Startseite Foren Halle (Saale) Absage Händelfestspiele

  • Dieses Thema hat 326 Antworten und 52 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 8 Jahre, 3 Monaten von Anonym.
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  • #49620

    Nächstes Wochenende sollen Benefizkonzerte stattfinden. Wiegand hat sich mit Birnbaum in Verbindung gesetzt.
    Dass der OB die Festspiele abgesagt hat, ist von seiner Warte und der Katastrophensituation aus völlig richtig. Einige Schreiber hier sind sich wahrscheinlich nicht im Klaren darüber, was die Ausrufung von Katastrophenalarm bedeutet. Das ist so wie Ausnahmezustand in Friedenszeiten.
    Wiegand wird sich gesagt haben, Alter, hier kriegste eins in die Fresse, egal, wie du entscheidest. Also hat er das Richtige getan, das Händelfest abgeblasen und potienzielle Gäste und sich selbst vor Ungemach geschützt.
    Und was die angebliche Fistelstimme des OB betrifft. Er hat nun mal eine angenehme, kultivierte, dialektfreie Aussprache. Für poltrige Hallenser Dolderjahne klingt das natürlich scheiße.

    #49622

    Da klingt ganz Anderes noch mehr Scheisse…

    Und wie wahr: im belagerten Leneningrad ging es nicht nur um ein paar Meter Wasser, aber Schostakowitsch hat gespielt… und selbst auf der Titanic spielte das Orchester bis zuletzt…

    Btw. auch die Sternstraßenkneiper hatten geöffnet… und guten Umsatz…

    #49631

    Hochwasser versus Händelfestspiele: Kulturmacher kritisieren Aus des Musikfestivals

    In den Stellungnahmen lese ich mehr Frust raus, als es das Hochwasser allein produziert haben kann.

    #49632

    #ricewind, da nun Ragnas Stellungsnahme aus Facebook hier zitiert wird und ich keine Lust habe DORT(!) zu posten, also hier:

    Liebe Ragna,

    wir kennen uns. Wir haben zusammen gearbeitet. Ich verstehe deinen Frust. Auch dein patriotisches Fahnenschwengen für Clemens Birnbaum. Der hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger deine nicht nur Echo-prämierte Weltklasse in die Händelfestspiele zu integrieren gewusst.

    Aber deine Dankbarkeit sollte deinen eigentlich so wachen Verstand nicht so einschränken. Wir lieben Händel. Du spielst ihn so wunderbar und ich würde so viel mehr hören wollen. Auch live im Konzertsaal. In Festspielen. Wir hören es und wissen dadurch auch die Bedeutung dieses Komponisten für unsere Stadt. Auch materiell!

    Aber auch du weisst, die Händelfestspiele werden nicht durch Eintrittskarten finanziert. Land und Kommune stehen in einer langen Tradition – eben auch monotär hinter diesen Festspielen.

    Es ist unerträglich, das der Festspielintendant in Zeiten größter Not für unsere Stadt SEINE Not und SEINE Ängste für die natürlich unseren Händelfestspiele darüber stellen möchte (mit eigenen Spendenkono) und dazu auf den Protest einheimischer, meist angestellter Musiker setzt.

    Die Absage von Festspielen, Großveranstaltungen etc. in einer Stadt im Katastrophenfall hat nichts mit der Abschaffung ebengenannter, sondern vorallem etwas mit den sicherheitsrelevanten Fragen durch die Bindung dieser Kräfte im Katstropheneinsatzgebiet zu tun.

    Stell dir bitte mal vor die Eröffnung der Händelfestspiele in der umfluteten Händelhalle mit zitternde Gäste (die hoffen das die Sandsäcke reichen) und Freiwilligen, die diese Sandsäcke stapeln (und zittern vor nasser Kälte).

    MP und OBM verordnen und verantworten die Absage dieser Festspiele. Der Intendant hätte aber die krative Möglichkeit gehabt, wenigstens einige Veranstaltungen auch unabhängig von den Festspielen realisieren zu können. Statt dessen schreit er in die Welt das MÖGLICHE ENDE DER FESTSPIELE.

