Wohnpark Paulusviertel: Stadt stellt Genehmigung in Aussicht

16. April 2013 | Wirtschaft | 3 Kommentare

Die hallesche Stadtverwaltung hat Zustimmung zu den überarbeiteten Plänen für den umstrittenen Wohnpark Paulusviertel in Halle (Saale) signalisiert.

„Wenn die Unterlagen so wie vorgestellt Ende des Monats eingereicht werden ist es genehmigungsfähig“, sagte Dörte Riedel, Referentin im Bau- und Planungsdezernat, in der Beigeordnetenkonferenz. Am Monatsende erwarte man die Unterlagen. Danach werde man zügig in das Genehmigungsverfahren einsteigen, damit im Herbst Baustart sein kann. Riedel wies darauf hin, dass es im Viertel unterschiedlichen Auffassungen zu dem Projekt gebe und bezog sich dabei auf die entgegengesetzten Positionen der BI Pro Pauluspark und der Bürgerinitiative Paulusviertel.

Oberbürgermeister Bernd Wiegand erklärte, sich in den nächsten Tagen noch einmal mit der Initiative Pro Pauluspark treffen zu wollen, die sich für einen Park einsetzt. Den Vertretern wolle er deutlich machen, dass diese durch ihre Diskussion einiges erreicht hätten. Doch weitere Zugeständnisse seien nicht möglich, um auch die Rechte der Eigentümers zu schützen.

Die Hallesche Gesellschaft für Wohnen und Stadtentwicklung (HGWS), ein Tochterunternehmen von HWG und Papenburg, will das Regierungspräsidium sanieren und daneben einen Neubau erreichten. Nach Protesten von Anwohnern und einer drohenden Ablehnung war das Projekt abgelehnt worden.

Weiterführender Artikel:
Wohnpark Paulusviertel: an finanzieller Leistungsgrenze

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