HWG will am Landrain und an der Vogelweide sanieren, Abriss in der Südstadt

2. Januar 2014 | Wirtschaft | Keine Kommentare

Bei der Halleschen Wohnungsgesellschaft (HWG) stehen 2014 wieder einige Bauprojekte auf dem Programm.

So will der städtische Vermieter am Landrain 73 Wohnungen komplett sanieren, gleiches gilt für 48 Wohnungen an der Vogelweide. „Nicht ausgeschlossen ist, dass wir 2014 noch weitere Bestände sanieren werden“, so HWG-Sprecher Steffen Schier.

Abgerissen werden soll im neuen Jahr der Wohnkomplex Murmansker Straße / Elsa-Brändström-Straße. Derzeit laufen vorbereitende Maßnahmen in den leer stehenden Häusern. Bis August 2014 sollen die insgesamt 303 Wohnungen abgerissen sein. Im abgelaufenen Jahr diente das Areal noch einmal für Filmarbeiten. „Wir sind ung, Wir sind stark“ wurde hier gedreht, ein Streifen der die ausländerfeindlichen Krawalle von Rostock-Lichtenhagen zum Thema hat. Das Drehbuch schrieben Burhan Qurbani und Martin Behnke. In den Hauptrollen spielen der in Rostock aufgewachsenen Devid Striesow, Jonas Nay (Deutscher Fernsehpreis, Förderpreis 2011), Saskia Rosendahl (Shooting Star Berlinale 2013), Joel Basman (Shooting Star Berlinale 2008, Schweizer Filmpreis 2008) und die Neuentdeckung Trang Le Hong. Der Kinostart ist für dieses Jahr geplant.

In Heide-Nord sollen 107 im Bootsweg 14-24 und 40 Wohnungen im Fischerring 1-4 zurückgebaut werden.

Daneben wird die HWG ihr Bauvorhaben am Schülershof abschließen. Zwei Plattenbauriegel in Marktnähe wurden komplett saniert, die Grundrisse teilweise verändert. Es wurden 37 Zwei-Raum-Wohnungen mit Flächen zwischen ca. 72 und 76 m², 47 Drei-Raum-Wohnungen mit Flächen zwischen ca. 54 und 76 m² und 10 Vier-Raum-Wohnungen mit Flächen von ca. 82 m² geschaffen. Fünf Millionen Euro hat das Unternehmen investiert, die ersten Hauseingänge sind bereits bezogen.

Zudem hofft die HWG-Tochter „Hallesche Gesellschaft für Wohnen und Stadtentwicklung“ darauf, im Paulusviertel bauen zu können. 20 Millionen Euro sollen investiert werden. Vorgesehen sind Nun sollen noch 113 Wohnungen. Allerdings läuft derzeit noch ein Gerichtsverfahren. Anwohner der Robert-Blum-Straße hatten gegen das Projekt geklagt. Ihrer Ansicht nach ist das Bauprojekt zu überdimensioniert für das Paulusviertel.

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