Hallesche Firmen bekommen Ausbildungs-Zertifikat

7. April 2014 | Wirtschaft | Keine Kommentare

Eine gute Ausbildung für junge Leute ist wichtig. Bei den Unternehmen Dögel GmbH und ELH Eisenbahnlaufwerke Halle GmbH & Co. KG sind Jugendliche in guten Händen. Beide Firmen wurden nun mit dem Ausbildungszertifikat der Bundesagentur für Arbeit ausgezeichnet.

Anlässlich der „Woche der Ausbildung“ hat die Chefin der Arbeitsagentur Halle, Dr. Petra Bratzke, das besondere Ausbildungsengagement der beiden Firmen hervorgehoben und begründete die Auszeichnung mit der hohen Ausbildungsquote und der Ausbildungsqualität der Unternehmen.
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„Eine gute Ausbildung ist das beste Mittel gegen den drohenden Fachkräftemangel. Viele Unternehmen bilden, wie diese seit Jahren quantitativ und qualitativ auf höchstem Niveau aus, engagieren sich auch für Jugendliche, welche nicht auf den ersten Blick die erste Wahl wären. Damit sichern Sie sich nicht nur den eigenen Nachwuchs, sondern tragen entscheidend dazu bei, dass junge Menschen vor Ort arbeiten können und ihren Lebensmittelpunkt in der Region behalten“, sagte die Leiterin der Agentur für Arbeit in der Laudatio. „Dass beide Unternehmen die Auszeichnung erhielten, sei auch der Philosophie zu verdanken, bei der Bewerbersuche nicht nur auf Zeugnisnoten sondern auf die vorhandenen Talente jedes Ausbildungsplatzbewerbers zu achten und während der Lehre sehr intensiv mit den Auszubildenden zu arbeiten. Vorbildlich sei ferner, dass jeder einzelne Jugendliche die individuelle Förderung erhält, die er benötige“, so Bratzke.

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Mandy Schenk Personalleiterin der Dögel GmbH und die Mitarbeiterin Personal Susann Hinz von der ELH Eisenbahnlaufwerke Halle GmbH & Co. KG, nahmen die Auszeichnungen entgegen. Beide bestätigten, dass man im Unternehmen bereits früh erkannt habe, nicht nur Abiturienten in die Personalauswahl einzubeziehen sondern auch Haupt- und Realschüler Chancen einzuräumen. Angesichts rückläufiger Bewerberzahlen habe sich diese Strategie bewährt. „Und mit der Abschlussprüfung nach drei Jahren hört die Ausbildung bei uns nicht auf“, betonte Schenk.“ Zudem mache man sich sehr früh Gedanken, wie man die jungen Fachkräfte perspektivisch fördern und langfristig an das Unternehmen binden könne“, bekräftigte Susann Hinz.

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