    Sollte sich herausstellen, das durch den Intendanten Birnbaum durch ungenügende Vertragsgestaltungen mit Künstlern oder Veranstaltungsorten in Falle bei Nichteintretung des Vertragsgegenstandes durch höhere Gewalt bzw. durch ungenügende Absicherung davor Schaden auf die Händelfestspiele, also auf die Händelhaus-Stiftung, also möglicherweise auch auf die Stadt Halle (Saaale) ein Schaden entsteht, sollte nicht die Zukunft der Händelfestspiele in Frage gestellt werden, sondern die des derzeitigen Intendanten.

    Liebe Ragna, ich weiß, Händel`s Wassermusik ist nicht Grund derzeitiger Wasserstände in der Stadt. Aber genauso fremd erscheint mir die jetzige „Rebellion“ von halleschen Musikern, die sogar mit dem arg belasteten Begriff „Berufsverbot“ die Dinge überzeichnen.

    Liebe Ragna, was können wir tun?

    P.S. #geraldo
    Ich hab es genauso gesehen und liefere gerne dafür viele Bilder. Es ist für mich bis jetzt 2013 das Bild/Wort für Halle:
    Sandsackhappening

    #49638

    Es ist schon wirklich belustigend wie die großen Strategen mal wieder argumentieren. Die Händelfestspiele sind eine auch bei 100% Kartenverkauf defizitäre Veranstaltung (das ist kein Vorwurf sondern eine Feststellung) und ich gehe davon aus das die virtuell dort getätigten Spenden nicht mal das Defizit wett gemacht hätten.

    Was jetzt aber in der großen Politik läuft ist der Wettlauf um die Hilfsgelder aus D und EU. (es ist von Mrd. die Rede und nicht von max. 800T€ Karteneinnahmen) Es ist für den MP sicher ein großes Argument Halle als besonders geschädigten Ort darzustellen und gleichzeitig solch ein Festival stattfinden zu lassen.

    Unter dem Strich ist für mich glasklar das sich hier bestimmte Herrschaften selbst schädigen, der Rest schreibt eh nur weil der OB so entschieden hat und würden garantiert das Gegenteil behaupten wenn die Entscheidung anders herum gefallen wäre.

    #49640

    Halle, den 7. Juni 2013

    Offener Brief

    Sehr geehrter Herr Ministerpräsident des Landes Sachsen Anhalt!
    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister der Stadt Halle!

    Sehr geehrter Herr Haseloff, sehr geehrter Herr Dr. Wiegand!

    Sie haben viel Verantwortung in diesen schweren Tagen zu tragen und dafür zolle ich Ihnen meinen tiefen Respekt. Die Ensembles der Bühnen GmbH Halle sind vor Ort und helfen, wo es nur geht und wir entwickeln jetzt schon Aktivität und entsprechende Logistik, die es ermöglichen soll, dass unsere Kollegen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Spielbetriebs auch bei der Beseitigung der Hochwasserschäden präsent sein werden.

    Und dennoch muss ich Sie fragen:
    Wohin treiben Sie uns?! Wozu soll die Flut noch herhalten, wenn ich angesichts der letzten Tage feststellen muss, dass es Ihnen mit ihrer Kultur-Absage-Politik gelungen ist, einen Initiator einer Veranstaltung zum Erhalt von Kultur und Kunst der Staatskapelle Halle ungestraft Lynchdrohungen im Internet auszusetzen. Wohin treiben Sie uns, wenn die Mitteldeutsche Zeitung unkommentiert von Ihnen mit einer Internet-Abstimmung zur Wahl von Maßnahmen zur Bekämpfung der Flut oder Kunst und Kultur aufruft? Wohin treiben Sie uns, wenn Sie städtische Veranstaltungen a priori bis 16. Juni in Halle untersagen, weil wir uns alle auf die Maßnahmen gegen die Flut konzentrieren sollen? Wohin treiben Sie uns Menschen in dieser Stadt, wenn Sie Angebote unsererseits zu Benefizveranstaltungen zugunsten der Flutopfer, der Helfer, der Menschen als instinktlos, unsinnig und eitel kleinreden und schließlich behindern und damit de facto untersagen? Wohin treiben Sie die Ensembles, wenn Sie sie in Zeiten der Not per Verordnung von ihrem Publikum trennen und diese in Gleichschaltung zur komplett überstürzten und katastrophalen Absage der Händel-Festspiele zum Schweigen bringen?
    Herr Oberbürgermeister, Sie hatten mir in einem Telefongespräch in Aussicht gestellt, dass wir ab Freitag, den 7. Juni, das alles besprechen können. Sie haben kurze Zeit später, als ich Vorschläge machen wollte, alle Argumente an sich gerissen und eine Verständigung im Grunde unmöglich gemacht.
    Angesichts der angespannten Lage durch das Hochwasser bin ich sachlich und ruhig geblieben, aber dieses Gespräch hat mich sehr entmutigt und ebenso enttäuscht.

