Untersuchungen: Steigende Mieten versus fallende Mieten in Halle

6. August 2013 | Wirtschaft | Keine Kommentare

Mal wieder gibt es eine neue Untersuchung zu Mietpreisen in Halle (Saale). Diesmal kommt sie vom Immoblienportal immowelt.de. Demnach beträgt der durchschnittliche Mietpreis in der Saalestadt 5,70 Euro. Seit 2008 ist dieser damit der Untersuchung zufolge um drei Prozent gesunken.

Auch in Glaucha steigen die Mieten

Teuerste der 15 untersuchten ostdeutschen Städte ist Dresden mit 6,90 Euro, das entspricht einem Anstieg von 19 Prozent. Für den Mietpreisvergleich wurden die Durchschnittspreise der insgesamt 160.000 auf immowelt.de inserierten Angebote untersucht.

Das Internetportal ImmobilienScout24 kommt auf eine Durchschnittsmiete von 5,20 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete und einen Anstieg um 10 Cent von 2011 zu 2012. Das in Halle tätige Maklerbüro 3A spricht ebenfalls von steigenden Preisen. Vor allem die Mieten für 1 bis 3 Raumwohnungen würden aufgrund von immer mehr Singlehaushalten und Studenten deutlich ansteigen. Eine Wohnung im Erstbezug nach Sanierung sei selbst im früheren „Arbeiterviertel“ Glaucha nicht mehr unter 7€ je m² Kaltmiete zu bekommen. Voran gehen das Mühlwegviertel oder Kröllwitz mit Spitzenmieten von 9,50€ je m².

Der offizielle Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland des Bundesbauministeriums kommt ebenfalls zum Ergebnis, dass die Miete in Halle klettert. Es untersucht nicht nur die Angebote von Immobilienportalen. Dieser Untersuchung zufolge sind die Mieten in Halle (Saale) seit 2005 um 11,2 Prozent gestiegen. Demnach kletterten die Mieten von 4,74 Euro pro Quadratmeter auf 5,27 Euro.

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