HWG investiert 23 Millionen in Gebäudesanierung in der Altstadt, Silberhöhe und Südstadt

31. Juli 2014 | Wirtschaft | Keine Kommentare

In den nächsten Tagen rücken bei zahlreichen HWG-Gebäuden die Bauarbeiter an. Die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) setzt ihr Sanierungsprogramm fort und investiert 23 Millionen Euro in die Sanierung von 741 Wohnungen.

Neben Vollsanierungen wie am Großer Berlin (199 Wohnungen), am Moritzzwinger (141 Wohnungen), am Landrain (98 Wohnungen) und der Vogelweide (48 Wohnungen) werden in diesem Jahr auch wieder zahlreiche Bestände energetisch saniert. Darunter zählen die Franckestraße 12/13 (62 Wohnungen), der Riebeckplatz 7/8 (81 Wohnungen) und die Jessener Straße (112 Wohnungen).
moritzkirche platte2
„Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf zwei Sanierungsmaßnahmen in der Innenstadt“, so HWG-Geschäftsführer Dr. Heinrich Wahlen. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Nachfrage nach attraktivem Wohnraum in Halle steigt. Wohnungen in der Innenstadt sind dabei besonders beliebt. Darauf reagieren wir nun“, so Dr. Wahlen weiter. Von August 2014 bis Juli 2015 wird die kommunale Wohnungsgesellschaft im Bereich Großer Berlin, Große Brauhausstraße und Kleine Brauhausstraße sowie am Moritzzwinger und An der Moritzkirche tätig sein. Die 1- bis 4-Raumwohnungen am Moritzzwinger haben eine Größe zwischen 28 und 156 Quadratmetern und verfügen über Balkone oder Loggien. Alle Eingänge werden mit einem Aufzug ausgestattet. Im Hof erhalten alle Eingänge Aufzüge. Zudem sind zwei Dachterrassen geplant. Auch eigene Fahrradabstellräume sind vorgesehen. Daneben wird der höher gelegene Fußweg an der Moritzkirche in Terrassen umgewandelt.
Gestaltungsbeirat Jerusalemer Platz
Im Bereich Großer Berlin besitzen die 1- bis 4-Raumwohnungen eine Größe zwischen 25 und 106 Quadratmetern. Die Besonderheit ist hier, dass die Wohnungen teilweise über Einbauküche und Fußbodenheizung verfügen. Acht kleinere Wohnungen sollen zu vier größeren zusammengelegt werden, so dass die Zahl der Wohnungen von 203 auf 199 sinkt. Vorgesehen sind Dach- und Fassadendämmung sowie neue Fenster und Haustüren. Zudem werden weitere Balkone im Hof angebracht.

Ab Oktober werden in beiden Bereichen die Musterwohnungen eröffnen. Anfang 2015 sollen die ersten Mieter einziehen können. Wegen der von der HWG den Bestandsmietern schon angekündigten Mieterhöhungen hatte es bereits Kritik gegeben, weil der Mietpreis in den Plattenbauten auf 10 Euro pro Quadratmeter gestiegen wäre. Die HWG will dort nachbessern, eine Erhöhung wird es aber geben.

Im Bereich Landrain begannen die Sanierungsarbeiten bereits im Juli. Am Landrain sowie in der Eythstraße, Hertzstraße und Gaußstraße entstehen 73 2- bis 5-Raumwohnungen. Die Größen variieren zwischen 65 und 135 Quadratmetern. Die Wohnungen werden über Balkone oder Wintergärten verfügen. Zur Verringerung der Betriebskosten errichtet die HWG eine CO2-neutrale Pelletanlage zur Beheizung und Warmwassergewinnung. Ab April 2015 können die Neumieter einziehen.

Bereits seit April werden 48 Wohnungen in der Vogelweide 56-59 saniert. Die 2-Raumwohnungen sind ca. 50 Quadratmeter groß und verfügen alle über einen Balkon. „Dies ist ein weiterer Schritt bei unserem Sanierungsprogramm in der Südstadt“, so Dr. Wahlen. Die Arbeiten am darauf folgenden Objekt Vogelweide 60-63 sind bereits für Anfang 2015 fest geplant. Im Rahmen der Investitionen wird die HWG ihre Bestände im Quartier an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Halle anschließen.

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