Kaserne Lettin: Morgen Spatenstich für neues Wohngebiet

1. Oktober 2012 | Wirtschaft | 8 Kommentare

In die Kaserne in Lettin zieht neues Leben ein. Nach dem Abriss der alten Plattenbau-Unterkünfte und Lagerhalle werden hier aber künftig keine Soldaten zum Appell antreten, sondern Kinder spielen und Rentner ihren Vorgarten pflegen.

Die Siewert Massivhaus GmbH, die das Gelände von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben im vergangenen Jahr übernommen hatte, will hier ein neues Wohngebiet mit Einfamilienhäusern errichten. Einen neuen Nahmen hat man auch bereit: „Waldstraßenviertel“, benannt nach der benachbarten Verbindungsstraße zwischen Kröllwitz und Dölau.

Am 2. Oktober soll der erste Spatenstich erfolgen. Dann wird auch die scheidende Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados, die das Projekt maßgeblich mit vorangetrieben hatte. Das Unternehmen will nun bis zu 30 Millionen Euro investieren. Auf knapp der Hälfte des 19,7 Hektar großen Geländes soll ein Wohngebiet mit mindestens 100 Einfamilienhäusern entstehen. Im ersten Bauabschnitt gibt es 36 Grundstücke für interessierte Bauherren, auf denen Bungalows, Häuser mit Satteldach und Villen gebaut werden können.

Erschlossen werden soll das neue Wohngebiet durch eine so genannte Ringstraße und zwei Zufahrten. Vor allem viel Grün ist vorgesehen. Die Ringstraße soll ebenso begrünt werden wie die Bereiche zu den beiden Hauptverkehrsstraßen Nord- und Waldstraße. Sie sollen zum Erholen einladen, andererseits aber auch vor Straßenlärm schützen.

Die Dorothea-Erxleben-Kaserne wurde vor fünf Jahren durch die Bundeswehr stillgelegt. Die Sportanlagen hatte bereits die Stadt zum symbolischen Preis von einem Euro übernommen.

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