Wohnungsgenossenschaft will Wohnblöcke in Heide-Süd errichten

20. Oktober 2013 | Wirtschaft | 1 Kommentar

Der Stadtteil Heide-Süd ist vor allem geprägt von Einfamilienhäusern und sanierten ehemaligen Kasernenunterkünften. Nun entstehen hier zwei neue Wohnblöcke. Die Wohnungsgenossenschaft Frohe Zukunft wagt den Sprung auf die andere Saaleseite und will im prosperierenden Stadtteil investieren.


Der Schritt ist logisch, sind doch die bisher für die WGFZ wichtigen Stadtteile Silberhöhe und Südstadt von Rückbau geprägt. Heide-Süd dagegen wächst immer mehr. Im Bereich Blücherstraße/Granatweg und Yorckstraße/Rubinweg sollen insgesamt 78 Zwei-Zimmer-Wohnungen errichtet werden. Diese werden barrierefrei und seniorengerecht gestaltet. Hinzu kommen 7 Drei-Zimmer-Wohnungen, zwei Seniorenwohngemeinschaften und eine Begegnungsstätte. Einige der Wohnungen sind mit Dachterrasse ausgestattet. Im Sommer 2015 sollen die Neubauten stehen. Am Montag will sich der Gestaltungsbeirat erstmals mit dem Bauvorhaben befassen.

Ebenfalls Thema ist das geplante neue Wohngebiet der GWG in Dölau am Heideschlösschen. 50 bis 55 Wohnungen in insgesamt sechs Neubauten sollen entstehen. Unter dem Komplex ist eine Tiefgarage vorgesehen. Geplant ist auf dem Gelände auch ein Kinderspielplatz. Der Gestaltungsbeirat hatte dieses Vorhaben schon einmal auf dem Tisch. Die GWG sollte nachbesser. So gab es Kritik an der recht dichten Bebauung. Auch mit der Höhe waren die Beiratsmitglieder nicht zufrieden. Daneben sollte die Anordnung der Tiefgarage überdacht werden. Man darf gespannt sein, was die GWG-Planer draus gemacht haben.

Erneut Thema ist auch ein geplantes Bau Pflegeheim mit 70 Betten im Bereich Große Steinstraße, Kleine Steinstraße, Brüderstraße. Hier gab es in der letzten Sitzung erhebliche Kritik. Bei Fassadencharakteristik, Fenstergrößen, Material, Traufhöhen und Geschossigkeit werde überhaupt keine Rücksicht auf die historische Nachbarbebauung genommen, hieß es.

Außerdem will die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) am Holzplatz eine neue Koordinierungsstelle bauen und stellt ihre Pläne ebenfalls dem Gestaltungsbeirat vor.

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