HWG verteidigt Hochhausabriss mit Wirtschaftlichkeit

4. Januar 2013 | Wirtschaft | 1 Kommentar

Im Paulusviertel will die HWG nicht nur das Regierungspräsidium sanieren, sondern auch um einen Neubau ergänzen. Begründung: andernfalls wäre eine Sanierung nicht wirtschaftlich.

Doch die Wirtschaftlichkeit muss auch für den geplanten Abriss von fünf Hochhäusern in der Südstadt erhalten. 301 Wohnungen will die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbh (HWG) in Quartier Elsa-Brändström-Straße / Murmansker Straße in fünf Elfgeschossern mit insgesamt sieben Eingängen abreißen.

Man investiere seit Jahren an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet Halles mit dem Ziel, die Stadtentwicklung positiv mit zu gestalten. „Rückbau ist dabei eine Option“, so HWG-Sprecher Steffen Schier. „Die HWG baut vor allem in den Quartieren zurück, die durch eine hohe Leerstandsquote und damit eine geringe Wirtschaftlichkeit gekennzeichnet sind bzw. deren Sanierung nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand zu realisieren wäre. Dies ist der Fall beim Quartier Elsa-Brändström-Straße und Murmansker Straße.“

Übrigens: auch in Halle-Neustadt und Heide-Nord wird abgerissen. Infos dazu hier.

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