Königsviertel: Baustart für neues Wohngebiet unweit vom Riebeckplatz

16. Februar 2015 | Wirtschaft | 34 Kommentare

Einst standen hier Gründerzeithäuser, in der DDR vernachlässigt. Nach der Wende erfolgte der Abriss, stattdessen wurde ein riesiger Schotterparkplatz eingerichtet. Doch nun kommt in das Areal an der Niemeyerstraße neues Leben.
Königsviertel
Am Montag begannen die bauvorbereitenden Maßnahmen für das „Königsviertel“. 14,2 Millionen Euro will die Wohnungsgenossenschaft „Freiheit“ hier investieren.

114 Wohnungen sowie im Eckgebäude eine Begegnungsstätte sind im Wohnquartier “Königsviertel” geplant, hauptsächlich Zwei-Zimmer-Wohnungen. Blickfang wird ein siebengeschossiger Wohnturm sein. Der Name rührt von der einstigen Königsstraße, die hier entlang lief. Im Hof des 6.900 Quadratmeter großen Geländes sind Grünflächen sowie ein Spielplatz vorgesehen. Geplant ist auch der Bau einer Tiefgarage mit 100 Stellplätzen. Die Zufahrten sollen über Ernst-Toller-Straße und Kurt-Eisner-Straße erfolgen. Das Arel wird durch Fernwärme versorgt.

Print Friendly, PDF & Email

Startseite Foren Königsviertel: Baustart für neues Wohngebiet unweit vom Riebeckplatz

Schlagwörter: 

Dieses Thema enthält 34 Antworten und 18 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Anonym vor 3 Jahre, 8 Monate.

Ansicht von 25 Beiträgen - 1 bis 25 (von insgesamt 35)
  • Autor
    Beiträge
  • #139599

    Einst standen hier Gründerzeithäuser, in der DDR vernachlässigt. Nach der Wende erfolgte der Abriss, stattdessen wurde ein riesiger Schotterparkplatz
    [Der komplette Artikel: Königsviertel: Baustart für neues Wohngebiet unweit vom Riebeckplatz]

    #139600

    „Einst standen hier Gründerzeithäuser, in der DDR vernachlässigt. Nach der Wende erfolgte der Abriss…“

    Es ist immer einfach erklärt und stimmt doch nur halb. Ja, diese Gebäude wurden in der DDR vernachlässigt – genau so viel oder wenig, wie in der ganzen Stadt. Die Häuser wurden jahrzehntelang nicht gewartet und dennoch weitgehend genutzt. Erst nach der Wende wurde das Gebiet leergezogen und richtig vernachlässigt – bis zum Abriss. Darunter waren neben Mietskasernen prächtige Gründerzeitvillen.

    #139601

    Und wer baut auf? Das Wohnungsbaukombinat G.P., seines Zeichens Hofbaumeister seiner Majestät.
    Filz gibt es nicht nur im Filzladen. Filziger war Halle noch nie. Außer bei der Kleingartenkozeption. Auch hier war der Filz am Werk. Ehemalige Kollegen wurden bedacht.

    #139602

    Wenn die Arbeit ordentlich und zum Wohle aller erledigt wird, dann ist gegen Filz nichts einzuwenden. Problematisch ist es nur, wenn aus politischen Gründen Bauten forciert werden, wo/wenn deren Bau unvernünftig ist.

    #139603

    wunderlich, du kannst der privatwirtschaftlich agierenden WG das schon selbst überlassen, wen sie mit ihren Bauvorhaben betraut… damit ist sie niemandem rechenschaftspflichtig.

    Und, Herr Feigl, offensichtlich wollte dort niemand mehr wohnen, möglicherweise gab es da auch Gründe dafür… Prächtig ist immer nur Ansichtssache, wenn man nicht hinter die Fassade schaut…

    #139605

    …damit ist sie niemandem rechenschaftspflichtig.
    Sollte man sich merken.
    …wenn man nicht hinter die Fassade schaut…
    Sollte man sich auch merken.
    Ich werde gelegentlich darauf zurückkommen.

    #139606

    Kommunale Unternehmen unterliegen dem Vergaberecht, auch wenn sie das manchmal nicht wahrhaben wollen. Der Auftrag wurde bestimmt nach Auschreibunng vergeben.

    #139607

    Ich nehme den letzten Beitrag zurück. Die Wohnungsgenossenschaft ist eine private Veranstaltung, kein Vergaberecht.

    #139608

    Dennoch hat man das Gefühl, dass es in Halle nur noch eine Baufirma gibt.

    #139609

    Ja der Eindruck entsteht wenn mann durch Halle streift. Es ist aber nunmal ein breit aufgestelltes Unternehmen. Nicht nur bei den ausführenden Gewerken sondern auch bei den Beziehungen und die Schaden nur dem der keine hat.

    #139610

    Welche hallische Baufirma oder aus der Umgebung könnte es sonst stemmen?

    #139660

    Jetzt muss man noch über den Verkehr meckern, den diese Baustelle generiert, und das bei den geplanten Sperrungen.
    Außerdem hätte man die Freifläche für den Neubau des Maritim gebraucht.

    Jetzt noch GP aufforden, bei zukünftigen Bauvorhaben die Straßenbahn zu nutzen.Dann muss die HAVAG Transportwagen bestellen, was wiederrum Arbeitsplätze sichert.

