Startseite Foren Halle (Saale) Angriffe gegen die Polizei

Dieses Thema enthält 68 Antworten und 15 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Wolfgang Stauch vor 2 Monate.

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  • #321468

    teu

    Zum Thema, ist reiner Zufall, erinnert die JW nochmals an den Fall Oury Jalloh.

    Diesmal sehr ausführlich:
    https://www.jungewelt.de/artikel/337653.polizeigewalt-tod-in-der-zelle.html

    #321469

    Unabhängig der individellen Meinung zum Vorfall, begründet ein Einzelfall noch lange keinen statistisch signifikanten Anstieg. Aus diesem Grunde nochmal meine Frage, ob die Behauptungen der Welt irgendwo eine (statistische) Faktengrundlage haben? Oder war es nur eine übliche konservative „Law and Order“ Fake-News-Propaganda?

    farbspektrum
    Es kommt nicht darauf an, ob sie vermummt waren. Es kommt darauf an, dass sie vor der Wohnung eines Beamten protestiert haben.

    Mir wäre die Stelle des Demonstrationsrechtes neu, die dieses Verbietet.
    Aber da ja offensichtlich diskussionsbedarf ist, hier der Bericht dazu aus der Taz, inkl. der verlinkten Betroffenen-Stellungnahme
    http://www.taz.de/!5507260/

    #321470

    Zum Thema, ist reiner Zufall, erinnert die JW nochmals an den Fall Oury Jalloh.

    „Erinnern“. Aber das zeigt mal wieder die verzerrte Wahrnehmung, irgendwas zwischen Selbstmord, Unfall und bestenfalls Vertuschung der bestenfalls fahrlässigen Handlungen der Polizisten im Nachhinein rechtfertigt jahrelangen Terror und echte Mordanschläge auf Polizisten? Wo war der Aufschrei?

    Übrigens die Autorin, unter anderem für KenFM tätig, dürfte ja genau dein Niveau sein, zeigt auch sonst öffentlich was sie von Polizisten hält, da passt der Artikel ja perfekt dazu.

    #321471

    „Mir wäre die Stelle des Demonstrationsrechtes neu, die dieses Verbietet.“
    Zur Erinnerung. Es ging darum, die Namen von Polzeibeamten öffentlich zu machen, um sie und ihre Familie terrorisieren zu können.

    #321474

    Der Polizist hat sich seinen Ruf hart erarbeitet und die Demonstranten haben sich hier gegen ihre Kriminalisierung durch den Staatsschutz gewehrt, die maßgeblich von dem bewussten Polizisten vorangetrieben worden ist. Dieser hat wohl ein Problem zwischen privatetr Meinung und seiner beruflichen Tätigkeit. Insofern war das Singen von ein paar Liedchen in etwa 200 m von seinem allseits bekannten Wohnsitz entfernt, durchaus gerechtfertigt.

    Und vom Demonstrationsrecht gedeckt war die Aktion allemal, insofern war die Aktion der Polizei nicht vom Recht gedeckt und noch dazu in ihrer Gewaltätigkeit völlig überzogen und unangemessen. Weswegen die Polizei die allseits bekannte und von vielen Medien unhinterfragt übernommene, verlogene Pressemitteilung herausgegeben hat. Die Presseabteilung wusste nämlich, dass die Polizei übezogen reagiert hatte und wollte mit einer eigenen Story vorbauen.

    Aber wie gesagt ein Einzelfall macht noch keine statistische Signifikanz. Und hier warte ich immer noch auf belastbare Belege für den Artikel in der Welt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  fractus.
    #321478

    Ich bin der Meinung, dass sich Proteste gegen Institutionen richten sollen, ohne in die Privatsphäre von Personen einzudringen. Dringt man in die Privatspähe ein, sind davon auch Familienangehörige, auch Kinder betroffen.

