Startseite Foren Halle (Saale) Am gestrigen Tag haben wir alle verloren

Dieses Thema enthält 69 Antworten und 22 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Elfriede vor 5 Tagen, 2 Stunden.

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  • #330858

    Es gibt im Moment eine Menge Stimmen zur gescheiterten Räumung der Hafenstraße 7, (HaSi). Von unserer Seite hat dies bereits unsere Paula Poppinga kom
    [Der komplette Artikel: Am gestrigen Tag haben wir alle verloren]

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #330859

    Die mit einem Rest Verstand fühlen sich bestädigt! Schließlich war hier im Forum zu lesen, wie das hornberger Hasi- Schießen ausgehen wird! Hoffentlich greift die Berufshaftpflichtversicherung, sonst Privatinsolvenz!
    Formfehler werden in der Ausbildung/im Studium trainiert bis zum geht nicht mehr, wenigstens hat der Polizist nicht so dolle gepennt!

    #330860

    Hoffentlich stellt man es den Leuten rund ums Hasi in Rechnung. Ein paar Privatinsolvenzen sollten vielleicht einen gewissen Lerneffekt haben.

    #330861

    Zunächst einmal freue ich mich, dass die Julis mit ihrer differenzierten Sichtweise zeigen, dass sie als politische Jugendorganisation nicht ganz auf den Kopf gefallen sind.

    Zu der Frage, wer bezahlt, und wer die Verantwortung trägt:

    In dem Komplex „rund und um den Hasi-Konflikt“ befindet sich auch die HWG, die den Polizeieinsatz ausgelöst hat. Und offenbar tat sie das trotz richterlichen Hinweises mit einem unvollständigem Räumungstitel. ( Zitat aus der MZ aus dem Urteil: “ ‚Es steht der Klägerin (der HWG d. Red.) frei, eine Auskunftsklage zu erheben‘ mit anderen Worten: Die HWG hätte wissen müssen, dass sie die Namen einfordern kann“)
    (Zitat MZ 22. November 2018, Printversion, S. 7)

    Der/die Hausjuristin/nen dürfte(n) wohl bei dem Desaster in der (Mit)Verantwortung stehen, ebenso wie der HWG-Vorstand.

    Bei allem Unglück schält sich ein ganz anderer Aspekt heraus: Die Politik der HWG steht ohnehin meiner Meinung nach auf dem Prüfstand. Um ein einheitliches Wohnungs- und sozialpolitisches Konzept fahren zu können, müssen die beiden städtischen Wohnungsunternehmen GWG und HWG zusammengelegt werden. Man würde dadurch Kosten sparen (z.B. den HWG-Vorstand und seinen Aufsichtsrat), und hätte einen einheitlichen wohnungspolitischen Hebel in der Hand.

    #330867

    Überraschend liberal für die, die sich gegenwärtig in Deutschland Liberale nennen.

    #330868

    Den Polizeieinsatz hat nicht die HWG ausgelöst, sondern Hasi, die haben doch Widerstand angekündigt.

    #330869

    teu

    Natürlich nicht.
    Wolli wenn, dann konkret!

    #330870

    Also die Amtshilfe hat die Gerichtsvollzieherin in Anspruch genommen, nicht die HWG. Und leider muss man bei dieser Art von Kriminellen eben auch mit vielen Leuten anrücken.

    Der HWG kann man nur das tolerieren der Hasis ankreiden, es war klar, dass sich Linksextreme nicht an Spielregeln halten. Zum Glück haben einige wenigstens daraus gelernt, selbst im linken Lager musste man ja einsehen was man hier unterstützt hat.

    So haben die Hasis auch was gutes, jetzt wurden alle daran erinnert, dass der Linksextremismus ein sehr reales Problem ist.

    #330871

    @wolli, du sprichst immer aus dem Bauch heraus. Das nervt. Wir leben nicht in einem rechtsfreien Raum, sondern in einem Rechtsstaat in unserem von dir und auch von mir geliebten Bundesrepublik Deutschland, um einmal deinen Duktus zu benutzen.
    Der Räumungantrag hat die HWG gestellt. Ob sie bewusst in Kauf nahm, das ihr Titel zu einer vollständigen Räumung nicht ausreichte oder grob fahrlässig trotz gerichtlichen Hinweises das nicht wahrhaben wollte, vermögen wir alle ohne Insiderwissen nicht zu beurteilen. Tatsache ist, dass die HVG von der Capuze e.V. keine Untermieterliste aufgefordert hat, was zum Einmaleins des Mietrechts gehört. Ob das eine schlaue Überumpelungsaktion sein sollte, oder was auch immer, wissen wir nicht.
    Um auf den Punkt zu kommen: Ohne diesen grottenschlecht vorbereiteten Antrag hätte es keine Gegenreaktion (der Hasis) geben können und somit auch kein polizeiliches Aufgebot.
    Ergo: Wenn jemand für die Kosten des Polizeieinsatzes aufkommen sollte, dann kommt als erster Kandidat die HVG in Betracht.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 5 Tagen von  Cata.
    #330880

    Der hohe Polizeieinsatz war angesichts der Sympathie der Hasen mit der Rigaer Straße gerechtfertigt.
    „Freiräume erhalten! Häuser besetzen! Rigaer 94 verteidigen!“
    https: //hafenstrasse7.noblogs.org/post/2018/05/09/diskussions-und-chaostage/
    Nein, Chaoten haben in Halle nichts zu suchen.
    Ist eigentlich bekannt, wie viele Sympathisanten aus welchen Orten angereist waren?

