Inflation: vor allem Lebensmittel, Kleidung und Kraftstoffe wurden deutlich teurer

14. August 2013 | Wirtschaft | Keine Kommentare

Sachsen-Anhalter müssen in diesem Jahr teilweise deutlich mehr bezahlen als vor einem Jahr Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt stieg der Verbraucherpreisindex zwischen Juli 2012 und Juli 2013 um 1,8 Prozent auf einen Stand von 105,7 (Basis: 2010 = 100). Gegenüber dem Vormonat (Juni 2013) erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent. Hier zählen allerdings auch verschiedene Güter wie Fernseher und Waschmaschinen mit rein.

Doch vor allem bei den sogenannten „Waren des täglichen Bedarfs“ wird kräftig zugelangt. Im Juli 2013 stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat die Preise für Nahrungsmittel um 6,4 Prozent. Überdurchschnittliche Teuerungen verzeichneten Speisefette und -öle (+ 18,3 Prozent). In diesem Segment erhöhten sich insbesondere die Preise für Butter (+ 35,2 Prozent), für frische Milch (+ 21,1 Prozent), für Sahne (+ 18,8 Prozent) sowie Olivenöl (+ 24,8 Prozent). Auch beim Gemüse sind die Preise im Juli 2013 gegenüber dem Vorjahr um fast 14 Prozent gestiegen. Sehr starke Preiserhöhungen zeigten sich bei Kartoffeln (+ 57,0 Prozent), Paprika (+ 52,2 Prozent), Blumenkohl (+ 32,4 Prozent) und Tomaten (+ 16,0 Prozent).

Die Kraftstoffe verteuerten sich im gleichen Zeitraum nicht, sondern gingen um ein Prozent zurück. Die Preise für Diesel sanken um 1,4 Prozent. Beim Superbenzin lag das Preisniveau knapp ein Prozent unter dem des Vorjahresmonats. Im Gegensatz dazu stieg die Kraftfahrzeugversicherung im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,5 Prozent. Geringfügig billiger wurde die Kraftfahrzeugsteuer. Sie gab um 0,1 Prozent nach.

Die Preise für Bekleidung und Schuhe lagen im Juli 2013, trotz vieler Sonderaktionen und Schlussverkäufe, die quer über alle Geschäftstypen den ganzen Monat angeboten worden sind, um 4,7 Prozent über denen des Vorjahresmonats.

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