    #321479

    Es ging immer darum, das die Aktion legal war und die Polizei, angefordert und aufgestachelt vom besagten Polizisten, gegen Teilnehmer einer legalen Aktion rechtswidrig sowie brutal und gewalttätig vorgegangen ist. Das ist nichts anderes als ein polizeilicher Angriff auf das grundgesetzlich geschützte Demonstrationsrecht. Das ist das eigentliche politische und juristische Problem, die juristische Grenzüberschreitung und privat motivierte nicht legale Machtdemonstration durch die Polizei.

    Über die Moral mag man sich streiten, ich verstehe jedenfalls den Frust der Aktivisten, wenn ein Dorfbewohner das dörfliche Zusammenleben durch exzessive Polizeieinsätze unter Missachtung der Meinungsfreiheit torpediert bzw. genauer als Denunziant gegen die anderen Dorfbewohner vorgeht und dafür seine berufliche Position ausnutzt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  fractus.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  fractus.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  fractus.
    #321483

    Ja ich streite mich über die Moral. Man kann nicht alles mit Gesetzen abdecken. Aber von Moral und Anstand geht ja immer mehr verloren.
    Die Demo in Tröglitz war auch legal.

    #321484

    Die Polizei wird zur gefährlichsten Institution im Staate, wenn sie sich über die Gesetze stellt und diese nach polizeilicher Räson willkürlich bricht.
    Denn dann wird die Demokratie durch einen Polizeistaat abgelöst. Das ist das eigentliche grundsätzliche Problem.

    Das moralische Dilemma zwischen Denunziantentum und direktem Protest gegen den Denunzianten halte ich dagegen für allenfalls ein lokales Moralproblem. Und es bleibt ein moralisches Dilemmata.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  fractus.
    #321512

    Ich habe schon persönlich den Unterschied zwischen tatsächlichem Geschehen und Berichten von Demonstranten erlebt. Ich traue da erstmal keiner Seite. Für manche sind aber die Demonstranten die Guten, die die Wahrheit sagen und die Polizei, die immer lügt. Das kann man aber rechtlich aufarbeiten. Früher war da überhaupt nichts möglich. Der Einsatz von Bodycams ist ein Schritt auf dem richtigen Weg.

    #321516

    teu

    Wenn die Bodycams ausnahmslos(!) auch von dem Veranstalter einer Demo ausgewertet werden können.
    Und dazu kommt noch, dass Vermummungen auch für Polizisten verboten werden sollten.

    #321518

    Damit linke Chaoten noch mehr unliebsame Polizisten im privaten Umfeld terrorisieren können? Das Ergebnis wäre absehbar. Weitere „Fahndungsaufrufe“ und Aufrufe zur Ausführung von schweren Straftaten ala Indymedia wären die Folge. Das könnte euch so passen. Daraus wird nichts. Eure generalisierende Täter-Opfer-Umkehr wird nicht funktionieren.

    #321519

    teu

    Die Polizei wird zur gefährlichsten Institution im Staate,
    …..

    Ich würde da noch einen Schritt weitergehen, und die sogenannte Justiz dazu zählen.
    Siehe Fall Jalloh und ähnliche.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  teu.
    #321521

    teu

    Damit linke Chaoten noch mehr unliebsame Polizisten im privaten Umfeld terrorisieren können? Das Ergebnis wäre absehbar. Weitere „Fahndungsaufrufe“ und Aufrufe zur Ausführung von schweren Straftaten ala Indymedia wären die Folge. Das könnte euch so passen. Daraus wird nichts. Eure generalisierende Täter-Opfer-Umkehr wird nicht funktionieren.

    „Warum nutzen gerade rechtsextrem eingestellte Menschen die Figur der Täter-Opfer-Umkehr so gerne und so häufig?
    Hat das etwas mit der kritischen historischen Phase zu tun, die von solchen Kreisen immer wieder heraufbeschworen und uminterpretiert wird?“
    Hier mal was zum Lesen:
    http://wilfried-ehrmann.blogspot.com/2018/03/rechtsextremismus-und-die-tater-opfer.html

    #321531

    Ach Gottchen. Die Rechten sind schlecht. Die Polizei sowieso. Und natürlich auch die Justiz. Die einzigen Guten sind nur die Linken und deren Gleichgesinnte.