    #330884

    Die (eingebildete) „Stimmung“ ist ja wohl nicht von Hasi verursacht worden, sondern von Teilen der Anwohner. Es wäre durchaus angemessen, diese Spaltpilze an den Einsatzkosten zu beteiligen.

    #330888

    @hallespektrum
    „Nein, Chaoten haben in Halle nichts zu suchen.“
    Das bezieht sich auch auf die Politik (in Halle)?

    youtu.be/cYeFSbKOTOg

    #330889

    Gefällt mir gut, der Kommentar der Julis !!!!
    Wir brauchen zwar Disskusion und Toleranz für unterschiedliche Meinungen u. Lebenskulturen, aber auch dann zum Schluss eine gemeinsame demokratische Linie.
    Das würde zu meinem Verständnis auch die Wolli-Partei (welche war das noch?) einschliessen, soweit Sie nicht unsere Grundordnung demagogisch verbal schon verlässt.

    Die Kinder der Hafenstr. Ist zu viel Aufmerksamkeit geschenkt worden.
    Ein junger Anwalt hat sich medienwirksam gut verkauft, vermutlich gegen nach Aussen wirkende wieder mal unfähige Grosskanzlei u. zu mindestens ungeschickte Leitung der „grössten Wohnunggesellschaft“ Halles.

    „David siegt und stirbt als Märtyrer“. Und die grünen Populisten machen dicke Backen , konsensorientierte Spd-ler mit vernünftigen Ansätzen bekamen Prügel..
    Die Julis haben Recht…

    #330890

    Wir erinnern uns an die mediale Aufrüstung zu Beginn der Woche. Täglich hat sich das Polizeiaufgebot überboten. Halle ist vor allem im November noch nie Berlin gewesen.

    #330891

    Willi war aber bestimmt noch übermütig unter dem Eindruck seiner neuen Helden früher am Abend.

    #330892

    Guter Artikel!

    #330894

    Ja, sie haben etwas Abstand zu der Sache und diesen auch gut genutzt. Ein schlauer Kopf steckt dahinter, würde man sich für die FDP mehr davon wünschen.

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #330896

    Farblos hat wie immer Nichts mitbekommen. Eine Anreise war gar nicht moeglich, Es war Ausnahmezustand. Alle Hoffnungen der CDU waren vergeblich, der Buergerkrieg viel aus. Keine Pruegelbilder der Polizei, man haette sich gern den zukuenftigen CDU Vorsitzenden als Macher paesentiert.

    #330897

    Eine Frage haette ich noch, Ist die FDP verschwunden, als sie ihre gesellschaftliche Akzeptanz verloren hatte. Ueber solche Ratschlaege doch erst Mal nachdenken, bevor man sie auessert.

    #330904

    Die (eingebildete) „Stimmung“ ist ja wohl nicht von Hasi verursacht worden, sondern von Teilen der Anwohner. Es wäre durchaus angemessen, diese Spaltpilze an den Einsatzkosten zu beteiligen.

    Es war ein Polizei Einsatz wegen einem Haufen Krimineller. Seit wann sollten Betroffene wie die Nachbarn nur einen Cent zahlen? Man sollte alle Beteiligten Unterstützer der Kriminellen zur Rechenschaft ziehen. Ein bissel JVA und Privatinsolvenz hilft vielleicht beim Erwachsenen werden.

    #330907

    Unser Verein „Freunde der Stadtbibliothek Halle e.V.“ hat auch einen Mietvertrag mit der HWG, da steht ganz klar drin, dass Untermietverträge nicht statthaft sind und das wird wohl beim Capuze e.V. auch so sein.
    Wenn Untermietverträge von Capuze geschlossen wurden, so sind die ungültig und die HWG hat gar keinen Anlass nachzufragen, ob Untermietverträge existieren.
    Das ist meine Meinung aus dem Bauch heraus, die Cata sicher wieder so schrecklich nervt.
    Wenn das mit den angeblichen Untermietverträgen, den unbekannten Personen im Hasi und dem Einknicken der Polizei rechtens sein soll, dann bekäme uns die HWG aus unseren von der HWG gemieten Räumen auch nie raus, denn wir kennen auch immer Personen, die nicht im Mietvertrag stehen und mit denen wir mündliche Untermietverträge am laufenden Band abschließen könnten.
    Hier sind doch Rechtsverdreher am Werk die gegen jeden gesunden Menschenverstand handeln.

    #330910

    Hihi. Immer entstehen Rechtsverdreher, wenn es einem nicht passt, der Rechtsstaat lebt nur, wenn man ihn will. Schöne deutsche Sprachvielfalt.

    #330911

    „Man sollte alle Beteiligten Unterstützer der Kriminellen zur Rechenschaft ziehen.“

    Echt jetzt? Von dir oberkorrekten Analytiker. Dann fang mal an das Universum abzusuchen.

    Wo waren denn eigentlich die ganzen kriminellen gewalttätigen Horden, die eine Schneise der Verwüstung durch die Stadt gezogen haben? Ach so, das war ein seltsamer Wunschtraum der Rechtsstaatrufer.

    #330912

    Bei der Durchfahrt mit der Straßenbahn durch die Mansfelder Straße kamen mir unweigerlich die Bilder vom Oktober 1989 in Erinnerung. Nur waren damals die Polizeiautos grün und nicht blau.

    #330917

    Wo waren denn eigentlich die ganzen kriminellen gewalttätigen Horden, die eine Schneise der Verwüstung durch die Stadt gezogen haben? Ach so, das war ein seltsamer Wunschtraum der Rechtsstaatrufer.

    Waren zwar da aber die Polizei war zum Glück in der Überzahl.

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