GWG Halle-Neustadt will weiteres Gebäude umbauen und Heizanlagen modernisieren

30. Dezember 2013 | Wirtschaft | Keine Kommentare

Halle-Neustadt ist noch immer Halles größter Stadtteil. Der städtische Vermieter GWG will hier im kommenden Jahr 16 Millionen Euro in verschiedene Bauprojekte investieren.

So beginnen im Walter-Gropius-Weg 1a, 1 – 9 die bauvorbereitenden Arbeiten für einen komplexen Gebäudeumbau. Vorgesehen ist in einem weiteren Gebäude der Anbau von Aufzügen und Balkonen. Den Wünschen von Mietern und Mietinteressenten komme man mit der Fortsetzung des Rückbaus von Gasanlagen und dem Umbau auf Elektroversorgung nach. Dafür seien in vier Gebäuden Ergänzungsarbeiten an der Elekroanlage und der Anschluss für E-Herde vorgesehen. In einem Gebäude will die GWG die Trinkwasserversorgungsleitungen modernisieren. Zur Senkung beziehungsweise zukünftigen Begrenzung der Betriebskosten wird in einem Punkthochhaus die Heizungs- und Lüftungsanlage umgebaut und mit einer Wärmerückgewinnungsanlage gekoppelt. In zwei Gebäuden ist zusätzlich zur Heizungsmodernisierung eine Solaranlage zur Unterstützung der Heizungs- und Warmwassererzeugung vorgesehen.

Einen Schwerpunkt bilden auch Maßnahmen zur Erhöhung des baulichen Brandschutzes. In zwei Hochhäusern sind umfangreiche Brandschutzmaßnahmen unter anderem Arbeiten an den elektrischen Anlagen in den Rettungswegen und der Einbau von T-30-Brandschutztüren vorgesehen.

Entstehen wird in der Azaleenstraße 24 das dritte „Seniorenstübchen“, ein wohngebietsnaher Treffpunkt für die ältere Mieterschaft. Dazu wird eine Wohnung umgebaut und so ausgestattet, dass sie gleichzeitig als Musterobjekt in der Beratung für altengerechte Umbaumöglichkeiten genutzt werden kann.

Doch auch der sogenannte Rückbau geht weiter. Abgerissen werden soll das Hochhaus Bodestraße 1-3, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest.

Anschließen will die GWG zudem im Frühjahr den Umbau im Rennbahnring. 5,3 Mio Euro wurden hier investiert. Neben einer Fassadensanierung und den Anbau von Balkonen wurden zudem Grundrisse verändert. Aus den bisher 80 Wohnungen entstehen 60 neu geschnittene Zwei, Drei- und Vierraumwohnungen. Zudem wird auf die Barrierefreiheit geachtet. Dazu gehören schwellenarme Balkonzugänge und ebenerdige Duschkabinen. „Das Gebäude ist bereits komplett vermietet“, so GWG-Sprecherin Doris Henning.

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