Stadtverwaltung: Genehmigung für Altreifenverbrennung bestandsfähig

2. Dezember 2014 | Wirtschaft | 2 Kommentare

Der geplanten Altreifenverbrennung des Unternehmens Pyrolytech steht nichts mehr im Wege. „Der Genehmigungsbescheid durch das Landesverwaltungsamt für die Brachwitzer Straße ist bestandsfähig, der für den Standort Hafen ist zurückgezogen“, machte Planungsdezernent Uwe Stäglin klar.
Pyrolytech
Eine Anwohnerinitative kämpft gegen den Bau, hat 7.200 Unterschriften gesammelt. Vorschläge, einen anderen Standort zu suchen, lehnt das Unternehmen ab. „Sie sagen wollen klar, dass sie am jetzigen Standort festhalten“, so Stäglin. Ein neuer Standort würde neue Planungsleistungen nach sich ziehen.

Um den Bau der sogenannten Wertstoff-Rückgewinnungsanlage für Gummi-Granulat gibt es seit Jahren Streit. Vor Jahren hatte es bereits im Hafen einen symbolischen Spatenstich gegeben. Gebaut wurde jedoch nie, das Unternehmen suchte sich einen neuen Standort wenige Meter entfernt in der Brachwitzer Straße. Oberbürgermeister Bernd Wiegand fordert von der Verwaltung ein, ob der neue Standort nach neuer HQ-100-Linie Hochwassersicher ist.

Am 3. Dezember um 18 Uhr findet auf Anregung der CDU-FDP-Stadtratsfraktion in der Grundschule “Hans Christian Andersen” in der Seebener Straße 79 eine Podiumsveranstaltung statt, bei der neben der Pyrolytech GmbH auch Vertreter der Stadtverwaltung und des Landesverwaltungsamtes vertreten sein werden. Für die Stadt nehmen Planungsdezernent Uwe Stäglin und die Leiterin des Fachbereichs Umwelt Kerstin Ruhl-Herpertz.

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