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  • #383051

    Sind wir wirklich so sehr ausgeliefert? Es gibt so viele Dokus und niemand ändert was. Kann man überhaupt noch etwas ändern? Gesetze und Verbote, im Sinne der Großen, erschaffen von ihren Politik-Lakeien, schaffen unüberwindbare Hürden. Wissen ist keine Hilfe oder garantie Ungerechtigkeiten zu überwinden – höchstens ein minimalster Anfang. Nur ist so vieles schon im Argen, dass man nicht mehr weiß, wo man anfangen soll. Wo ist unsere Moral und Vertrauenswürdigkeit geblieben? Sind wir nur noch Futter eines Krieges, der außer einem Agressor ausschließlich viele Opfer kennt? Leben wir – notwendig als der Nährboden skrupelloser, legaler Produkt-Terroristen?

    https://www.arte.tv/de/videos/085428-000-A/big-pharma/

    #383068

    Ja, schlimm und traurig ist alles….

    #383069

    Und wieder wird vergessen zu erwähnen, dass die bösen Pharmafirmen die ganze Forschung und Entwicklung die teilweise bis zu 10 Jahren dauert vorfinanzieren muss bis auch nur 1 Cent mit dem eventuell entdeckten Heimittel verdient werden kann. Pharmabashing ist mal wieder modern wie es aussieht.

    #383071

    Das gilt aber für jede Hochtechnologie, nicht nur für Pharma.
    Es gilt für Firmen, wie Chemieprodukte auf den Markt bringen wollen, Saat- und Nutztierzüchter im selben Maße. Nur nicht für die Rüstungsindustrie. Die darf ihre Produkte ohne Sicherheitsprüfung am Menschen anwenden lassen.

    #383073

    Und wieder wird vergessen zu erwähnen, dass die bösen Pharmafirmen die ganze Forschung und Entwicklung die teilweise bis zu 10 Jahren dauert vorfinanzieren muss bis auch nur 1 Cent mit dem eventuell entdeckten Heimittel verdient werden kann. Pharmabashing ist mal wieder modern wie es aussieht.

    Wenn Du die Doku gesehen hättest, wüsstest Du wie unsinnig Dein Kommentar ist.

    #383079

    …, dass die bösen Pharmafirmen die ganze Forschung und Entwicklung die teilweise bis zu 10 Jahren dauert vorfinanzieren…

    Wenn man genauer hinschaut, ist immer wieder erstaunlich, mit welch immensen Mitteln die Bundesrepublik private industrielle Forschung fördert. Das fängt bei der (Ko)Finanzierung einzelner F&E-Projekte an und geht bis zur staatlichen Einrichtung und Finanzierung ganzer Forschungseinrichtungen und Institute, welche teilweise bis ins Detail auf die Anforderungen bestimmter Firmen zugeschnitten sind.

    Die Umstrukturierung der Hochschul- und Wissenschaftslandschaft vor etwa 20 Jahren zugunsten „anwendungsorientierter“, kurzfristig angelegter Forschung hat diese staatliche Kofinanzierung privater Forschung massiv verstärkt. Das damit verbundene Zurückfahren der Grundfinanzierung von Wissenschaft führte gleichzeitig zum Zurückfahren von ungebundener, zweckfreier Grundlagenforschung.

    Ich habe so meine Zweifel, dass mit dieser kurzsichtigen Aufgabenverschiebung das Wissenschaftsniveau in der Breite langfristig auf dem derzeitigen (Spitzen-)Niveau gehalten werden kann.

    #383082

    B2B

    Ich habe so meine Zweifel, dass mit dieser kurzsichtigen Aufgabenverschiebung das Wissenschaftsniveau in der Breite langfristig auf dem derzeitigen (Spitzen-)Niveau gehalten werden kann.

    20 Jahre konnte das Spitzenniveau mit der Finanzausstattung gehalten werden, warum zukünftig nicht?

    Mit Sorge ist zu beobachten, dass Deutschland im Ranking der innovativsten Länder step by step zurückfällt. Offensichtlich werden andere Staaten immer besser im Übergang von industrieller Forschung in den Markt.

