Wohnpark Paulusviertel: Initiative begrüßt Baubeginn

6. April 2014 | Wirtschaft | 1 Kommentar

Seit zwei Wochen wird im Paulusviertel gebaut. Am ehemaligen Regierungspräsidium werden zunächst alte Baracken abgerissen, bevor Neubauten hochgezogen werden.

2014-04-04 - sanierung regierungspräsidium paulusviertel 002Während die Initiative Pro Pauluspark gegen das Vorhaben kämpft und mit einem gerichtlichen Baustopp die Arbeiten zunächst verzögerte und beim Bauherren Abspreckungen am Projekt erreichte. begrüßt die Bürgerinitiative Paulusviertel dagegen die Arbeiten. Endlich werde das vom Verfall bedrohte Gebäude des früheren Regierungspräsidiums an der Willy-Lohmann-Straße saniert und das verwahrloste Gelände einer sinnvollen Nutzung zugeführt. Insbesondere begrüße man, wenn Familien und Senioren damit im Paulus-viertel neue Wohnungen finden, die ein Generationen übergreifendes Wohnen ermöglichen. Man werde das Bauvorhaben weiterhin sorgfältig beobachten. Zum Paulusfest am 1. Juni soll das Bauvorhaben noch einmal vorgestellt werden.

Die Firma Hallesche Gesellschaft für Wohnen und Stadtentwicklung (HGWS), ein Gemeinschaftsunternehmen des städtischen Vermieters HWG und der Baufirma Papenburg, will insgesamt 20 Millionen Euro in das Projekt investieren. Neben der Sanierung von Regierungspräsidium und Villa ist auch ein Neubau vorgesehen. Die Ursprungsplanung war nach Anwohnerprotesten abgespeckt worden. Nun sollen noch 113 Wohnungen (vormals 130) auf einer vermietbaren Fläche von 10.400 Quadratmetern (vormals 12.000) entstehen. Auch die Zahl der Stellplätze wurde reduziert. Der Grünflächenanteil steigt von aktuell 13 auf dann 48 Prozent. Die Gesellschaft selbst sieht wegen der nun erfolgten Verkleinerung das Gesamtprojekt am unteren Rand der Wirtschaftlichkeit.

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