Papenburg richtet Eltern-Kind-Zimmer ein

18. März 2013 | Wirtschaft | 2 Kommentare

Deutschlands Politiker jammern über zu wenig Kinder. Doch Eltern wissen: es ist in vielen Firmen nicht so einfach, Kinder und Job unter einen Hut zu bekommen.

Die Baufirma Papenburg hat deshalb ein Eltern-Kind-Zimmer eingerichtet. „Durch Familienfreundlichkeit entsteht Mitarbeiterbindung – ein unschätzbarer Wert nicht nur für das Unternehmen nach innen, auch für das Image“, weiß Angela Papenburg. Es ist mit einem vollwertigen Rechner-Arbeitsplatz und mit einem kindgerechten Schreibtisch ausgestattet. Das Kind hat die Möglichkeit sich mit Lernspiel-Programmen oder einem Kinderfilm an seinem eigenen Computer zu beschäftigen oder in der Spielecke mit Spiel- und Malsachen die Zeit zu vertreiben. Zusätzlich sind in dem Zimmer Schlaf- und Wickelmöglichkeiten vorhanden.

In Bereich Sachsen- Anhalt /Thüringen startete die Bundesagentur für Arbeit die Kampagne „Frauen sind unersetzlich“. Zielgruppe sind regionale Arbeitgeber, die auf diese Weise nachdrücklich sensibilisiert werden sollen. „Familienfreundlichkeit schafft Identität. Mitarbeiter, für die Familie wichtig ist, sind dem Unternehmen wichtig“, sagt Petra Bratzke von der Arbeitsagentur. „Von familienfreundlichen Unternehmen profitieren nicht nur Mitarbeiter, sondern auch die Firmen.“ Die Krankheitsquote sei laut Studien in den als sehr familienfreundlich eingestuften Firmen niedriger (22 %) als im Schnitt, bei den anderen Firmen höher (27 Prozent) als im Schnitt. „Die Mitarbeiter in familienfreundlichen Firmen sind zudem motivierter und qualifizierter, arbeiteten sich schneller ein, kündigen seltener“, so Bratzke.

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