Preise steigen: vor allem Milch, Käse und Sahne teurer

7. März 2014 | Wirtschaft | 1 Kommentar

Wie das Statistische Landesamt in Halle (Saale) mitteilte, betrug die Steigerung des Verbraucherpreisindex im Februar 2014 gegenüber dem Vorjahresmonat 1,3 Prozent. Gegenüber Januar 2014 nahm das durchschnittliche Preisniveau um 0,4 Prozent zu und erreichte einen Indexstand von 106,3 (Basis: 2010 = 100).

Die vergleichsweise moderate Teuerung im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich u. a. aus Preisreduzierungen für die Haushaltsenergie (- 1,6 Prozent) sowie bei den Kraftstoffen (- 6,9 Prozent).
Im Bereich der Haushaltsenergie verringerten sich die Heizölpreise um fast neun Prozent. Unauffälliger war die Preisentwicklung bei Strom (+ 0,5 Prozent) und bei Gas (- 0,3 Prozent). Verbunden mit dem milden Winter können sich viele Verbraucher in Sachsen-Anhalt vermutlich über niedrigere Heizkosten freuen. Erfolgt die Berechnung des Verbraucherpreisindex im Februar 2014 ohne die preisdämpfende Wirkung von Haushaltsenergie und Kraftstoffen, liegt die Teuerung der Verbraucherpreise bei 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Nahrungsmittelpreise stiegen in Sachsen-Anhalt binnen Jahresfrist um knapp vier Prozent.
Saisonale Produkte wie Obst (- 0,9 Prozent) und Gemüse (+ 9,7 Prozent) zeigten eine konträre Preisentwicklung. Im Bereich Molkereiprodukte und Eier, stiegen die Preise für Molkereiprodukte deutlich (H-Milch + 16,6 Prozent, Schnittkäse + 13,4 Prozent, Sahne + 14,8 Prozent). Dagegen gab es bei den Eiern einen regelrechten Preissturz um 13 Prozent.

Alkoholfreie Getränke wie Mineralwasser, Säfte oder Limonaden blieben im letzten Jahr sehr preisstabil mit einer geringen Teuerung um 0,5 Prozent. Bei den alkoholischen Getränken erhöhten sich insbesondere Preise für Bier (+ 9,1 Prozent). Die Preise für Tabakwaren lagen im Februar 2013 um 4,5 Prozent über dem Preisniveau des Vorjahres.

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