    Wohin treiben Sie uns, wenn vergleichbare Städte mit vergleichbarer Flutkatastrophe, wie Magdeburg, Dessau oder Dresden soviel wie möglich an ziviler kultureller Infrastruktur nutzen und selbstverständlich Theater spielen und Veranstaltungen durchführen und damit der menschlichen Würde des Zusammenstehens ein lautstarkes Podium geben, während wir hier in Halle nur beschämt vor einem Scherbenhaufen stehen und einerseits von Teilen der Fluthelfer als Störenfriede angegriffen werden, andererseits wiederum von Bürgern der Stadt gefragt werden, wie lange wir noch zusehen wollen, dass man uns zeigen will, wie wir doch nicht gebraucht werden?
    Wohin treiben Sie uns, wenn nur Sie meinen dürfen, was eine Bevölkerung jetzt nötig hat? Warum trauen Sie unserem Publikum und uns nicht zu, angemessen mit unserem Dasein auf die besonderen Ereignisse zu reagieren? Warum sollen wir zu einem jetzt schon erdachten Termin am nächsten Wochenende gemeinsam und spontan nach Ihrem Taktstock wieder zum Beruf greifen dürfen, um – degradiert zu Marionetten Ihrer Pläne – danach erst wieder unseren Spielplan spielen zu dürfen?
    Wir haben einen Kultur- und Kunstauftrag und eine eigene Gestaltungshoheit, die jetzt durch Ihr Handeln zerstört wird. Kultur in Halle besteht Gott sei Dank aus mehr als einem 10tägigen, hochkarätigen Festival. Ganz abgesehen von dem finanziellen Schaden machen Sie so unsere erfolgreiche und mühevolle Arbeit der letzten Monate kaputt. Auf welche Schadensliste sollen wir fünfstellige Einnahmenverluste als trocken gebliebene Flutopfer setzen? Bezahlen Sie das oder wird die Kürzungsliste “Kultur” darum erweitert?
    Natürlich steht die Naturkatastrophe und ihre Folgen an erster Stelle.
    Es bleibt doch aber – wenn die Flut gesunken ist – die Denkungsart, in Alleinregie über Bedürfnisse und Nutzen von Kultur zu entscheiden. Mitglieder des Stadtrates und Bürger der Stadt, das erfahren wir in vielen Gesprächen, stehen ohnmächtig vor diesem undemokratischen Vorgehen und fürchten die Macht der Stammtisch-Reden und populistischen Hetzreden, die sich jetzt breit machen.

    Warum, sehr geehrter Herr Haseloff dulden Sie diese völlig unnützen Zerwürfnisse in einer Zeit, wo die Flut nicht nur unsere Häuser bedroht, sondern auch unsere Würde?
    Wir, als Künstler dieser Stadt Halle sind ebenso betroffene Bürger von diesem Hochwasser und schämen uns, dass wir angewiesen sind, zu dulden.
    Mein Ensemble und ich – wir sind sehr besorgt und können nicht untätig bleiben.

    Wir möchten ab sofort unsren regulären Spielbetrieb wieder aufnehmen und dies auch öffentlich bewerben. Unser Spielplan ist kein Benefiz-Vorhaben, sondern unser täglich Brot. So wie u.a. auch die Franckesche Stiftung, das Museum für Vorgeschichte und die Moritzburg geöffnet sind, werden auch wir wieder zum Gesicht dieser Stadt gehören.
    Wir erwarten Antwort. Wir sind offen für Dialog. Für unsre Stadt.