    Sorry teu, mit so einer Ansicht machst du dich gerade absolut lächerlich.

    #321532

    „Und vom Demonstrationsrecht gedeckt war die Aktion allemal“
    Wo steht denn im Demonstratiosnrecht, dass das Betreten eines Privatgrundstücks erlaubt ist?

    #321533

    „Warum nutzen gerade rechtsextrem eingestellte Menschen die Figur der Täter-Opfer-Umkehr so gerne und so häufig?

    Deine früheren Genossen fanden das reichtig gut und das gilt für Linksextreme weiterhin (findet sogar die linke „Zeit“: https://www.zeit.de/2013/11/Linker-Antisemitismus-Terrorismus/seite-2

    Da du ja interessiert scheinst, hier noch mal was zum G20:

    https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/tag/taeter-opfer-umkehr/

    #321534

    Wo steht denn im Demonstratiosnrecht, dass das Betreten eines Privatgrundstücks erlaubt ist?

    Wenn die glauben, man müsse ihnen (Versammlungsleitern) Zugang zu den aufgenommenen Videos verschaffen und auch den Polizisten, die als Hüter des Gesetzes ihre Identität gegenüber potentiellen Straftätern offenbaren sollen, bilden die sich auch ein, dass diesen Personen kein Schutz zusteht. Der linke Mob will Blut!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  Porbitzer.
    #321542

    Ja, so gewalttätig ist der linke Mob: https://vimeo.com/271084602

    #321545

    Das taugt nicht. Das ist die eine Wahrheit. Meist gibt es mindestens noch eine.
    Verurteilt wurde die Aktion wohl von allen Parteien. Die haben alle keine Ahnung, auch die SPD?

    #321546

    Singend sind schon viele marschiert, bevor die Post abging.

    #321547

    Der linke Mob will Blut!

    Wer hier wirklich Blut sehen will, wird aus solch gewalttätiger Sprache ziemlich klar deutlich.

    Ebenso wie das offensichtliche Fehlen von irgendwelchen Beweismaterial aus dem Haus des professionell mit der Beweissicherung und Dokumentation von Gesetzesverstößen befassten Hausbesitzers.

    Dieser Thread wird immer mehr zum Offenbarungseid des Autoritären Charakters.

    #321548

    Verurteilt wurde die Aktion wohl von allen Parteien. Die haben alle keine Ahnung

    Im vorliegenden Falle scheint das so zu sein – wie es aussieht, hat die Polizei wohl über den Presseverteiler offenbar etwas verbreitet, was sich so nicht zugetragen hat.
    Unter anderem wurde behauptet, die Demonstranten hätten die verbotene Flagge der YPG gezeigt. Haben sie auch – nur verboten ist das Symbol nun gerade nicht.

    #321550

    Der Polizist hat sich seinen Ruf hart erarbeitet und die Demonstranten haben sich hier gegen ihre Kriminalisierung durch den Staatsschutz gewehrt, die maßgeblich von dem bewussten Polizisten vorangetrieben worden ist. Dieser hat wohl ein Problem zwischen privatetr Meinung und seiner beruflichen Tätigkeit. Insofern war das Singen von ein paar Liedchen in etwa 200 m von seinem allseits bekannten Wohnsitz entfernt, durchaus gerechtfertigt.

    Schöne Verharmlosung.

    Und vom Demonstrationsrecht gedeckt war die Aktion allemal, insofern war die Aktion der Polizei nicht vom Recht gedeckt und noch dazu in ihrer Gewaltätigkeit völlig überzogen und unangemessen. Weswegen die Polizei die allseits bekannte und von vielen Medien unhinterfragt übernommene, verlogene Pressemitteilung herausgegeben hat. Die Presseabteilung wusste nämlich, dass die Polizei übezogen reagiert hatte und wollte mit einer eigenen Story vorbauen.

    War sie offensichtlich nicht. Gewalt ging wie fast immer nur von den Linken aus.

