Forderung nach mehr Geld: Verkäufer streiken

28. November 2013 | Wirtschaft | Keine Kommentare

Die Wartezeit an der Kasse könnte am Donnerstag etwas länger dauern. In Sachsen-Anhalt werden E-Center, real,- Märkte, mehrere Kauflandmärkte, H&M, und netto Filialen bestreikt. Dazu hat die Gewerkschaft ver.di aufgerufen.

Foto: Archiv

„Die Blockadehaltung der Arbeitgeber erzeugt Wut. Statt spezieller Regelungen für Menschen, die aus Werkverträgen in eine fest sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführt werden sollen, wollen sie zuschlagsfreie Nachtarbeit und geringere Stundenlöhne für Verräum- und Auffülltätigkeiten. Das hat weder etwas mit Modernisierung oder zukunftsorientierter Tarifpolitik zu tun, sondern entpuppt sich als schnöder Versuch die Gewinne zu Lasten der Beschäftigten zu steigern. Damit treiben uns die Arbeitgeber auch im Dezember vor die Tür“, so Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago.

ver.di fordert rückwirkend zum 1. Juni 2013 für die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel Mitteldeutschland eine Erhöhung der Gehälter und Löhne um 1 € pro Stunde, die Ausbildungsvergütungen sollen um 90 € im Monat steigen. Der gekündigte Manteltarifvertrag soll ohne Verschlechterungen mit sofortiger Wirkung wieder in Kraft gesetzt werden.

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