HWG steckt 29 Millionen Euro in Sanierung in Heide-Nord, Südstadt, Landrain und der Innenstadt

1. Januar 2015 | Wirtschaft | 1 Kommentar

Das städtische Wohnungsunternehmen Hallesche Wohnungsgesellschaft HWG wird im kommenden Jahr 29 Millionen Euro in ihren Bestand investieren. Mit dem Geld sollen 550 Wohnungen saniert werden.
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Das größte Projekt ist die Sanierung von Plattenbauten im Bereich Großer Berlin und Moritzzwinger. Im Juli sollen die Arbeiten, die seit einem halben Jahr laufen, abgeschlossen werden. Die 1- bis 4-Raumwohnungen am Moritzzwinger haben eine Größe zwischen 28 und 156 Quadratmetern und verfügen über Balkone oder Loggien. Alle Eingänge werden mit einem Aufzug ausgestattet. Im Hof erhalten alle Eingänge Aufzüge. Zudem sind zwei Dachterrassen geplant. Auch eigene Fahrradabstellräume sind vorgesehen. Daneben wird der höher gelegene Fußweg an der Moritzkirche in Terrassen umgewandelt. Im Bereich Großer Berlin besitzen die 1- bis 4-Raumwohnungen eine Größe zwischen 25 und 106 Quadratmetern. Die Besonderheit ist hier, dass die Wohnungen teilweise über Einbauküche und Fußbodenheizung verfügen. Acht kleinere Wohnungen sollen zu vier größeren zusammengelegt werden, so dass die Zahl der Wohnungen von 203 auf 199 sinkt. Vorgesehen sind Dach- und Fassadendämmung sowie neue Fenster und Haustüren. Zudem werden weitere Balkone im Hof angebracht.

Ebenfalls seit vergangenem Jahr wird am Landrain in der Frohen Zukunft saniert, 73 Wohnungen werden hier auf den neuesten Stand gebracht. Die Arbeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden. Auch die Aktivitäten in der Südstadt werden fortgesetzt. In der Pekinger Straße 1-7, Vogelweide 60-63 sowie im Vogelherd 1a-d entstehen laut HWG moderne 2- und 3-Raum-Wohnungen mit Größen zwischen 50 und 90 Quadratmetern. Darüber hinaus sind alle Wohnungen im Vogelherd altengerecht, bei acht Wohnungen erfolgt sogar der behindertengerechte Ausbau. Aufzüge und Stellplätze werden ebenso errichtet. Die Objekte werden an die neu verlegte Fernwärmeleitung der EVH im Quartier angeschlossen und verfügen damit in Zukunft über eine sehr umweltfreundliche Energieversorgung.

Und auch in den lange Zeit nur stiefmütterlich behandelten Stadtteil Heide-Nord, der in diesem sein 30-jähriges Bestehen feiert, wird wieder investiert. Hier will die HWG die Plattenbauten im Bootsweg 1-13 und der Waldmeisterstraße 7-18 energetisch sanieren.

Abrissarbeiten sind in diesem Jahr bei der HWG nicht vorgesehen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen in Heide-Nord und an der Elsa-Brändström-Straße abgerissen.

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