

    Kennst du das “WIR”-Projekt in RLP? Kannst ja mal rausfinden, wie viel Geld dort zur Stärkung der Bildungsträger und Soziallobby verschwendet wird.

    #191075

    Anonym

    Bei Umschulungen von Schwerbehinderten hält die Agentur die Taschen zu.

    Es geht hier um (Erst-)Ausbildungen.

    #191076

    Interessant ist doch nicht DAS Lehrstellen unbesetzt sind, sondern

    Doch, du sollst auch einen Sprachkurs bekommen.

    #191079

    Bei Umschulungen von Schwerbehinderten hält die Agentur die Taschen zu.

    Oh, nicht nur bei diesen. Das geht schon bei Ü55 los…
    Originalzitat: “Solange irgendwo in Deutschland(!) noch eine freie Stelle als Schlosser existiert, bekommen Sie von uns keine Grundausbildung als Schweißer…” (natürlich wohlvergessend, daß man das als Schlosser auch können dürfte…)

    #191084

    Anonym

    Das geht schon bei Ü55 los…

    Schon! 🙂

    Du hast doch nur noch 3 Jahre. Wirst du die damit verbringen, dein Leid zu klagen?

    Übrigens spricht auch jetzt nichts dagegen, deine Ausbildung zum Schweißer selbst zu finanzieren. So als Investition in die Zukunft. Aber wenn’s andere bezahlen, macht’s natürlich mehr Spaß.

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