    #139668

    Das Maritim kann sich nach erfolgtem Abriss gerne an historischer Stelle am Riebeckplatz wieder aufbauen (Sichtwort: „Hotel Continental“, „Stadt Dresden“, „Goldene Kugel“, „Europa“).

    #139670

    Schuldigung, meinte natürlich als Lagerplatz!

    #139705

    Wie blöd muss man eigentlich sein, um solche Kommentare vom Stapel zu lassen?

    #139711

    Wenn nicht immer die ewigen Meckerein und „ich bin dagegen“ wären.

    #139733

    Traum:
    „Halle ist und bleibt ein attraktiver Standort.“
    Wirklichkeit:
    http://www.starpark-halle.de/opencms/export/sites/starpark/downloads/Topographische_Karte.pdf

    #139767

    @Wege, ich will damit sagen, dass im Star-Park bis auf ein paar Ansiedlungen gähnende Leere herrscht und Ebay gewiss ein „steueroptimiertes“ Unternehmen ist.

    #139774

    @stefan Wege
    Ich bitte Dich das an Beleidigung grenzende Verspotten anderer Forumteilnehmer zu unterlassen, beim nächsten mal lösche ich.

    #139775

    Wo war denn da eine ernsthafte Beleidigung?

    #139820

    Traum:
    “Halle ist und bleibt ein attraktiver Standort.”
    Wirklichkeit:

    http://www.starpark-halle.de/opencms/export/sites/starpark/downloads/Topographische_Karte.pdf

    Unternehmen lassen sich heutzutage nicht an einem Standort nieder, wo es keinerlei ÖPNV-Anbindung gibt. Die RB nach Eilenburg ist ja eher ein Witz mit ihrem 2-Stunden-Takt und den häufigen Ausfällen. Dann kommt ein Gutteil der Angestellten nämlich nicht in die Firma.

    #139892

    Nein, lösche ich nicht, weil der Beitrag haargenau zum Thema “ Königsviertel: Baustart für neues Wohngebiet unweit vom Riebeckplatz“ passt.

    #139943

    Aber um den ersten Beitrag nochmal aufzugreifen. Die Häuser waren bewohnt. Nicht mal schlecht. Als aber nach der Wende das ganze Viertel an einen windigen Geschäftemacher fiel dauerte es keine 2 Jahre mehr ehe der letzte Mieter heraus geekelt wurde.
    An sich waren die Häuser okay. Der gleiche Durchschnitt wie beispielsweise im Paulusviertel oder die Gegend am Zoo. Aber wehe wenn ein Investor sowas übernimmt der dann lediglich das Grundstück haben will. Erst recht mit dem sich gerade ansiedelndendem radiologischen Zentrum als Nachbarn. Vielleicht wollte man sogar die Fläche dafür haben.Wer weiß?

    Das war für die übrig gebliebenen Mieter nicht schön was da abging.Da wurden beispielsweise die Klos unbrauchbar gemacht indem man Abwasserrohre im keller zerschlug. Da wurde der Strom abgestellt weil man behauptete die Installation sei nicht fachgerecht. Etc.pp. Als es dann leer war hat man die Türen zu gemauert und das ganze verfallen lassen. 10 jahre leerstand später waren es nur noch Ruinen.

    Im Gegensatz zu den meisten hier kannte ich etliche Mieter dort, waren es doch einst Schulfreunde und Leute mit denen man herumhing und habe den Niedergang des Karrees hautnah mitbekommen.

    #140041

    @willy
    Deswegen meine Einlassung auf die Stellungnahme vom Herrn Feigl …

    #140094

    Anonym

    Dass es keinen Wirtschaftsdezernenten mehr gibt, dazu hatte ich mich schon geäußert. Sehr befremdlich für mich. Dass Herr Oberbürgermeister Doktor Bernd Wiegand diese Hauptaufgabe sich allein auf den Tisch gezogen hat, als OB war er schon vorher dafür verantwortlich, dass es in dem Bereich gut läuft.(Ich spreche hier nicht über Leute, die den Posten des W.-Dezernten besetzten, kann auch deren Arbeit bzw. ihre Überflüssigkeit nicht einschätzen).Dass Herr Bönisch und gewisse Kreise um ihn nicht wollen,wie Stefan Wege oben schreibt,dass es in der Wirtschaft voran geht, kann ich nicht erkennen.Im Amtsblatt vom 22. 1. 2015 fordert auch die SPD -Fraktion ein klares Wirtschaftskonzept als Grundlage für die weitere Entwicklung.
    Zur Zeit stellt jedoch der Herr Oberbürgermeister Doktor Bernd Wiegand den Zoo und die Erhöhung seiner Attraktivität so in den Fokus. Ich würde mehr die Wirtschaft und deren Entwicklung als wichtigste Aufgabe sehen.
    Den Starpark würde ich übrigens in den Zoo integrieren, warum hat der Vogelpark ein so gesonderte Refugium und ist für die Besucher so j.w.d. 🙂 🙂

    Aber was ich eigentlich fragen wollte: Warum heißt das Viertel „Königsviertel“??? War da früher die Königstraße? Ich glaube ja, aber wer weiß das noch? Ich finde „Riebeckviertel“ wäre eine bessere Bezeichnung.

Ansicht von 25 Beiträgen - 1 bis 25 (von insgesamt 35)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.