    Hochachtungsvoll
    Matthias Brenner
    Künstlerischer Direktor (Intendant)
    neues theater / Thalia Theater

    #49642

    Anonym

    also Herr Brenner,

    der shitstorm der sich über sie ergoss, war kein Resultat der Absage. Sondern Resultat der darauf folgenden arrogant anmutenden Darstellungen der Kulturschaffenden, die partout nichf einsehen können, dass der Katastrophenfall eben eine Ausnahmesituation darstellt. Da holt man auch nicht Tausende Touristen ins Katastrophengebiet oder veranstaltet Festspiele. Am Besten noch in der Händelhalle mit unverbaubarem Blick auf die Helfer, die draußen gerade wieder Sandsäcke stapeln.

    geschmacklos ist da wohl noch untertrieben.

    Fragen sie doch mal in Magdeburg. Dort wartet man gerade heute sicher noch auf eine Großveranstaltung.

    #49646

    Ich bin der Meinung, man sollte hier in der Diskussion eindeutig die Absage der Händelfestspiele vom Veranstaltungsverbot der TOO trennen.

    Die Theateraufführungen und Musikaufführungen der Oper sind keine Großveranstaltungen und behindern in keinster Weise.

    Ich unterstelle somit dem MP und dem OB böse Absichten! Anscheinend ist ihnen wirklich nicht bekannt, welche Rolle Kultur auch in schweren Zeiten spielen kann. Vielleicht mag dieses aber auch an den privaten Bedürfnissen dieser Herren generell liegen. Über diese möchte ich aber nicht urteilen.

    Also, lasst die TOO-Leute wieder Ihre Arbeit machen, für die sie bezahlt werden. Es wird sonst langsam peinlich.

    #49653

    Der Tag geht gut los, soeben wurde offiziell der Katastrophenalarm aufgehoben, TOO darf damit wieder spielen.

    #49669

    Paul Meier, du hast einfach nur ein Rad ab… (ich hätt auch arrogantes A. sagen können, spare mir das aber).

    Wer 0 Ahnung (für dich nochmal in Worten: NULL Ahnung, aber davon offfenbar eine ganze Menge) vom Kulturbetrieb hat und auch sonst wohl unter „kulturfern“ einzustufen ist, sollte besser die Klappe halten. Lies einfach weiter deine BILD-Zeitung und trink dein Sterni…

    #49672

    @schulze
    Was ist denn falsch an dem was er geschrieben hat?
    Was den Leuten hier nicht gefällt ist a..der Zeitpunkt und b…der Ton.
    Es gibt doch durchaus Verständnis für die Probleme der TOO aber die Briefe und Äußerungen zum Thema geben ein ganz schlechtes Bild ab.

    #49675

    Anonym

    Hoffentlich hat das beschämende Verhalten der Initiative Konsequenzen.Ich bin für eine Etatkürzung des Ressorts Kultur bzw. Bühnen, zu Gunsten des Hochwasserschutzes.

    #49681

    Ich denke, es gibt einen Hauptkritikpunkt: die Einbeziehung der Leitung der betroffenen Sparten in die Entscheidung wäre auch innerhalb kürzester Zeit möglich gewesen. Da läuft meiner Ansicht nach etwas in der Kommunikation falsch, auch wenn ein Katastrophenfall vorlag.

    #49682

    Ok…aber das sind doch Internas von denen der gemeinen Bürger keine Ahnung hat.
    Hätte man das dann nicht auch erst mal intern klären können?
    Die Außendarstellung der Kunstschaffenden ist dieser Tage die zweite Katastrophe.

    #49685

    Anonym

    schön finde ich, dass Schulze noch nichtmal erkennt, dass sein Beitrag den meinen wunderbar bestätigt.
    Allein die Massen an Vorurteilen in einer einzigen Zeiel..ich denke, er selbst sieht sich als sektschlürfenden Bessermenschen, der de mUntertan Paul Meier mal so richtig die Meinung geigen musste.

    Nur so als hinweis: Sterni ist mir zu teuer, tut mir leid.

