GWG will 22,9 Millionen Euro investieren, Plattenbau-Umgestaltung im Neustadt

1. Januar 2015 | Wirtschaft | Keine Kommentare

Der städtische Vermieter GWG will im neuen Jahr in Halle-Neustadt kräftig investieren. Insge-samt will das Unternehmen 22,9 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Das wohl größte Projekt ist der Umbau eines DDR-Plattenbaus im Walter-Gropius-Weg. Seit Herbst läuft schon der Abriss. Die Hauseingänge 1 und 1A werden komplett abgerissen, auch die vierte Etage und Teile des dritten Stockwerks werden entfernt. Aus bisher 85 Wohnungen entstehen künftig durch Grundrissänderungen 44 neu geschnittene komfortable 2- bis 5-Raum-Wohnungen mit einer Fläche zwischen 50 m² und 91 m². Alle Wohnungen verfügen dann über-geräumigere Bäder und Küchen. Im oberen Gebäudeteil werden nach Angaben von GWG-Sprecherin Doris Hennig Dachterrassen neu geschaffen. Zudem werden neue Balkone ange-baut. Modernisiert werden die Heizungs- und Sanitäranlage sowie die Instandsetzung der Lüf-tungsanlage und die Modernisierung der Elektroanlage. Das Gebäude erhält eine solarthermi-sche Anlage. Außerdem entstehen Stellplätze. Es ist schon das dritte Projekt der GWG mit ei-nem Plattenbau-Umbau.

Das Punkthochhaus Unstrutstraße 13 soll energetisch saniert werden. Hier sind unter anderem der Umbau der Heizungs- und Lüftungsanlage sowie der Einbau einer Wärmerückgewinnung vorgesehen.

Im Haldenslebener Weg 1 -10 erfolgt die Umstellung der Heizungsanlage auf ein 2-Rohr-System verbunden mit einer solarthermischen Anlage. Zudem werden Aufzüge angebaut, Balkone er-gänzt, Fahrrad- und Rollatorboxen aufgestellt und eine Rampe überarbeitet, um die vorhande-ne Steigung abzumildern.

Daneben werden in der Paul-Thiersch-Straße drei und im Burger Hof vier Aufzüge angebaut. Das Gebäude im Burger Hof bekommt zudem Balkone. Zudem will die GWG weitere Gebäude in der nördlichen Neustadt von Gas- auf Elektroenergieversorgung umstellen.

Doch auch der Abriss geht bei der GWG weiter. Verschwinden sollen 170 Wohnungen in den Gebäuden Braunschweiger Bogen 1-8 und 15-23, 60 Wohnungen in der Oldenburger Straße 1, 3 – 11 sowie 48 Wohnungen in der Wolfgang-Borchert-Straße 21, 23,25, 27.

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