Hallenser sparen weniger als im Bundesdurchschnitt

25. Oktober 2013 | Wirtschaft | 1 Kommentar

Die Menschen in Halle (Saale) legen weniger Geld auf die hohe Kante als im Bundesdurchschnitt. Das erklärte Roger Schenkel, Vorstand der Saalesparkasse, anlässlich des Weltspartages.

Saalesparkasse in Halle

Demnach beträgt die Sparquote 9,4 Prozent in Halle, bundesweit sind es 10,3 Prozent. Die reale Kaufkraft der Hallenser sei von 12.380 Euro im vergangenen Jahr auf 12.450 Euro gestiegen. Der Trend, dass die Deutschen und die Hallenser ausgabefreudig sind, halte an.

Wie Schenkel weiter sagte, verzeichne die Saalesparkasse einen leichten Anstieg der Einlage. Man stelle fest, dass die Kunden sehr sicherheitsorientiert seien und eine Liquiditätsverfügbarkeit wollen, sprich schnell auf das Gesparte zugreifen wollen. Deshalb sind vor allem Tagesgeldangebote angesagt. Für die Banken ein lohnendes Geschäft Zinsen gibt es kaum. Und so kommt es, dass viele Deutsche ihr Geld auf den Tagesgeldkonten liegen haben, das Girokonto dagegen überzogen ist. Die Ausgaben für die Inanspruchnahme des Dispokredits übersteigen damit die Einnahmen aus den Tagesgeld-Zinsen.

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