Wohnpark Paulusviertel wird abgespeckt

27. März 2013 | Wirtschaft | 2 Kommentare

Das Bauvorhaben „Wohnpark Paulusviertel“ am ehemaligen Regierungspräsidium fällt offenbar nicht ganz so massiv aus wie von Anliegern befürchtet. Nach Angaben von Baudezernent Uwe Stäglin sei eine Überarbeitung der Pläne erfolgt. „Es passt deutlich besser, es ist deutlich abgeschmolzen worden.“ Im kommenden Planungsausschuss sollen die Pläne vorgestellt werden. Mit Bildern konnte Stäglin noch nicht aufwarten.

Nötig war die Überarbeitung, weil die Stadt nach einer ersten Prüfung des Bauantrags zu der Entscheidung gekommen ist, dass eine Genehmigung der Pläne zum Projekt in eingereichter Form nach Paragraf 34 Baugesetzbuch nicht möglich ist. Daraufhin hatte sich die von Hallescher Wohnungsgesellschaft HWG und der Baufirma Papenburg gemeinsam gegründete Firma „Hallesche Gesellschaft für Wohnen und Stadtentwicklung“ (HGWS) noch einmal mit den Architekten zusammengesetzt.

Die HGWS will zum einen das Regierungspräsidium sanieren, zudem auf der gegenüberliegenden Seite eien neuen Wohnblock errichten. Viele Anwohner hatten sich stattdessen dafür eingesetzt, dass hier ein Park entstehen, und tausende Unterschriften gesammelt.

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