    Aber wie gesagt ein Einzelfall macht noch keine statistische Signifikanz. Und hier warte ich immer noch auf belastbare Belege für den Artikel in der Welt.

    Gab doch oben den passenden Link. Inkl. zahlen. Du vergisst hunderte Polizisten die in Hamburg verletzt wurden, das pusht die Statistik.

    Es ging immer darum, das die Aktion legal war und die Polizei, angefordert und aufgestachelt vom besagten Polizisten, gegen Teilnehmer einer legalen Aktion rechtswidrig sowie brutal und gewalttätig vorgegangen ist. Das ist nichts anderes als ein polizeilicher Angriff auf das grundgesetzlich geschützte Demonstrationsrecht. Das ist das eigentliche politische und juristische Problem, die juristische Grenzüberschreitung und privat motivierte nicht legale Machtdemonstration durch die Polizei.

    Ich denke der Polizist war gar nicht da, wie hat er das alles gemacht. Wie kann die Demonstration irgendwie legal sein wenn da Vermummte herumlaufen? Was bringt es die Familie des Polizisten zu bedrohen?

    Über die Moral mag man sich streiten, ich verstehe jedenfalls den Frust der Aktivisten, wenn ein Dorfbewohner das dörfliche Zusammenleben durch exzessive Polizeieinsätze unter Missachtung der Meinungsfreiheit torpediert bzw. genauer als Denunziant gegen die anderen Dorfbewohner vorgeht und dafür seine berufliche Position ausnutzt.

    Also deine Faktenlosen Anschuldigungen rechtfertigen diese und weitere Aktionen dennoch nicht. Ich verstehe den Rechtsstaat nicht, das er so etwas zulässt. Solche „Aktivisten“ sollten lange Bedenkzeiten in der JVA bekommen.

    Wenn die Bodycams ausnahmslos(!) auch von dem Veranstalter einer Demo ausgewertet werden können.
    Und dazu kommt noch, dass Vermummungen auch für Polizisten verboten werden sollten.

    Wenn Polizisten ausnahmslos die Mediengeräte der Veranstalter und Teilnehmer auswerten dürfen, gerne.

    Die Polizei vermummt sich nicht explizit, es ist der nötige Schutz vor Gewalt von irgendwelchen Spinner. Zahlreiche schwere Körperverletzungen und Tötungsversuche durch Linke bei den G20 Protesten zeigen warum es immer nötiger wird.

    „Warum nutzen gerade rechtsextrem eingestellte Menschen die Figur der Täter-Opfer-Umkehr so gerne und so häufig?
    Hat das etwas mit der kritischen historischen Phase zu tun, die von solchen Kreisen immer wieder heraufbeschworen und uminterpretiert wird?“
    Hier mal was zum Lesen:
    http://wilfried-ehrmann.blogspot.com/2018/03/rechtsextremismus-und-die-tater-opfer.html

    Ist keine Umkehr, seit nun gut 10 Jahren geht vom linken Spektrum mehr Gewalt aus. Kannst du jedes Jahr in den PMK Statistiken nachlesen. Der G20 Gipfel hat die Stellung doch auch wieder gefestigt.

    Ja, so gewalttätig ist der linke Mob: https://vimeo.com/271084602

    Es gibt bestimmt auch Videos aus Lichtenhagen mit lustig singenden Menschen. Aber alleine auf deinem Video sind diverse vermummte Menschen zu sehen und es werden lustige verbotene Symbole zur Dekoration genutzt. Für jemanden der bei Frakturschrift schon Schnappatmung bekommt schon eine lustige Wahrnehmung. Würdest du das Video noch so lustig kommentieren wenn vermummte Menschen Hakenkreuzflaggen irgendwo rantackern? Da wäre doch die Empörung riesig.

    Damit sind auch die Märchen von fractus widerlegt.

    Dieser Thread wird immer mehr zum Offenbarungseid des Autoritären Charakters.

    Böse Autorität:

    #321551

    es werden lustige verbotene Symbole zur Dekoration genutzt

    So? welche denn?

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