    #383083

    Hans, ich fasse mal zusammen: Es wird immer schlimmer! Und die Jugend erst …

    #383105

    Hans, ich fasse mal zusammen: Es wird immer schlimmer! Und die Jugend erst …

    Nicht unbedingt. Wir müssen neben dem Wissen endlich Konsequenzen ziehen.
    Warum, wenn der Staat schon subventioniert, Forschung im Grunde finanziert, kann er nicht auch die Vermarktung und den damit verbundenen Gewinn übernehmen. So würde zum Bürger zurückfließen, was von ihm kommt.
    Bestes ähnliches Beispiel: Atomkraftwerke – nur für die Betreiber ein extremst super Geschäft – alles und alle anderen sind totale Verlierer. Selbst mit den von anderen abgeschöpften Gewinnen wäre der Mensch über 100.000de von Jahren Verlierer… So läuft es eben immer, bis man es ändert. Also wird alles schlimmer? Die Jugend hat es vielleicht erkannt, nur weisen die „Alten“ sie schön in die Schranken.

    #383111

    100.000de Jahre? Gehts auch ne Nummer kleiner? Ich behaupte mal, kein Mensch weiß, wass in 1000 Jahren ist. Deswegen ist es auch unsinnig, Lagerstätten für Atommüll zu suchen, der 1 mio Jahre halten. Diese Lagerstätte wird niemand finden.
    Im Angesicht des technologischen Fortschritts der letzten Jahre werden wir in 1000 Jahren andere Lösungen haben, sicherlich auch andere Probleme.
    Was hat „die Jugend“ erkannt? Und was tun „die Alten“?

    #383131

    Ich habe so meine Zweifel, dass mit dieser kurzsichtigen Aufgabenverschiebung das Wissenschaftsniveau in der Breite langfristig auf dem derzeitigen (Spitzen-)Niveau gehalten werden kann.

    20 Jahre konnte das Spitzenniveau mit der Finanzausstattung gehalten werden, …?

    Woher nimmst du diese Gewissheit? Natürlich haben die Reformen der letzten 20 Jahre ihre Narben an den Hochschulen hinterlassen. Solch langfristige Entwicklungen zeigen allerdings über den noch recht kurzen Zeitraum hinaus.

    Mit Sorge ist zu beobachten, dass Deutschland im Ranking der innovativsten Länder step by step zurückfällt.

    Neben der sicher nicht uninteressanten Frage, wie sich wissenschaftliche Erkenntnis überhaupt vergleichbar messen lässt, zeigt solch eher praktischer Vergleich ganz gut, dass die wissenschaftlichen Reformen ihr erklärtes Ziel nicht erreicht haben. Sie deuten eher auf eine Dysfunktionalität dieser Reformen, neben anderen Ursachen, hin.

    #383133

    100.000de Jahre? Gehts auch ne Nummer kleiner? Ich behaupte mal, kein Mensch weiß, wass in 1000 Jahren ist. Deswegen ist es auch unsinnig, Lagerstätten für Atommüll zu suchen, der 1 mio Jahre halten. Diese Lagerstätte wird niemand finden.

    Im Angesicht des technologischen Fortschritts der letzten Jahre werden wir in 1000 Jahren andere Lösungen haben, sicherlich auch andere Probleme.

    Was hat „die Jugend“ erkannt? Und was tun „die Alten“?

    Geht es eine Nummer kleiner – Da hast du wohl Recht – das Atomproblem ist somit anscheinend verstanden.
    Du hast mit der Jugend angefangen – mit vielen Punkten dahinter. Schlimm, finde ich, ist die Jugend keinesfalls – sie hat vor den „Alten“ und vorm Altwerden verstanden, dass Umweltprobleme, Wirtschaft auf Kosten der Umwelt und Gier die Überlebensfähigkeit für alles auf der Welt reduziert. Dafür gehen sie auf die Straße, vor Corona + während Corona. Was machen die „Alten“ – sich verstecken + Regeln aufstellen um sich vor Corona zu schützen, aber die schlimmeren Probleme sind ihnen völlig egal, solange sie ihr Bier saufen können.
    Ich freue mich auf Silbersalz in Halle.

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