Verwaltungsbau am Riebeckplatz? Stadt redet mit HWG

19. Februar 2013 | Wirtschaft | 2 Kommentare

Die Pläne für einen Verwaltungsneubau am Riebeckplatz in Halle (Saale) werden konkreter. Das haben Oberbürgermeister Bernd Wiegand und Baudezernent Uwe Stäglin am Dienstag angekündigt.

„Wir überlegen den Bau eines Verwaltungshauses mit einem Geschäftsbereich“, sagte Wiegand. „Die Diskussion ist in vollem Gange.“ Laut Stäglin sei man mit der HWG in Gesprächen. Dabei werde unter anderem darüber diskutiert, wie das Thema eines Wettbewerbs für den Stadteingang obere Leipziger Straße auf den Weg gebracht werden kann. Dabei gehe es um eine qualitätvolle Bebauung der Abrissfläche des Nordturms und des jetzigen Supermarktes samt Plattenbau. Geklärt werden müsse auch, wie potentielle Bauflächen verkehrlich erschlossen werden können. Denn weil der Riebeckplatz mit Fördergeldern umgebaut wurde, gibt es hier eine Mittelbindungsfrist und umbauten sind nicht machbar. Wirtschaftsdezernent Wolfram Neumann hält es für wichtig, eine Tür für den Einzelhandel offen zu halten. Vor dem Hintergrund der Haushaltskonsolidierung sei eine Konzentration der Verwaltungsstandorte nötig. Von einer Neubebauung erhoffe man sich eine Befruchtung auf vorhandene Gewerbeflächen. Die Planungen sollen noch in diesem Jahr beginnen, nach Angaben der HWG soll im kommenden Jahr mit der Bautätigkeit begonnen werden.

Der noch stehende Plattenbau und der EDEKA-Supermarkt sollen abgerissen werden. Ein Neubau ist nun an dieser Stelle vorgesehen. Ideen gibt es beispielsweise zu einer Eckbebauung mit Supermarkt und Wohnnutzung, die bis zum Dorint-Hotel reichen soll und den Weg von der Leipziger Straße aus ins dahinter liegende Charlottenviertel öffnen soll. Der Verwaltungsneubau soll anstelle des Nordturms entstehen.

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