Nach Razzia: PC Fritz weist Microsoft Verleumdung vor

20. September 2013 | Wirtschaft | 5 Kommentare

„Wir beraten uns zur Stunde und werden zum Gegenschlag ausholen“ – mit diesen Worten wehrt sich Maik Mahlow, Geschäftsführer der halleschen Firma „PC Fritz“ gegen Anschuldigungen des Software-Giganten Microsoft.

Werbetruck auf dem Hallmarkt

Am Mittwoch hatte es eine Razzia gegen die Firma gegeben, weil sie angeblich Raubkopien des Betriebssystems Windows 7 verkauft haben soll. 100.000 Datenträger wurden beschlagnahmt. „Die von Microsoft veröffentlichte, verleumderische und rufschädigende Mitteilung lassen wir von unseren Anwälten überprüfen und werden eine Einstweilige Verfügung gegen diese Behauptung erwirken“, so Mahlow. Microsoft erklärte zuvor in einer Mitteilung: „Die gefälschten Datenträger sind Sicherungskopien nachempfunden, die der Computerhersteller Dell zuweilen PCs beifügt, auf denen das Betriebssystem „Microsoft Windows 7” legal vorinstalliert ist (sogenannte Reinstallations DVDs). Die Microsoft bereits vorliegenden Raubkopien wurden von PC Fritz mit einer eigenen Verpackung und einem ebenfalls gefälschten Echtheitszertifikat versehen und zu weit unter dem Marktpreis liegenden Konditionen vertrieben. Woher die Fälschungen kommen, ist noch nicht geklärt.“

„Bei den von uns angebotenen Produkten handelt es sich ausschließlich um Microsoft-Originalprodukte, die Datenträger sind alle mit einer fälschungssicheren Mould Code IFPI Nummer versehen“, so Mahlow. „Dieser befindet sich im Innenring des Datenträgers. Die Echtheitszertifikate werden ausschließlich über den Microsoft Service online oder telefonisch aktiviert.“

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