    #49686

    „die Macht der Stammtisch-Reden und populistischen Hetzreden, die sich jetzt breit machen.“

    Hier kann man es bestens lesen… und DAS ist das, was nicht gefällt. Wer keineAhnung vom Kulturbetrieb hat, und das waren wohl eine ganze Menge, wenn man sich die seitenweise Ergüsse durchliest, sollte man besser schweigen. Niemand anderes wird sich wohl in die Arbeitsweisen von Klempnern, Müllwerkern, Straßenbahnfahrern oder Schlossern einmischen wollen. Aber alle wissen ganz genau, wie Kulturschaffende ihre Arbeit und unter welchen Bedingungen zu machen haben.
    Bevormundung von der Straße, als ob sie keine erwachsenen Menschen wären…

    #49688

    Oh ja ..der böse Pöbel von der Strasse.
    Was erlauben die sich. Maßen sich an Kulturschaffende zu kritisieren.
    Mit ihren vom Sternburg vernebelten Hirten wagen sie es eine Meinung zu haben.
    Unglaublich….
    Auch wenn ihr es nicht für möglich haltet aber momentan seit ihr NICHT der Nabel der Welt.

    #49693

    Offener Brief von Herrn Brenner
    Herr Brenner bringt in seinem Brief vieles auf den Punkt. Ohne dass viel dazu gesagt wurde kann man lesen, wie Herr Wiegand mit Menschen umgeht, die nicht seiner festgezurrten Meinung sind. Die genannte „Alleinregie“ des Herrn OB zeigt sich nicht nur gegenüber der Kultur unserer Stadt (siehe die Unterstellungen des OB gegenüber Herrn Stiska) sondern auch in der nicht vorhandenen Zusammenarbeit mit dem Stadtrat. Natürlich liegt das aus der Sicht des Herrn Wiegand nur am fehlenden Willen zur Zusammenarbeit auf Seiten der Stadträte.
    Herrn Brenner möchte ich für diesen Brief sehr danken.

    #49700

    http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/audio565354.html

    ca. ab Minute 4 bestätigt Brenner das Verbot von Benefitzveranstaltungen…

    #49717

    Starker Tobak… dazu muß sich der Urheber wohl mal erklären, warum man Benefiz verbieten muß.

    Hier ist eindeutig ziviler Ungehorsam angesagt und auch legitim!

    Und @normalbürger, so normal scheinst du nicht zu sein, wenn du dich selbst als Pöbel bezeichnet, aber widerspechen werd ich dir aus Höflichkeitsgründen nicht…

    #49718

    OB verkündet auf halle.de :“Der Betrieb in den städtischen Einrichtungen kann wieder aufgenommen werden.“

    Heißt das etwa nicht, dass die Theater wieder spielen können?

    #49723

    Ach Schulzilein du kannst zwar anscheinend lesen aber mit dem verstehen harpert es wohl.
    Ist dir schon mal aufgefallen das du hier der einzige bist der sich im Ton ergreift? Wenn Argumente fehlen wird beleidigt…nix neues hier.

    #49724

    Das ist typisch OB. Weisungen aussprechen, die wieder nur Interpretationsräume eröffnen. Wenn man vorher im Klartext jegliche städtischen Kulturbetrieb untersagt hat, gehört es sich, dass die Aufhebung einer solchen Weisung im gleichen Klartext zu erfolgen hat. Aber so sind sie, diese Mediatoren.

    #49728

    Murkel trifft den Nagel auf den Kopf.
    Es geht um die Privatfehde einiger Kulturschaffenden mit Wiegand.
    All ihr Einsatz für eine genehmen OB war umsonst.
    Es ist natürlich einzigartig niederträchtig, das auf den Rücken der Flutopfer auzutragen.
    Aber sie müssen wohl ihre „faustische Seite“ ausleben.

    #49732

    Und früher waren es die bösen Konterrevolutionäre, die gegen den Frieden waren. Du solltest mal dringend an deiner schwarz-weiß Brille arbeiten. Grundproblem ist doch auch hier wieder eines: Es wurde wieder nicht mit den Betroffenen kommuniziert. Das hätte man alles in einer Stunde abklären können und man hätte jetzt sicher ein „tolles“ kulturelles Flutprogramm. Jeder Besucher hätte doch sicher gern mindestens 20 € in eine Spendenbox am Eingang zum Theater oder Oper gesteckt und die Künstler, die ja eh bezahlt werden, hätten arbeiten und etwas Gutes tun können. Nur – man muss mit den Leuten reden und dann entscheiden.

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